<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906</id><updated>2011-12-28T11:14:50.536+01:00</updated><category term='Hausmitteilung'/><category term='Mainz 05'/><category term='Theater'/><category term='Bücher:schrank'/><category term='Alltag:erzählt'/><category term='Serien:muss'/><category term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><category term='Fort:gesetzt'/><category term='Momentaufnahme'/><category term='Beziehungswaisen'/><category term='Filme werden auf dem Platz geschrieben'/><category term='Filmrolle'/><category term='Fundstück'/><category term='Kino:Gänger'/><category term='Peter Pan'/><category term='Geschüttelt - nicht gerührt'/><category term='Musik'/><category term='Familienbande'/><category term='Marieke Stern'/><category term='Fußball'/><category term='Engel und andere Lichtgestalten'/><title type='text'>Die Wortpiratin</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>234</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-8907088010955795046</id><published>2011-04-05T00:53:00.001+02:00</published><updated>2011-04-05T01:01:05.278+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><title type='text'>Szymon Etminowicz</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-iGhc7vebu84/TZpKmMU81GI/AAAAAAAABtI/7VPEg4aB9cI/s1600/Bild+1.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="149" src="http://1.bp.blogspot.com/-iGhc7vebu84/TZpKmMU81GI/AAAAAAAABtI/7VPEg4aB9cI/s320/Bild+1.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;„Teilen Sie sich das Auto mit einem Kollegen, der nachts arbeitet?“, fragt Janna – weniger aus echtem Interesse als Reflex, und um ein wenig von der Zeit herumzubringen, die sie bis zum Flughafen aushalten muss. Der Fahrer schüttelt bedächtig den Kopf. „Nein“, antwortet er, „das ist mein Wagen“. Er spricht mit unverkennbarem Zungenschlag. „Osten“, denkt Janna – aber es ist nicht die harte Tonalität, in der Russen die deutsche Sprache anwenden; auch nicht das vollmundige Kauderwelsch der Menschen aus der Balkanregion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Früher habe ich auch nachts gearbeitet“, erzählt der großgewachsene Mann mit den undenkbar langen Armen und Beinen, von denen Janna sich fragt, wie er sie unter sein Lenkrad bekommen hat. Dazu lächelt er – und das wirkt sehnsüchtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Polen, denkt Janna, kein Zweifel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Im Taxi?“, erkundigt sie sich, mehr höflich als neugierig, was er registriert, ohne dass es ihn zu stören scheint. Vier Tage hat sie in Bonn, verbracht, dieser gefühlten Anti-Stadt, über die sie kürzlich im Radio gehört hat, sie sei die Flirtmetropole der Bundesrepublik. Und läge im europäischen Vergleich angeblich sogar vor Paris – ausgerechnet Bonn, ein Ort, dem Janna als eines von drei Attributen ohne Zögern „unsexy“ anhaften würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Beim polnischen Staatszirkus“, sagt der Taxifahrer, unaufdringlich, aber nicht ohne Stolz – und mit einem Lächeln, das wenig verklärt, wohl aber Nostalgie zulässt, begegnet er Jannas verwirrtem Blick im Rückspiegel des Wagens. „Da habe ich gearbeitet“, setzt er nach. „Als Artist.“ Sanft spült die Stimme des Mannes die Worte ins warme Innere des eierschalfarbenen Fahrzeugs mit den fellbezogenen Sitzen. „Ach was“, murmelt Janna überrascht. Selbst keine regelmäßige Zirkusgängerin scheint es, als fehle ihr eine Art natürlicher Reaktion, um an die unerwartete Erklärung des Fahrers anzuknüpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Draußen fällt heftiger Regen. Mit sanftem Schmatzen zerschellen die Tropfen, vom Wind getrieben, an den Seitenfenstern des Mercedes, bevor sie als feuchte kleine Flundern auf der Scheibe nach hinten weggetrieben werden – und schließlich den Absprung in den dunkler werdenden Abend wagen. Bonn, denkt Janna, begrüßt und verabschiedet mich immer mit Regen. Als ob ihr die Stadt nicht auch ohne schlechtes Wetter schon genügend zuwider wäre. „Was haben sie denn da gemacht?“, erkundigt sie sich schließlich, ein Zögern darüber in der Stimme, nicht zu wissen, wie selbsterklärend das Wort „Artist“ sein müsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Reck“, erwidert der Fahrer, dabei sucht er im Rückspiegel erneut ihren Blick und für einen Moment ist Janna sich nicht sicher, ob und wie die Unterhaltung von hier an weitergehen wird – doch sein Luftholen klingt mehr nach einer Pause denn einem Ende. „Wir waren zu dritt“, fährt der langbeinige Fahrer denn nun auch so ungelenk fort, wie sein Laufwerkzeug unter dem Lenkrad klemmt. „Und haben alle überlebt. Das war selten.“ Dabei streift er sich mit dem Handrücken schubsend über die eigene Wange, „und immer ging es vom Reck auf den Mann auf das Reck“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es muss beinahe schon Jahrzehnte her sein, dass ich zuletzt im Zirkus war, überlegt Janna. Und obwohl sie sich unter der erleuchteten Kuppel nie wirklich wohl gefühlt hat, rieselt ein warmer Schwall von Erinnerungen auf sie herab. Das große, bunte Zelt in gelb und blau. Die Sägespäne auf dem Boden, auf dem stark geschminkte Schaustellerinnen noch kurz vor Beginn der Veranstaltung ihre Babys in den Schlaf wiegen oder dem Publikum Zuckerwatte verkaufen. Der Geruch von Tieren, die am Nachmittag einen Schwall Regen abbekommen haben, gemischt mit dem verbotenen Angstschweiß der Dompteure.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Janna sucht die Begegnung seiner Augen im Rückspiegel des Taxis, doch der Blick des Fahrers schweift über die Kreuzung, die vom Feierabendverkehr verstopft vor ihnen liegt. „Das Reck“, so erklärt er, mehr zu sich selbst als zu Janna, „ist hoch genug für die Gefahr – beinahe drei Meter – aber nicht hoch genug für ein Sicherheitsnetz, wie das Trapez“. Nun ist er es, der suchend in den Rückspiegel schaut und endlich beantworten Jannas Augen seinen nun wieder wachen Blick. „Wo sollte man das spannen?“, fragt er; es klingt beinahe anklagend. „Darüber“, gesteht Janna, „habe ich noch nie nachgedacht“ – und sie stellt fest, dass ihre Stimme ein wenig schuldbewusst klingt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sind Sie in eine Zirkusfamilie geboren?“, fragt Janna, das Bild des kleinen Jungens vor Augen, der nicht anders kann, den seine Eltern in unverbiegbarer Liebe von Zeltplatz zu Zeltplatz schleifen – und der Schulunterricht im Wohnwagen bekommt. Wo er auch den ersten Briefwahlzettel seiner Karriere ausfüllt und entjungfert wird; wo jedes prägende Erlebnis der ersten zwanzig Jahre seiner Existenz stattfindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mein Vater war beim Zirkus, ja“, erklärt der Taxifahrer so höflich wie distanziert. „Am Reck, mit meinem Onkel, der während der Vorstellung abgestürzt ist.“ Beinahe klingt diese Feststellung vorwurfsvoll, so dass Janna bemüht ist zu sagen, „ich gehe nicht in den Zirkus; mir tun die Tiere leid, hinter deren Gesäßbacken die Peitsche knallt – und ich fühle mit den Clowns, über die das stupide Publikum hämisch lacht“.&amp;nbsp; Doch es ist nicht seine Beziehung zum Zirkus, sondern der Verlust über ein atmendes, warmes Leben, der den Fahrer auf Distanz gehen lässt zu seiner eigenen Geschichte und dem, was er bereit ist, darüber zu erzählen. „Er ist gestorben, anschließend“, – seine Stimme ist nunmehr ein Flüstern. „Und mein Vater wollte nicht, dass ich ihnen beiden ans Reck folge.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was er doch tat, als Junge von gerade einmal dreizehn Jahren. „Es gibt nichts Schöneres als das Reck“, erklärt er, während die Distanz aus seiner Stimme schleicht. Mit deutlichem Zögern hakt Janna seiner Aussage nach: „Trotz der Geschichte mit ihrem Onkel?“ Der Taxifahrer weicht ihrem Blick nicht aus, als er erklärt: „Das Leben kommt, das Leben geht. Meines hat einmal ein Kollege gerettet, weil er mir im Sturz gegen den Kopf getreten hat. Da bin ich mit dem Popo, statt dem Gehirn, gegen die Bande geflogen. Mein Onkel hatte weniger Glück und am Ende einer Abendvorstellung das Genick gebrochen. Aber dafür ist niemals das Reck verantwortlich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Leben kommt, das Leben geht“, stimmt Janna gedanklich zu, während Bilder der eben hinter sich gebrachten Beerdigung vor ihrem inneren Auge den Tango der Albernheiten aufführen. Es gibt Menschen, so stellt sie fest, deren Anwesenheit im eigenen Leben kaum einen Unterschied gemacht hat – dennoch reißt ihre Abwesenheit ein empfindliches Loch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mein Onkel und ich, wir waren niemals nahe Seelen, nicht im Geiste verwandt“, erklärt der Fahrer des Taxis, als sie den Flughafen schließlich erreichen. Aber sein Tod, so legen seine Worte nahe, hat dennoch eine Lücke gerissen für den damals jungen Mann, der weder mit Tod noch Verlust umzugehen wusste und deswegen die Ängste des Vaters auszublenden vermochte angesichts der Entscheidung des Sohnes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich wurde – Artist. Ich konnte nicht anders“, erklärt der Mann mit den absurd langen Beinen. Und Janna umarmt ihn zum Abschied; ohne sich für die Tränen zu schämen, die sie an seinem Kragen weint.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-8907088010955795046?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/8907088010955795046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=8907088010955795046&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8907088010955795046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8907088010955795046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2011/04/szymon-etminowicz.html' title='Szymon Etminowicz'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-iGhc7vebu84/TZpKmMU81GI/AAAAAAAABtI/7VPEg4aB9cI/s72-c/Bild+1.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-8101295319792576654</id><published>2011-03-04T01:32:00.002+01:00</published><updated>2011-03-04T01:33:48.481+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familienbande'/><title type='text'>Scars</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-20Qh_cKiWCc/TXATgymMtnI/AAAAAAAABtE/jxnaAC6oM4s/s1600/IMG_0833.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="177" src="https://lh4.googleusercontent.com/-20Qh_cKiWCc/TXATgymMtnI/AAAAAAAABtE/jxnaAC6oM4s/s200/IMG_0833.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Ich habe ein paar alte Narben, die jetzt, wo ich braungebrannt in der Flughafenhalle stehe, besonders gut zu sehen sind. Eine kleine, auch jetzt noch kaum sichtbar, nur ein dünner, weißer Streifen auf dem Gelenk meines Mittelfingers an der linken Hand. Eine alte, etwas größere, auf der Innenseite meines rechten Arms, die zwar noch zu sehen ist, aber nicht mehr zu spüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich sie mit dem Finger sanft berühre, fahre ich mir mit der Zunge neugierig über die Oberlippe und schiebe den feuchten, schmalen Muskel noch ein Stück weit darüber hinaus, so nah an die Nase heran, wie ich kann, denn auf dem Weg dorthin befindet sich eine weitere Narbe. Klein, kreuzförmig und verwachsen. Ein weißer, schmaler, unsauberer Kreuzstich in meinem sonnenverbrannten Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war so wahnsinnig heiß und schwül gewesen in diesen Urlaubswochen, ohne das kleinste barmherzige Lüftchen, so dass ich fast den ganzen Tag auf meiner Luftmatratze auf dem Meer getrieben war; nun spannte jeder Zentimeter meiner Haut. Ich versuche mir vorzustellen, wie viel früher die Falten in meinem Gesicht zu tiefen Schluchten werden würden, dank dieser Zeit, dank der Hitze, dank der Sonne. Und muss an den vorwurfsvollen Gesichtsausdruck meiner Schwester denken, als diese mir vor dem Urlaub beinahe wütend verkündete, sie habe trotz ihrer jüngeren Jahre bereits mehr Falten als ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich taste mit einer Hand vorsichtig über den Stoff meiner Jeans, vornübergebeugt, mit der zweiten Hand auf meinem Koffer aufgestützt, wobei ich bete, dass dieser kein Übergewicht hat. Dort, wo meine Hand vorsichtig und ein wenig ungelenk entlangfährt, in der Mitte des linken Knies, befindet sich eine weitere Narbe. Ich kann die Jeans, obwohl, oder gerade weil umgekrempelt, nicht weit genug hochschieben, um sie zu sehen, aber ich weiß, sie ist da. Eine tiefe, kraterförmige Schlucht, von fast brutaler Zerschlagenheit, und wunderschön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Stück weiter das dünne, lange Bein hinunter weiß ich um noch eine andere Narbe, die sogar unter der Arbeiterhose hervorblitzt, doch ich habe mich bereits wieder aufgerichtet und beachte sie nicht. Ihre Form kann ich sehen, wenn ich die Augen schließe, ihre Farbe ist weißer als weiß und sie erscheint fast frisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sommer. Meer. Urlaub. Lanzerote. Riff. 1998. Ein anderes Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein Stück tiefer, auf dem rechten Bein aber, die nächste – doch erst noch im Werden. Wie eine rittlings umgestürzte Schweinsbohne mit 1000 dünnen Ärmchen und Beinchen. Rot und blutig, die Entzündung gerade abgeklungen, aber noch erkennbar in dem verhärteten Eiter, der gelb und ätzend durch die ansonsten dunkle Kruste hindurchschimmert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein aufgekratzter Mückenstich, der mir dreckige Nägel, meine Wut auf die Mücken, das Jucken, und mich selbst, irgendwie, der mir den Sand und das Meer und ständiges wieder an- ihm- herumpulen erheblich übler genommen hatte, als ich es zunächst erwartet konnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Narbe am linken Knie ist von einem Sturz mit dem Fahrrad. Ich weiß, dass ich noch ein Kind war, blond, pausbäckig, mit großen, durstigen Augen. Unsere Straße, in der wir damals das Haus Nummer 4 bewohnten, später dann die Nummer 2, hatte eine Seitengasse. Ich erinnere sie als sehr steil und von einer scharfen Kurve in zwei ungleiche Hälften aufgeteilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oben wohnten nur zwei Familien. Die eine hatte zwei Söhne und viele, viele Katzen, von denen mich eine, die wildeste, als Kind angriff und mit wütenden Bissen verletzte. Ich erinnere mich daran, und auch an die&amp;nbsp; Wut auf meine Mutter, weil sie mir nicht glauben wollte, dass sich das Katzengebiss so sehr in meinen Schenkel verkeilt hatte, dass es auch nichts nützte, als ich laut schreiend und wild umherhüpfend damit durch die Luft wedelte, das Tier wollte nicht von mir lassen, und irgendwann glaubte ich zu erkennen, dass es sogar das Maul geöffnet hielt, aber trotzdem nicht von meinem Bein abfiel, weil sich die Zähne so tief in mein unschuldiges Fleisch gebohrt hatten…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinterher hatte ich jahrelang panische Angst vor Hunden, ohne dass ich dafür eine vernünftige Erklärung hätte abgeben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Vater war damals mit mir oben bei den Nachbarn, zur Gegenüberstellung, und beim Anblick der Katze sprang ich mit einem Satz auf seinen Arm und begann laut und jämmerlich zu heulen. Die Katzenbesitzerin, eine mächtige Doppel-D, die sich Jahre später zum Entsetzen meines Vaters die Brüste chirurgisch verkleinern ließ, hörte auf ihre Unschuld zu beteuern und schwenkte um auf Bedauern. Ich hasste sie dennoch in diesem Moment, die Katze aber tat mir leid, nun, da ich erfahren hatte, dass sie nicht im Haus schlafen durfte, sondern nachts in den Hof verbannt wurde. So wurde das Tier für mich unschuldig und es war, als hätte mich an seiner statt die Besitzerin gebissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Familie gegenüber hatte ebenfalls zwei Kinder, aber viel ältere. Das Mädchen, soviel weiß ich noch, hieß Annette. Ich mochte sie gerne, zumindest meistens. Eigentlich nur dann nicht, wenn wir fein eingeladen waren, bei Snob-Freunden meiner Mutter, denn dann musste Annette mir einen französischen Zopf flechten, was ziepte, meine Mutter nicht konnte – und ich nicht leiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine jüngere Schwester, Annette und ich haben manchmal gemeinsam mit ihrem großen Bruder süße, kleine Erbsen aus ihren Hüllen heraus gepult und im Sichtschatten einer Hecke gegessen, während die Erwachsenen im Sommer an lauen Abenden auf der Terrasse hinter dem Haus grillten. Und von Annettes Vater durfte ich immer alte Goofy Comics leihen, Hefte, in denen es nur um den sympathischen, trotteligen Hund im roten Pullover ging, und die ich nie gekannt hatte, bevor ich sie eines Tages bei ihm entdeckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annettes Vater ist vor ein paar Jahren an seinem Geburtstag gestorben. Beim Kaffeetrinken vom Stuhl gekippt, einfach so, den Kuchen noch auf der Gabel. Herzinfarkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Zu früh, der arme Kerl“, hat mein Vater damals gesagt, denn für ihn kam der Tod fast immer zu früh und mit traurigem Gesicht und ungläubigem Kopfschütteln rechnete er an manchen Samstagen das Alter der Verstorbenen aus den Todesanzeigen aus und schien ehrlich darunter zu leiden… Und dann sagte er noch, „aber ein schöner Tod, so beim Feiern – und Kuchen zum Abschied!“ Oder zumindest wünsche ich mir das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;goodbye my friend it’s hard to die / when all the birds are singing in the sky / now that the spring is in the air / pretty girls are everywhere / think of me and i’ll be there&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Terry Jacks: Seasons in the Sun, 1973]&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-8101295319792576654?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/8101295319792576654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=8101295319792576654&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8101295319792576654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8101295319792576654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2011/03/scars.html' title='Scars'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/-20Qh_cKiWCc/TXATgymMtnI/AAAAAAAABtE/jxnaAC6oM4s/s72-c/IMG_0833.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-104856678186119608</id><published>2010-12-21T14:28:00.000+01:00</published><updated>2010-12-21T14:28:47.483+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familienbande'/><title type='text'>Eigentlich ein Winterkind…</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TRCpAjl4HmI/AAAAAAAABs4/y1f6xL22stc/s1600/engel-kopf.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="123" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TRCpAjl4HmI/AAAAAAAABs4/y1f6xL22stc/s200/engel-kopf.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Vielleicht ist es der Schnee, warum ich derzeit so oft an dich denke. Solange ich mich erinnern kann, habe ich den Schnee geliebt. Obwohl ich doch eigentlich ein Sommerkind war: Freibadnixe, Sonnenanbeterin, Frostbeule. So, wie ich dich geliebt habe – obwohl ich doch eigentlich zuallererst ein Mamakind war: Waffenträgerin, Schmeichelkatze, Zaunprinzessin. Eigentlich… Zehn Buchstaben, und darin eine ganze Welt. Die mich immer wieder aufs Neue schmerzt, im Vermissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schnee macht alles leise, hüllt die Welt in ein Schweigen, in dem das Pochen meines Herzens klingt wie dumpfe Schläge gegen Höhlenwände. Niemals liegen Friede und Aufruhr so nah beieinander wie in diesen weißen Wochen. Wenn der strahlende Schnee Schritte und Lachen ebenso verschlucken kann wie unbändige Freude und Energie freisetzen. Wenn die Tage angefüllt sind mit zärtlichem Erinnern und dem wieder aufbrechenden Schmerz über einen Verlust, den ich niemals ganz begreifen werde. Wenn du überall bist – und doch nie wieder hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wochen vor Weihnachten, das war auch damals: Friede und Aufruhr, Freude und Terror in ungewohnter Nähe. Wir wurden eine Kirchenfamilie und ich liebte, wie dort die Sonntage im Advent begangen wurden, schmetterte inbrünstig, „macht hoch die Tür, die Tor’ macht weit“ – und träumte vom Christkind und dem Heiligen Abend. Wir wurden eine Streitfamilie und ich hasste, wie Kleinigkeiten ausuferten im Advent, wollte mich nicht in harte Bandagen wickeln, um mitzukämpfen – und scheute mich vor dem Heiligen Abend, wenn die Auseinandersetzungen in trauter Runde und Regelmäßigkeit ihren Höhepunkt erreichten. Ich konnte Weihnachten kaum erwarten und fieberte dem Ende der Feiertage entgegen, die im Rhythmus der Jahre mal in der erwartbaren Katastrophe endeten, dann aber überraschend ein Licht in uns entzündeten, das weit über das Ende dieser Tage leuchtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schnee stiehlt sich in meine Erinnerung an die Bilder dieser Zeit, obwohl er vielleicht nur in den Jahren zu Gast war, die wir Weihnachten im Winterurlaub feierten. Er war dein Element, ohne als solches durchzugehen. Du auf Skiern, diese Bewegung erschien beinahe natürlicher als die Schritte, die du sonst in die Welt gesetzt hast. Der Schneeanzug, das war deine zweite Haut, und die erste ewig sonnenverbrannt. So trugst du auch im tiefsten Winter den Geruch des Sommers in jeden Raum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als du gestorben bist, rochen alle Innen- und Außenräume nach Schnee. Weich ist er auf den harten Boden gefallen, in den sie mit Gewalt eine Grube schlagen mussten, dich zu verschlucken. Und es lag ein Klirren in der Luft, von dem ich nicht sagen kann, ob es der Klang der brechenden Kälte war oder das Geräusch, das unsere Herzen machten im Abschied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Was schlimm ist&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;(…)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Einen neuen Gedanken haben,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;den man nicht in einen Hölderlinvers einwickeln kann,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;wie es die Professoren tun.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;(…)&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Am schlimmsten:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;nicht im Sommer sterben,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;wenn alles hell ist&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;und die Erde für Spaten leicht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;[Gottfried Benn]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-104856678186119608?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/104856678186119608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=104856678186119608&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/104856678186119608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/104856678186119608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/12/eigentlich-ein-winterkind.html' title='Eigentlich ein Winterkind…'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TRCpAjl4HmI/AAAAAAAABs4/y1f6xL22stc/s72-c/engel-kopf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5640606816728030322</id><published>2010-07-12T00:22:00.000+02:00</published><updated>2010-07-12T00:22:27.917+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschüttelt - nicht gerührt'/><title type='text'>Verhütet</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Bei Nacht &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;auf einer Sternschnuppen&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;durch meine Stadt geritten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TDpBwG0IcKI/AAAAAAAABso/xuJbo0kQKwE/s1600/IMG_0648.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="170" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TDpBwG0IcKI/AAAAAAAABso/xuJbo0kQKwE/s200/IMG_0648.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Herzbeben&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;im Angesicht der Heimat&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;die mich empfängt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wie Mütter es tun;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;so sagt man.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5640606816728030322?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5640606816728030322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5640606816728030322&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5640606816728030322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5640606816728030322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/07/verhutet.html' title='Verhütet'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TDpBwG0IcKI/AAAAAAAABso/xuJbo0kQKwE/s72-c/IMG_0648.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7709159903758192723</id><published>2010-06-26T15:09:00.001+02:00</published><updated>2010-06-26T15:16:28.740+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>beziehung in h³-moll</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;H&lt;/b&gt;                                                       &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;eilige&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;deiner  gebete&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;die du vergötterst&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;nährt sie deine seele&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und  eifersüchtig: bewacht&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;geistert durch deine träume&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;als  königin über nächte und tage&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;besetzt sie die festung deines  herzens&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TCX9D_KYrtI/AAAAAAAABsQ/GPC_v0Gxi5U/s1600/Bild+7.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TCX9D_KYrtI/AAAAAAAABsQ/GPC_v0Gxi5U/s320/Bild+7.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;H&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;ure&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;deiner  dunkelsten nächte&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;an deren busen du wohlig bebst&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;leben  findest inwendig dieser schenkel&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;raue geheimnisse im nachtdunkel  geteilt&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;zittern schwitzen nagen lecken fühlen - tief&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;ungewollt  zur einheit, geworden und: verkommen&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;herz nahe herz haut bei haut  geschlecht an geschlecht&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TCX9YGwOC4I/AAAAAAAABsg/gkjVIgkpDb8/s1600/Bild+6.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TCX9YGwOC4I/AAAAAAAABsg/gkjVIgkpDb8/s320/Bild+6.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;H&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;eimat&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;deiner  seele&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;der tiefe brunnen&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;aus dem du schöpfst&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;dir:  liebe, wärme, geduld&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;sehnsucht, stets aufs neue&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;dich  erquickst im warmen wasser&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;heimkehren, ankommen – angenommen  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7709159903758192723?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7709159903758192723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7709159903758192723&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7709159903758192723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7709159903758192723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/06/beziehung-in-h-moll.html' title='beziehung in h³-moll'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TCX9D_KYrtI/AAAAAAAABsQ/GPC_v0Gxi5U/s72-c/Bild+7.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4284904522155809062</id><published>2010-06-19T11:38:00.000+02:00</published><updated>2010-06-19T11:38:24.836+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>Unquiet Song</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TByPjWgop7I/AAAAAAAABr4/jkEnnIMocS4/s1600/SCAN0014klein.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="261" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TByPjWgop7I/AAAAAAAABr4/jkEnnIMocS4/s400/SCAN0014klein.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;need the speed&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;need the wine&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;need the pleasure&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;in my spine&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Leonard Cohen]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4284904522155809062?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4284904522155809062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4284904522155809062&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4284904522155809062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4284904522155809062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/06/unquiet-song.html' title='Unquiet Song'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TByPjWgop7I/AAAAAAAABr4/jkEnnIMocS4/s72-c/SCAN0014klein.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4510063046624151526</id><published>2010-06-13T19:36:00.006+02:00</published><updated>2011-12-16T14:27:24.611+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag:erzählt'/><title type='text'>Wir waren Helden</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Egal ob eine Geschichte, Beziehung oder Lebensphase sich besonders gut oder  richtig schlecht entwickelt, irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich fragt:  Wie hat das eigentlich alles angefangen? So wird das emotionale Archiv  durchstöbert nach Bildern, Worten und Gefühlen, die der Gegenwart ihre Geschichte  geben: Der eine Moment, in dem man sich aus vollem Herzen für diesen Beruf  entschied, die Gewissheit, in genau dieser Stadt leben zu wollen, jene Reise, die dem  Leben eine andere Richtung gab oder das zärtlich geflüsterte Bekenntnis, woran  man sich beim anderen zuallererst verliebt hat. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUT8nRXG2I/AAAAAAAABrQ/xABAiPtQXa0/s1600/nils.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUT8nRXG2I/AAAAAAAABrQ/xABAiPtQXa0/s1600/nils.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="183" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUT8nRXG2I/AAAAAAAABrQ/xABAiPtQXa0/s200/nils.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Bezug auf die Freundschaften, an die mich mein Herz mit jedem  einzelnen, stetig sich beschleunigenden Pochen auf dem Weg zum ersten Spiel der deutschen  Fußballnationalmannschaft bei der WM 2010 intensiver erinnert, kann ich das nicht sagen: Obwohl ich  zeitlich in etwa einordnen kann, wann wir alle aufeinandergeprallt sind, habe ich  keine Bilder bestimmter Momente, die sich nach kennenlernen anfühlen, keine Erinnerung an vorstellenden Small-Talk – im Grunde nicht einmal daran,  wie wir zusammenwuchsen und im Lärm des uns umgebenden Lebens feststellten, wie  sehr unsere persönlichen Melodien einander glichen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Alles was ich sagen kann ist, irgendwann war es da: dieses unbeschwerte Gefühl von  Zusammengehörigkeit im Bauch der Gruppe. Die süße Gewissheit, dass diese große, tiefe  Freundschaft außergewöhnlich war und wir sie dennoch als selbstverständlich begreifen durften. Und  die beruhigende Sicherheit, künftig ein Zuhause zu haben an jedem Ort, der  einem von uns je Heimat würde; dabei ist es geblieben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUUoEwQrbI/AAAAAAAABrY/qroba2KgBo0/s1600/Axel.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUUoEwQrbI/AAAAAAAABrY/qroba2KgBo0/s200/Axel.JPG" width="193" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wir waren zehn und wir waren zwölf, wir waren elf und wir waren dreizehn. Frauen  und Männer stießen zur Gruppe dazu, weil die Liebe zu einem von uns sie in  unsere Mitte spülte – und verschwanden wieder, mal begleitet von Bedauern, mal  von Erleichterung. Im tiefen, festen Kern aber sind wir acht plus zwei Halbe geblieben, somit quasi neun (zugleich die fest geglaubte Glückszahl von mindestens Zweien aus unserer Mitte, deshalb umso passender) – und der  Sommer 2006 war unser Sommer, unser wochenlanger Höhepunkt, unser Hitzefrei von  der Verantwortung des Lebens.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUUsllOv4I/AAAAAAAABrg/sT_7kYv8dGQ/s1600/Isa.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="162" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUUsllOv4I/AAAAAAAABrg/sT_7kYv8dGQ/s200/Isa.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Selbst im nostalgischsten Rückblick überlebt das Wissen, es war keine  grundsätzliche Unbeschwertheit dieser Zeit, die uns so euphorisierte – denn  unbeschwert ist sie im Kern nicht gewesen. Immerhin, das Studium lag uns teils  bereits in der Vergangenheit, Tastaturen glühten unter Bewerbungen und  Anschreiben, unsere Köpfe von der Vorbereitung auf Auswahlverfahren oder den  Problemen individueller Beziehungen. Familien wurden von  Schicksalsschlägen erschüttert, unser unverrüttbares Vertrauen in uns selbst und  einander auf die Probe gestellt. Wie ein frisch aus dem Nest geplumpster Vogel, der  nun neugierig von Baum zu Baum flattert, setzte einer Woche um Monat neue Frauen in  unsere Mitte und eine Liebe, die haltlos sich verpochte, machte Fronten auf, wo  wir geschlossen stehen wollten. Eine Krankheit drohte, von der wir noch  nichts wussten, neun Leben warteten, auf die wir neugierig waren, doch die uns zugleich bange werden ließen – und in diesem lebendigen Chaos trugen wir  uns selbst und einander durch die gemeinsame Heimat spazieren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUU1jgEACI/AAAAAAAABro/D8p4tYdvolM/s1600/philipp+mara.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="163" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUU1jgEACI/AAAAAAAABro/D8p4tYdvolM/s200/philipp+mara.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Woche um Woche, Tag um Tag, rückte dabei das große Fußballfest näher &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;– &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;und so sehr  uns die Zugehörigkeit zu Bundesligavereinen trennte, einte uns die Liebe zu  diesem Sport. So flogen unzählige Mails wie sanft getretene Pässe zwischen uns,  ließen wir uns ein auf die Vorfreude und Begeisterung und waren verschworen in  der Begeisterung über die WM. Vor dem ersten Spiel saßen wir Sandwich kauend  und Herzschläge zählend beieinander, bewegten uns schließlich, die Fahnen  noch deutlich ungelenk in den Händen und über den Schultern, zum ersten  gemeinsamen Leinwand-starren und fielen uns atemlos und ungläubig in die Arme, als  Philipp Lahm in der Hitze eines Sommernachmittages das erste Tor der WM schoss.  Alles war Taumel, Staunen und Freude, wir waren alle und alles war gut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUU5hiPqAI/AAAAAAAABrw/5byQ-wyo4RM/s1600/marcel.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="167" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUU5hiPqAI/AAAAAAAABrw/5byQ-wyo4RM/s200/marcel.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Denke ich an den WM-Sommer 2006, erinnere ich die Hitze, die uns tagsüber die Haut verbrannte und mit dem Einbruch der Dunkelheit die Sommernächte lau  färbte. Ich denke an S-Bahnfahrten zu umspannenderen Leinwänden in größeren Städten,  an Sonne, die sich in Rhein und Main bricht oder unseren Brillen spiegelt.  Ich erinnere Musik, die jede Straße zu erfüllen schien, schimmernde Becks-Flaschen,  von denen wir zu Unzeiten die Korken ploppen ließen, Begegnungen mit  Fans aus aller Welt. Mein Herz genießt den Rückblick auf meine Stadt im  Ausnahmezustand, auf Fußballabende in großen, über Ecken verbandelten Gruppen, die zusammenwuchsen an diesem Ereignis. Ich denke an überraschende, stille  Momente, erinnere mich an ungezählte Beine, die beim erlösenden Tor im Spiel  gegen Polen beinahe synchron vor dem Sofa ins Spalier springen, an Umarmungen,  heimlich getauschte Küsse, begeisterte nächtliche Züge durch die niemals ruhende  Stadt und eine Euphorie, die alles andere anhielt, für einen langen,  unvergesslichen Moment.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vor allem aber denke ich an siebeneinhalb-einhalb Menschen, die mein Leben verändert  haben; denen ich so viel zu verdanken habe; mit denen mich Freundschaften verbinden,  die in ihrer Intensität ebenso wie ihrem Charakter unfassbar verschieden sind &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;– doch&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; von  denen ich keine je missen möchte; an denen mein Herz wachsen durfte und meine  Seele sich anlehnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Daran werde ich denken, und darum werde ich hüpfen, bei jedem „unserer“ Tore  in den kommenden Wochen. Damit es die Jogi-Elf ins Finale schafft – und meine persönliche neuneinhalb aus diesem Anlass vor eine Leinwand. Noch vor  dem Herbsttreffen, das hoffentlich so unvermeidlich ist wie in den letzten Jahren; das wünsche ich mir. Immerhin – der Name  verpflichtet. Und ich bin nicht umsonst die Nostalgiebeauftragte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2XGIBqTsn8E&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/2XGIBqTsn8E&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4510063046624151526?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4510063046624151526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4510063046624151526&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4510063046624151526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4510063046624151526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/06/wir-waren-helden.html' title='Wir waren Helden'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBUT8nRXG2I/AAAAAAAABrQ/xABAiPtQXa0/s72-c/nils.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6985573055003345497</id><published>2010-06-10T23:53:00.000+02:00</published><updated>2010-06-10T23:53:48.081+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>…because there's beauty in every moment</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBFd74a1GkI/AAAAAAAABrA/r1EXObIGF4c/s1600/snackcafe+Kopie.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBFd74a1GkI/AAAAAAAABrA/r1EXObIGF4c/s400/snackcafe+Kopie.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;If I lay here&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;if I just lay here&lt;br /&gt;would you lie with me and just forget the world?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Forget what we're told &lt;br /&gt;before we get too old &lt;br /&gt;show me a garden that's bursting into life.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;  Let's waste time…&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Snow Patrol] &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6985573055003345497?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6985573055003345497/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6985573055003345497&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6985573055003345497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6985573055003345497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/06/because-theres-beauty-in-every-moment.html' title='…because there&apos;s beauty in every moment'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TBFd74a1GkI/AAAAAAAABrA/r1EXObIGF4c/s72-c/snackcafe+Kopie.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-3105209369919300161</id><published>2010-06-09T01:07:00.008+02:00</published><updated>2011-12-16T14:12:14.302+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filme werden auf dem Platz geschrieben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kino:Gänger'/><title type='text'>Der Vater meiner Kinder</title><content type='html'>Der Film &lt;a href="http://www.vater-meiner-kinder.de/"&gt;„Der Vater meiner Kinder“&lt;/a&gt; ist auch eine Hommage: An den französischen Filmproduzenten &lt;a href="http://www.imdb.de/name/nm0051116/"&gt;Humbert Balsan&lt;/a&gt;, mit dem Regisseurin &lt;a href="http://www.imdb.de/name/nm0361135/"&gt;Mia Hansen-Løve&lt;/a&gt; an ihrem erstes Langfilm-Drehbuch, Grundlage ihres späteren Regiedebüts &lt;a href="http://www.imdb.de/title/tt0935086/"&gt;„Tout est pardonné“&lt;/a&gt;, zusammenarbeitete. Und es ist wohl auch dieser persönliche Zugang zu den Figuren, aus dem der ungewöhnliche Film seine erzählerische Kraft schöpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TA7LPmOLC8I/AAAAAAAABqo/oOJI1tQm2qw/s1600/family.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="153" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TA7LPmOLC8I/AAAAAAAABqo/oOJI1tQm2qw/s200/family.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;In unaufgeregten, regelmäßigen Bahnen zirkuliert er in seiner ersten Hälfte um den fiktiven Filmproduzenten Grégoire Canvel (großartig: &lt;a href="http://www.imdb.de/name/nm0209629/"&gt;Louis-Do de Lencquesaing&lt;/a&gt;). So gewinnend, wie Hansen-Løve ihren frühen Mentor &lt;a href="http://www.rouge.com.au/6/balsan.html"&gt;Balsan&lt;/a&gt; in &lt;a href="http://www.villagevoice.com/2010-05-18/film/talking-with-the-father-of-my-children-s-mia-hansen-l-ve/"&gt;Interviews&lt;/a&gt; beschreibt, setzt sie auch Lencquesaing in Szene: Sanft, mit einer gewissen Leichtigkeit, streift er als enthusiastischer Produzent Canvel durchs hektische Paris und scheint dabei durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Aber sicher: einer der Regisseure, mit denen er aktuell zusammenarbeitet, ist eine Diva. Permanent überzieht dieser die anberaumten Drehtage und kostet Canvels Produktionsfirma so Zehntausende Euro – täglich.&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Mag sein, Canvels persönliche Assistentin &lt;a href="http://www.imdb.de/name/nm0241487/"&gt;Valérie&lt;/a&gt; sieht vor lauter finanziellen Bäumen den sicheren Wald nicht mehr, die asiatische Filmdelegation kommt mit mehr als doppelt so vielen Leuten wie angesagt und weil alle festen Mitarbeiter gebunden sind, muss Canvel sie mit einem ungeübten Praktikanten losschicken. Der Produzent aber scheint von all dem seltsam unberührt, schwebt sogar noch über den Dingen, als die Polizei ihn, dauer-rauchend und dauer-telefonierend, aus dem Verkehr zieht, weil sein Punktekonto die zugelassene Schallgrenze überschritten hat – und er dennoch viel zu schnell unterwegs war.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;b&gt;Die Familie hält Canvel in der Spur&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;All dies scheint den Produzenten jedoch im Innersten nicht zu erschüttern und dem Zuschauer wird schnell klar, was ihn bei Laune und in der Spur hält im Chaos seiner Arbeitstage: es ist die wundervolle Familie des passionierten Arbeitstieres, seine drei bezaubernden Töchter und die liebende Frau, zu denen er abends heimkehrt. In warmen, in ihrer Wirkung unglaublich authentisch sich entfaltenden Bildern, erzählt die Regisseurin von diesem Familienleben, an dem der Zuschauer teilnehmen möchte, so greifbar vollgepumpt mit Glück erscheint es. Wie ein Echo klingt das Lachen der drei Mädchen noch Minuten später nach, schwirren die unbekümmert in die Luft gestreckten Kinderbeine einem durchs Gedächtnis, brennt sich Canvels Aufforderung an seine Älteste ins Bewusstsein: „Es wäre schön, wenn du versuchts, glücklich zu sein.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TA7LpFn4lmI/AAAAAAAABqw/3JQ5h6CwczA/s1600/alle.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="142" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TA7LpFn4lmI/AAAAAAAABqw/3JQ5h6CwczA/s200/alle.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Zumindest die Wochenenden versucht der nimmermüde Filmproduzent, sich für seine Frau und die Mädchen Zeit zu nehmen – und wagt sogar eine kurze Urlaubsreise, die jedoch erste Brüche offenbart: Mit dem unvermeidlichen Handy am Ohr setzt er sich aus den Erholungsmomenten ab, „immer das gleiche“, weint seine Frau, versucht, die gemeinsamen freien Tage abzubrechen, aus hilfloser Wut. Canvel telefoniert indes mit seinen Angestellten und den unzähligen, an internationalen Sets verstreuten Regisseuren, Produktionsassistenten und sonstigen Verantwortlichen, um die Balance seiner Firma „Moon Films“ zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn diese steht längst nicht mehr kurz vor, sondern mitten im Ruin – und im Rückblick lässt sich spekulieren, dass der als lebensechte Vorlage dienende Balsan die Gläubiger, Banken und Kopierwerke mit seinem übermittelten Charme bei Laune hielt und ihnen klar machte, der nächste Film würde, endlich, an der Kasse so einschlagen, dass er all seine Schulden mit einem Schlag los wäre. Und sie müssen ihm, dem gewinnenden Mann, mit seinem vor Hoffnung und Begeisterung schier platzendem Strahlen, zweifelsohne geglaubt haben…&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Solange er diese Fassung zudem für sich selbst aufrecht erhält, bleibt auch die Filmfigur Canvel der unberührte, smarte, charismatische Kerl, der durch den Bauch seiner Stadt mit einer Sicherheit gleitet, die einem den Wunsch vermittelt, nur ein kleines Stück an seiner Seite, in seiner Hosentasche gar, durch die Hektik der uns umgebenden Tage zu reisen. Mit beinahe sturer Zuversicht führt er die Gespräche mit Bänkern, ermuntert seine eigenen Angestellten und scheint dazwischen die Zeit mit Frau und Töchtern, die Reise nach Italien und das Abtauchen in die Kulturgeschichte Europas, aufrichtig zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;b&gt;Auf einen Schlag scheint alles verloren&lt;/b&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Bis der Moment kommt, in dem Canvel selbst erstmals klar wird, er hat sich verzockt. Die Erkenntnis, dass es so nicht weitergeht – und damit er im Umkehrschluss in diesem Geschäft vermutlich vorerst ausgespielt hat – trifft ihn und den Zuschauer mit derselben unvorbereiteten Wucht. Wie ein Kartenhaus fällt alles zusammen, woran der Produzent bislang geglaubt hat; und erst dieser Zusammenbruch macht deutlich, wie sehr er sich selbst an der scheinbaren Gewissheit festgehalten hat. Auf einen Schlag scheint alles verloren, der Glaube an die eigene Zukunft, der Mut für seine Projekte, auch und vor allem aber die unbeschwerten Momente mit seiner Familie, aus denen er stets Kraft zu schöpfen vermochte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TA7L_kzBw_I/AAAAAAAABq4/IYmqazLglGc/s1600/t%C3%B6chter.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="131" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TA7L_kzBw_I/AAAAAAAABq4/IYmqazLglGc/s200/t%C3%B6chter.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Die unerschütterliche Hoffnung, bislang fest in seinem Gepäck eingeschnürt, entgleitet dem Produzenten: Während seine Frau verreist ist und er die Verantwortung für die Töchter trägt, bringt Canvel sich um. Hansen-Løves Förderer hat sich im Alter von 50 Jahren in seinem Büro erhängt, in ihrem Film lässt die gerade 29-jährige Regisseurin ihren Protagonisten zur Waffe greifen und sich in den Straßen von Paris erschießen. Damit endet der Film aber keinesfalls, sondern geht gerade erst in seine zweite Hälfte – und erspart den Zuschauern so nicht, was nach dem Schuss passiert.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Film bleibt nah an seinen Figuren, während sie den Verlust des Vaters und Ehemanns zu verkraften haben. Dabei agiert die Regisseurin niemals exhibitionistisch, überzogen oder mit Voyeurismus, sondern entlässt ihr Publikum einfach nicht aus den Fragen, dem dumpfen Schmerz und dem unvermeidbaren Loch, in das dieser Tod die Betroffenen reißt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;„Er hat nur an sich gedacht“, weint die mittlere Tochter Valentine nach dem überraschenden Tod ihres Vaters. „Denk immer daran, wie lieb er dich gehabt hat“, bittet dessen bester Freund das Kind – doch wie soll diese Erkenntnis ihr nun, da er sich aus ihrem Leben geschlichen hat, Trost spenden? Und doch, der Film fällt kein Urteil über den Selbstmord, richtet nicht den Vater und Ehemann, der seine Familie zurückgelassen hat, sondern schildert diesen Tod als etwas, was ihm alleine gehört, worüber niemand außer ihm zu entscheiden oder zu urteilen hat. Und der Zuschauer lässt seine erste Wut so sanft los, wie ein Ballon in den Sommerhimmel steigt, und gesteht Canvel seine Entscheidung zu, wider dem Horror, den seine Familie danach zu durchlaufen hat; beinahe scheint es, als seien diese beiden Komplexe gänzlich getrennt voneinander – und sind sie das nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;b&gt;Fokus richtet sich auf die Familie&lt;/b&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TA7K4oGxDLI/AAAAAAAABqg/rmbu41CifFE/s1600/er.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="131" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TA7K4oGxDLI/AAAAAAAABqg/rmbu41CifFE/s200/er.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;So unaufgeregt, wie der Film in seiner ersten Hälfte den zunehmenden Druck auf seine Hauptfigur geschildert hat, verabschiedet er sich nun von Canvel und richtet den alleinigen Fokus auf seine Familie und darauf, wie sie mit seinem Tod zurechtkommt: Seine Frau, die versucht, die Firma im Andenken ihres Mannes zu retten. Seine älteste Tochter, die Verstörendes aus der Vergangenheit des Vaters erfährt und beinahe in einem Nebensatz die erste Liebe erlebt. Die jungen Töchter, deren altersbedingte Unbeschwertheit sie trotz der schrecklichen Vorkommnisse einholt und erneut so tapfer wie munter durchs Leben stapfen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So entfaltet der Film in seiner zweiten Hälfte, nach dem massiven Schock durch Canvels Tod, einen unerwartet positiven Blick auf das Leben, kitzelt gar etwas Lebensbejahendes aus seinen Zuschauern, das in den ersten, erschrockenen, mit der Familie geteilten Tränen, nicht zu erwarten war. Hansen-Løve versucht den Tod ihres Mentors, ihrer Hauptfigur, nicht zu erklären, sondern begleitet sein Umfeld durch einen Abschied, der in all seinem Schmerz eine Unaufgeregtheit in sich trägt, die wie ein erleichterndes Geschenk daherkommt. Ein großer Film.&lt;b&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-3105209369919300161?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/3105209369919300161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=3105209369919300161&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3105209369919300161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3105209369919300161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/06/der-vater-meiner-kinder.html' title='Der Vater meiner Kinder'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/TA7LPmOLC8I/AAAAAAAABqo/oOJI1tQm2qw/s72-c/family.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7952909995658121835</id><published>2010-06-08T04:52:00.000+02:00</published><updated>2010-06-08T09:57:49.126+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und andere Lichtgestalten'/><title type='text'>Kastanien sammeln</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPnQuQjJyYI/AAAAAAAAADs/BKGlcistJ84/s1600-h/icon3.png" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258463533066733954" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPnQuQjJyYI/AAAAAAAAADs/BKGlcistJ84/s200/icon3.png" style="cursor: pointer; float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schön sah sie aus, wie sie so da lag. Ihr Gesicht  wirkte jünger, als die gelebten Jahre dies hätten bestätigen können – und  selbst mit dem Schrecken, der sich darein vermischt hatte, spiegelten ihre  Augen etwas Sanftes wider, das aus den Tiefen ihrer Seele  emporgestiegen schien. Nur ihr Hals war seltsam verdreht, doch  er nahm es nicht wahr, war zu gefangen von ihren Augen, die ihm ihre  Geschichte offenbaren wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer lauten Welt war  sie ganz leise und wurde doch niemals übersehen. Obwohl sie durch die  Menschen wie hindurchzugleiten schien, auf ihren täglichen Wegen durch  die Städte im dem Bauch dieser Erde, nahmen die sie doch wahr.  Vielleicht nicht bewusst, als Person, Mensch der sie war, wohl aber als  ein Gefühl in ihren Köpfen, wie von einem herabschwebenden Blatt im  Herbst ihrer Leben; so blieb sie doch niemals unerkannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinder  hatten eine seltsame Faszination mit ihr. Mag sein, dass sie in ihrer  frischen Unschuld dieses Gefühl, wie von einem fallenden Blatt, aus den  Köpfen in ihre Herzen wandern ließen, schnell und heftig, als werde es  von einem Magneten angesaugt. Dort unten hämmerte und schlug es dann  schneller für einige Momente, und das heftig pulsierende Blut jagte  ihnen bizzelige Schauer bis in die Kuppen ihrer kleinen Finger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das  Lächeln, welches sie der Welt schenkte, war vor Jahren zahnlos  geworden. Und doch wäre dieses Wort nie gefallen, bei einer Beschreibung  ihrer Person. Das hatte sie sicher ihren Augen zu verdanken, in denen  so viel Leben nach Verheißung schrie, dass man von nichts anderem  sprechen wollte, wenn man von einer der raren Begegnungen mit ihr  berichten konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Herbst lief sie umher und sammelte  Kastanien. Die schimmernden, schönsten ließ sie liegen und griff  stattdessen nur nach solchen, die angegriffen waren und verdellt; mit  denen stopfte sie ihre Taschen, die so dick wurden wie die Backen eines  Hamsters. Und es blieben, bis zum nächsten Herbst, weil sie für jedes  Leeren die Taschen wieder neu auffüllte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohin sie ihre  Beute trug wusste niemand zu sagen, weil kein Mensch je Zeuge geworden  war, ob sie dereinst verschwand in den Hauseingängen der Städte, die sie  durchstreunte. Nur in die Wälder hatte man sie schon entschwinden  sehen, aber keine Höhle gefunden und kein geheimes Versteck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alte  hatten eine seltsame Faszination mit ihr. Mag sein, dass sie in ihrer  wiederkehrenden Unschuld dieses Gefühl, wie von einem fallenden Blatt,  aus den Köpfen in ihre Herzen wandern ließen, schnell und heftig, als  werde es von einem Magneten angesaugt. Dort unten hämmerte und schlug es  dann schneller für einige Momente, und das heftig pulsierende Blut  jagte ihnen bizzelige Schauer bis in die Kuppen ihrer schrumpeligen  Finger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön sah es aus, wie sie so dalag, nur ihr  Hals war ein wenig seltsam verdreht, das nahm er jetzt wahr, obgleich ihm das seltsam erschien – denn verdreht im Bezug wozu? Er hatte keine Ahnung, wie ihr Kopf hier  auf seinem Schreibtisch im Revier 13 gelandet war. Er wusste nur, dass  ihre Augen ihn nicht loslassen würden, bis er den Rumpf gefunden hätte,  mit den Taschen voller Kastanien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7952909995658121835?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7952909995658121835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7952909995658121835&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7952909995658121835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7952909995658121835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/06/kastanien-sammeln.html' title='Kastanien sammeln'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPnQuQjJyYI/AAAAAAAAADs/BKGlcistJ84/s72-c/icon3.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6350482355415258655</id><published>2010-05-26T00:18:00.005+02:00</published><updated>2010-05-26T00:25:04.549+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><title type='text'>divining in a smile the oil of tears</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;~~~&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S_xLqY-RfdI/AAAAAAAABqQ/Yg0aNsSdECA/s1600/Bild+4.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="208" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S_xLqY-RfdI/AAAAAAAABqQ/Yg0aNsSdECA/s320/Bild+4.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;and if one heart is enough&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;to make you understand &lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;you deserve all that and more&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;my heart keeps on beating for you.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;you can't make it stop.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6350482355415258655?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6350482355415258655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6350482355415258655&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6350482355415258655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6350482355415258655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/05/divining-in-smile-oil-of-tears.html' title='divining in a smile the oil of tears'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S_xLqY-RfdI/AAAAAAAABqQ/Yg0aNsSdECA/s72-c/Bild+4.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5553573360913636862</id><published>2010-05-16T13:43:00.006+02:00</published><updated>2010-05-26T00:27:12.770+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: The Bacon Brothers</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wbG-wWRDVfA&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/wbG-wWRDVfA&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="424" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;„Auch nach 15 Jahren gibt es viele Leute, die uns als 'Band eines  Schauspielers' wahrnehmen. Das Stigma sind wir noch nicht ganz los“,  sagt Michael Bacon. „Schuld“ daran ist jedoch nicht der 61-  Jährige, der im Hauptberuf Musik für Film und Fernsehen komponiert,  sondern Bruder Kevin Bacon, Schauspieler - und nebenher Teil der  gemeinsamen Band „Bacon Brothers“ (&lt;a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/kultur/8900554.htm"&gt;weiter&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA ist „New Year's Day“ das sechste Album, das die „Bacon Brothers“ veröffentlicht haben – und zwar bereits im Herbst 2008. Es ist zugleich die erste Platte, die nun auch außerhalb der USA erscheint, nämlich in vielen Teilen Europas – in Deutschland ist sie seit dem 7. Mai erhältlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihren Stil beschreiben die Bacons als „FoRoSoCo“, soll heißen, dieser setzt sich aus &lt;i&gt;Fo&lt;/i&gt;lk, &lt;i&gt;Ro&lt;/i&gt;ck,  &lt;i&gt;So&lt;/i&gt;ul und &lt;i&gt;Co&lt;/i&gt;untry zusammen. Neben der musikalischen Bandbreite können auch die Texte der Brüder überzeugen; vor allem aber spürt man die Leidenschaft, mit der sie bei der Sache sind und diese Begeisterung überträgt sich federleicht – ich bin deshalb gespannt auf die Konzerte der beiden.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-_RXCcaYII/AAAAAAAABqI/Cx8MMymQhOI/s1600/Bild+2.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-_RXCcaYII/AAAAAAAABqI/Cx8MMymQhOI/s1600/Bild+2.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="193" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-_RXCcaYII/AAAAAAAABqI/Cx8MMymQhOI/s200/Bild+2.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;…about being a Musican&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;„I don't believe that anyone is living in a state of bliss. I think it's part of the human condition to have some level of pain and suffering. It's just a question if as an artist you're able to tap into that.“&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; [Kevin Bacon] &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;i&gt;…about their father, &lt;a href="http://www.edbacon.org/bacon/index.htm"&gt;Edmund Bacon&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;„People loved him. It's funny because when Kevin and my father walked down the Streets of Philadelphia, sometimes people'd say more to my father than Kevin – that's probably the only place where that happened. He was a wonderful guy and he made a very big impression on shaping american cities, not just Philadelphia.“ &lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Michael Bacon]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/goog_857657393"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://baconbros.com/"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;http://baconbros.com/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/baconbros"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=7244716719607184906&amp;amp;postID=5553573360913636862"&gt;http://twitter.com/baconbros&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/thebaconbrothers"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;http://www.myspace.com/thebaconbrothers&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5553573360913636862?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5553573360913636862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5553573360913636862&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5553573360913636862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5553573360913636862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/05/listen-to-bacon-brothers.html' title='Listen to: The Bacon Brothers'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-_RXCcaYII/AAAAAAAABqI/Cx8MMymQhOI/s72-c/Bild+2.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-8383724589069059487</id><published>2010-05-15T12:29:00.005+02:00</published><updated>2010-05-16T12:36:35.953+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>A Place called Home</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-_J4eYJuXI/AAAAAAAABqA/BthP8Lm1utY/s1600/doppelbelichtung.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-_J4eYJuXI/AAAAAAAABqA/BthP8Lm1utY/s400/doppelbelichtung.JPG" width="307" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Vielleicht werd ich eines Tages wach und ich werd sagen,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;es ist schön  in deine Augen zu sehen.&lt;br /&gt;Denn ich war lange unterwegs,&lt;br /&gt;doch jetzt  ist es Zeit mal was zu wagen,&lt;br /&gt;ich mein ich bin sehr gern allein –&lt;br /&gt;doch  es ist so schön, so schön, so schön Zuhause zu sein.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Gisbert zu Knyphausen]&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-8383724589069059487?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/8383724589069059487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=8383724589069059487&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8383724589069059487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8383724589069059487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/05/place-called-home.html' title='A Place called Home'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-_J4eYJuXI/AAAAAAAABqA/BthP8Lm1utY/s72-c/doppelbelichtung.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7696501987029518646</id><published>2010-05-10T23:05:00.003+02:00</published><updated>2010-05-10T23:08:14.116+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Phoebe Kreutz</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CQJxjZA94LU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/CQJxjZA94LU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Bei der Abschlussveranstaltung des 2. Mainzer Literaturfestivals in der Walpodenakademie hatte ich gestern das große Vergnügen, zu den Songs von &lt;a href="http://www.phoebekreutz.com/"&gt;Phoebe Kreutz&lt;/a&gt; zu hüpfen. Man kann sich zur Musik der New Yorkerin auch wunderbar ausschütten vor Lachen – oder das Gefühl genießen, wie einige ihrer&amp;nbsp; Texte sich mal wohlig, mal böse den Weg durch aufgeworfene Seelen- und Erinnerungsfalten graben.&lt;br /&gt;Um das künftig auch daheim genießen zu können, habe ich mir gleich ihre CDs &lt;i&gt;Bemusement Park&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Big Lousy Moon&lt;/i&gt; angeschafft, die man &lt;a href="http://www.phoebekreutz.com/buyme.html"&gt;hier&lt;/a&gt; auch online kaufen kann. Wer die Gelegenheit hat, sollte sich die Dame (die ganz nebenher auch schon einen Emmy für ihre Arbeit als Puppenbeauftragte der &lt;i&gt;Sesame Street&lt;/i&gt; gewonnen hat) aber auf jeden Fall live anschauen – cute has never been that biting, funny never that wise, boldness never that charming. Termine (bis 21. 5. ist Kreutz auf Deutschlandtour) gibt es &lt;a href="http://www.myspace.com/phoebekreutz"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Die beste Stelle im &lt;i&gt;Ass-Song&lt;/i&gt; ist übrigens definitiv: &lt;i&gt;Even when I was a skinny girls all long and dumb, my ass was there to warn me of the lady I'd become&lt;/i&gt;. Großes Kino…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7696501987029518646?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7696501987029518646/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7696501987029518646&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7696501987029518646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7696501987029518646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/05/listen-to-phoebe-kreutz.html' title='Listen to: Phoebe Kreutz'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7454495787307701613</id><published>2010-05-09T23:47:00.001+02:00</published><updated>2010-05-10T00:51:56.762+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Land of Milch and Horror</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-c8VOkpt6I/AAAAAAAABp4/iID8ppPwbns/s1600/icon8.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-c8VOkpt6I/AAAAAAAABp4/iID8ppPwbns/s200/icon8.png" width="168" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;when ihr so eine&lt;br /&gt;weapon habt&lt;br /&gt;then shoot you&lt;br /&gt;in the fuß&lt;br /&gt;of blood&lt;br /&gt;the letzte gruß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;denn soon&lt;br /&gt;wird sie euch&lt;br /&gt;weggeschnappt&lt;br /&gt;who wäre wohl&lt;br /&gt;so dreist&lt;br /&gt;the Gott der&lt;br /&gt;father heißt…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7454495787307701613?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7454495787307701613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7454495787307701613&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7454495787307701613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7454495787307701613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/05/land-of-milch-and-horror.html' title='Land of Milch and Horror'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-c8VOkpt6I/AAAAAAAABp4/iID8ppPwbns/s72-c/icon8.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-2497062849613032778</id><published>2010-05-08T12:06:00.000+02:00</published><updated>2010-05-08T12:06:00.417+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>That's a lot to carry</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-MjmWjevkI/AAAAAAAABpw/rv4q748uoMk/s1600/Glow.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="383" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-MjmWjevkI/AAAAAAAABpw/rv4q748uoMk/s400/Glow.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;All these years&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;feeling&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;small and misplaced&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;has made you&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;glow in the dark.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Tina Dico]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-2497062849613032778?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/2497062849613032778/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=2497062849613032778&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2497062849613032778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2497062849613032778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/05/thats-lot-to-carry.html' title='That&apos;s a lot to carry'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-MjmWjevkI/AAAAAAAABpw/rv4q748uoMk/s72-c/Glow.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-3922419830039836929</id><published>2010-05-06T22:10:00.001+02:00</published><updated>2010-05-06T22:27:17.441+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><title type='text'>With that the highways that take things away</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-MfurMcoLI/AAAAAAAABpo/X2wfhcoslKc/s1600/icon7.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-MfurMcoLI/AAAAAAAABpo/X2wfhcoslKc/s200/icon7.png" width="185" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Irgendwo zwischen lieben und lieben lassen, verletzt werden und selbst das Messer ansetzen, geht stets ein Teil von uns verloren. Ein anderer aber legt sich nur schlafen, in der Hoffnung darauf, irgendwann wieder erweckt zu werden. Doch für eine lange Weile kommen wir diesem Wunsch nicht nach. Zuerst, weil wir noch so verletzt sind, uns verschlossen haben vor den Gefahren, die lieben und lieben lassen neben all ihrer atemberaubenden Schönheit mit sich bringen. Wir trauen nicht, uns nicht, erst recht nicht den anderen, schon gar nicht über den Weg. Stattdessen trauern wir und bluten und schmerzen und ignorieren so alle Wecker.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Ist der größte Seelenblutrausch überwunden, haben wir meist längst vergessen, dass es da noch einen Teil unserer Herzlandschaft gibt, der sich schlafen gelegt hat. Mit dem neuen Leben haben wir uns zuerst arrangiert und dann angefreundet – weil uns nun nichts mehr fehlt, denken wir wieder nicht ans Wecken. Nun können wir uns bald selbst nicht mehr wecken, sondern müssen darauf vertrauen, dass jemand kommen wird, der es für uns tut. Und auch, wenn dieses Hoffen nicht bewusst geschieht, ist da doch ein Rumoren tief in der Herzfalte, ausgelöst vom ungeduldig schnarchenden Liebesschläfer.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Das Wecken muss gar nichts großes sein; es kann so einfach gehen. Der Weckende selbst muss nicht einmal etwas davon mitbekommen, auch darüber hinaus längst keine Rolle mehr spielen, wie man sich das doch immer so romantisch verklärt vorstellt. Denn wecken bedeutet eben nur – sich wach küssen lassen, nicht mehr; selbst das ist nur bildlich gemeint. Doch dieser Kuss öffnet ein Tor zu unserer Seele, das der Tiefschläfer zuvor fest verschlossen hatte hinter sich. Wenn nun aber wieder Licht einfällt, wird plötzlich alles wach gekitzelt, was da hinten im tiefsten Schlummer lag.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Tick tack. Tick tack. Alles noch da.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-3922419830039836929?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/3922419830039836929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=3922419830039836929&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3922419830039836929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3922419830039836929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/05/and-with-that-highways-that-take-things.html' title='With that the highways that take things away'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-MfurMcoLI/AAAAAAAABpo/X2wfhcoslKc/s72-c/icon7.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-8123024938264445503</id><published>2010-05-05T00:51:00.001+02:00</published><updated>2010-05-05T00:58:35.403+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Ich tausche alles was ich bin und war, gegen ein Leben ohne Angst</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-CkRizpimI/AAAAAAAABpg/nP4BZoVE9VM/s1600/Gisbert.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-CkRizpimI/AAAAAAAABpg/nP4BZoVE9VM/s400/Gisbert.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Diese Träume waren nicht groß genug,&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;doch was dir fehlte ist  unterm Strich –&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;nur ein lachendes Gesicht auf der anderne Seite  dieses Spiegels.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Ein bisschen Stolz auf deinen Schultern, denn das  steht dir gut.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Das seltsame Gefühl, dass all dein Glück nicht  unverdient ist.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Der alte Glanz in deinen Augen –&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;und ein  bisschen Mut.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Gisbert zu Knyphausen]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-8123024938264445503?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/8123024938264445503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=8123024938264445503&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8123024938264445503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8123024938264445503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/05/ich-tausche-alles-was-ich-bin-und-war_05.html' title='Ich tausche alles was ich bin und war, gegen ein Leben ohne Angst'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S-CkRizpimI/AAAAAAAABpg/nP4BZoVE9VM/s72-c/Gisbert.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4511319843148304258</id><published>2010-05-03T22:42:00.001+02:00</published><updated>2010-05-03T22:45:10.470+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>…still there when you open your eyes</title><content type='html'>&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S98ylQ9o-1I/AAAAAAAABpI/mM_C4GO6oHc/s1600/icon6.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S98ylQ9o-1I/AAAAAAAABpI/mM_C4GO6oHc/s200/icon6.png" width="136" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Obwohl ich zurzeit ohne &lt;i&gt;den einen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt; unterwegs bin, hat es in meinem Leben natürlich schon die eine oder andere Liebe gegeben. Eine erste Liebe, die noch nichts wusste von der Welt. Eine unglückliche Liebe – auch wenn es vielleicht gar keine gewesen ist, ich den Zustand nur einen langen Moment dafür hielt. Eine große Liebe, wild und mächtig, die irgendwann unglücklich wurde und alles beschwerte, bis ich sie verscheucht habe und mit einem großen Besen aus der Welt gekehrt. Eine schwärmerische Liebe, irgendwann gewesen, gefühlt. Eine Liebe ganz für mich allein, von der niemand wusste, die nie erwidert wurde; es hätte ohnehin nur ihren Zauber zerstört. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Bereichert wurde mein Leben von jeder dieser Lieben, an Glück, an Erfahrung, an Schmerz, an Lachen, an Tränen und einfach an Tagen, die ich unter ihren Einfluss stellte. Manchmal erinnere ich mich an sie. Manchmal sehne ich mich nach ihnen. Oder nach einer neuen Liebe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Nun ist es mit der Liebe aber so eine Sache, denn sie lässt sich nicht befehlen, einfordern oder herbeizaubern. Irgendwie ist sie zwar ohnehin immer da. In den Herzmenschen, die Bedeutung im eigenen Leben haben, ihm Bedeutung geben. In der Sonne, die sich im Heimatfluss spiegelt. Den Wörtern. Der Musik, die ein Echo in uns hervorruft. Babylachen. Schnee. Geburtstagskerzen. Dem Ausgleich in der 93. Minute. Einem Film, dessen Geschichte uns bewegt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Aber diese Lieben sind anders als die eine, spezielle. Geteilt mit dem Menschen, dessen Bedeutung für einen selbst ungleich größer ist als für jeden anderen, dessen Weg er kreuzt. Der eine Mensch, dessen Gesicht uns als erstes in den Sinn kommt, wenn wir vor Freude tanzen wollen. Vor Stolz platzen. Oder vor Schmerz weinen, bis unser Seelenbrunnen kein Wasser mehr hält. Diese Liebe ist vielleicht auch deswegen so anders, weil sie nicht von Anfang an existiert, so wie die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind oder der Schwester zum neuen kleinen Bruder. Vielleicht ist sie deswegen auch so sehnsüchtig, vielleicht rührt auch daher unser Wunsch, in ihr von einem anderen Menschen gefunden zu werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Aber wie sollen sich zwei entdecken die gar nicht suchen? Beinahe scheinen diese Zufälle unmöglich. Und doch, ab und an glaube ich, im alltäglichen Getümmel ein &lt;i&gt;Vielleicht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt; zu erkennen, trotz Such-Verweigerung. Einen, mit dem ich es mir vorstellen kann, zumindest für einen kostbaren Moment, so etwas wie Liebe, vielleicht. Meistens ist der nächste Herzkopfschritt schnell getan, ergründen, erfühlen, in sich hinein horchen, ob da mehr ist als ein &lt;i&gt;Vielleicht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt; –&amp;nbsp; etwas, wohinter man ein Ausrufezeichen setzen, das man wagen möchte – und der andere mit. Meistens ist das nicht so. Liebe ist eben nicht alltäglich: das ist so banal wie wahr.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Im Wissen darum kann es passieren, dass man ein &lt;i&gt;Vielleicht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt; nicht loslässt. Sich an den Gedanken klammert, dieses Gefühl – das doch nicht wahrhaftig ist; es nicht gehen lassen will – mag sein aus Angst, etwas unwiederbringlich dabei zu verlieren. Auch ein &lt;i&gt;Vielleicht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt; ist ja nicht alltäglich. Schnell wird der andere so zur Projektionsfläche für die eigenen Gedanken und Gefühle. Und man klammert sich an eine Vorstellung, aus Angst, der wahre Moment wird vielleicht nie passieren. Es liegt ja auch ein Charme in der Projektion, darin, sich ein neues Finale für Geschichten auszudenken, deren Ende längst geschrieben ist – unberührt von der Realität. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Wer aber über seiner Träumerei eingeschlafen ist, wird den Moment verpassen, in dem das Leben die Phantasie einholt. &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4511319843148304258?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4511319843148304258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4511319843148304258&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4511319843148304258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4511319843148304258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/05/maybe-is-always-no-but-love-will-come.html' title='…still there when you open your eyes'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S98ylQ9o-1I/AAAAAAAABpI/mM_C4GO6oHc/s72-c/icon6.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4125080705722988715</id><published>2010-04-13T07:19:00.021+02:00</published><updated>2010-04-13T09:34:50.488+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><title type='text'>Im Schatten des Doms</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S8QdqsWcmHI/AAAAAAAABpA/dY3xHSasnfk/s1600/Bild+1.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S8QdqsWcmHI/AAAAAAAABpA/dY3xHSasnfk/s400/Bild+1.png" width="266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Wenn ich Mainzer reden höre, so klingt das für mich, &lt;br /&gt;als lauschte ich einem resignanten Volkslied, &lt;br /&gt;ohne Schmelz gesungen, aus rauchiger Kehle. &lt;br /&gt;Aber dieses Lied hat bescheidenen Charme &lt;br /&gt;und überzeugt durch echte Töne. &lt;br /&gt;Da ist nichts Verlogenes zu finden.“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Werner Hanfgarn]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4125080705722988715?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4125080705722988715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4125080705722988715&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4125080705722988715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4125080705722988715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/04/im-schatten-des-doms.html' title='Im Schatten des Doms'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S8QdqsWcmHI/AAAAAAAABpA/dY3xHSasnfk/s72-c/Bild+1.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-8989947818819371077</id><published>2010-04-10T03:52:00.004+02:00</published><updated>2011-12-16T14:10:57.848+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filme werden auf dem Platz geschrieben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kino:Gänger'/><title type='text'>Zum Leben verführt</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7_ICE7QXRI/AAAAAAAABoY/1GLRRI5AKrw/s1600/filmplakat.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7_ICE7QXRI/AAAAAAAABoY/1GLRRI5AKrw/s200/filmplakat.png" width="135" /&gt;&lt;span id="goog_1273260834"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_1273260835"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;„Solange man sich treiben lässt, ist nichts zu befürchten, ja, inmitten  der Strömung überkommt einen sogar das Gefühl trägen Wohlbehagens.“ &lt;b&gt;[Christopher Isherwood: Der Einzelgänger]&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Was, wenn das Kino all seine Geschichten schon erzählt, und uns nichts Neues mehr zu sagen hat? Wenn wir all das, was uns ein Film verraten wollte, längst wussten? Wenn kein Wort und keine Figur uns mehr zu überraschen vermag? Dann… muss das Kino seine ausgetrampelten Erzählwege und neuen 3D-Pfade verlassen, um uns mit Sinnlichkeit zu überraschen – so wie jetzt der Designer &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Ford"&gt;Tom Ford&lt;/a&gt; in seinem aufregenden Regiedebüt „A Single Man“.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Alles, was der Zuschauer im Verlauf dieser 101-minütigen Verfilmung von &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/Sonntag-Christopher-Isherwood-A-Single-Man;art137,3073320"&gt;Christopher Isherwoods&lt;/a&gt; 1964 veröffentlicht Roman „A Single Man“ (auf Deutsch: „Der Einzelgänger“) erfahren wird, deutet sich in den ersten Minuten an: Da ist der britischen Professor George Falconer, der über den Unfalltod seines Lebensgefährte Jim nicht hinwegkommt und auch nicht über den Umstand, von dessen Beerdigung ausgeschlossen worden zu sein, da diese „im Familienkreis“ abgehalten wurde. So satt hat der Mittfünfziger die Last von Trauer und Verlust, dass er beschließt, sich das Leben zu nehmen – und es ist der Tag, an dem er seinen Selbstmord akribisch vorbereitet, den Zuschauer und Hauptfigur miteinander teilen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7_IansYjuI/AAAAAAAABog/jtHvFA9MCQY/s1600/auf+dem+boden.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7_IansYjuI/AAAAAAAABog/jtHvFA9MCQY/s320/auf+dem+boden.png" /&gt;&lt;/a&gt; Da ist Georges beste Freundin Charlotte (&lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0000194/"&gt;Julianne Moore&lt;/a&gt;), die wie er aus London nach Los Angeles kam – und dort auch nach Jahren die Hoffnung auf seine Liebe nicht aufgeben kann, trotz alledem. Oder die Gedanken darüber, was hätte sein können, wäre er keine „scheiß Schwuchtel“; und es fließen Tränen aus Gin von einer Umarmung in die nächste. Da ist der unangenehme Nachbar, der George einen „warmen Bruder“ nennt, und seine Frau, die alle Unfreundlichkeiten ihres Gatten hinwegzulächeln versucht. Und da ist der junger Student Kenny, der zu spüren scheint, dass sein Professor nicht dem blonden Mädchen an seiner Seite freundlich zulächelt, sondern ihn, den jungen Mann, meint, wenn seine Blicke begehrlich über die Campuswiesen schweifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kunst des texanischen Modedesigners besteht nicht darin, dem Zuschauer seine Figuren nahezubringen, obgleich es ihm gelingt. Auch nicht darin, diese Geschichte zu erzählen, gleichwohl er den Roman gemeinsam mit &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm3179694/"&gt;David Scearce&lt;/a&gt; für die Leinwand adaptiert hat. Seine Magie entfaltet dieser Film nicht dank der Erzählung, sondern durch das Gewand, in welches er sie kleidet. Ford reiht mit beinahe dreister Leichtigkeit Momente wie schimmernde Perlen auf und hält sie vor den Augen des Zuschauers ins grelle Sonnenlicht, damit sie ihn zugleich blenden und sich ihm ins Gedächtnis brennen. Jede Szene, jede Einstellung gar, wird zum bildgewaltigen Erlebnis, das Hingabe erfordert und den Mut, sich einzulassen auf die intensive Struktur und ungewohnte Form. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie im Zeitraffer bewegt sich George durch seinen (vermeintlich) letzten Tag und die Menschen, die ihm dabei begegnen, sind selten mehr als Projektionsflächen für sein Innenleben. Ist es wirklich die Nachbarsfamilie, die er aus dem Badezimmerfenster beobachtet, ist es der Nachbarsjunge, der einen Schmetterling zwischen seinen vor Aufregung feuchten Kinderhänden zerstauben lässt – oder sind all das nicht Erinnerungen des Professors an die eigene Kindheit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7_W7YZJk7I/AAAAAAAABoo/XdQDY4Yi4UU/s1600/tinte.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="189" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7_W7YZJk7I/AAAAAAAABoo/XdQDY4Yi4UU/s200/tinte.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Kühl und entsättigt baut Ford seine Bilder wie kleine Kunstwerke um einen schmerzlich präsenten &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0000147/"&gt;Colin Firth&lt;/a&gt; in der Rolle des Liebenden mit gebrochenem Herzen, der wenigstens im Traum die Chance hat, sich von seinem Mann mit einem zarten Kuss zu verabschieden – und zugleich bricht auch hier der Schmerz gewaltsam auf im Bewusstsein über den Verlust. Trauer und ein metallener Geschmack schwappen aus der dämmerigen Zwischenwelt in den Tag des Professors über, der neben einer Lache aus Tinte erwacht. Und dem Kuss nachfühlend landet sie als kühles Abbild der Erinnerung an diese letzte Berührung auf seinen Lippen, im Auge des neuen Tages.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist dieses Gefühl, unter Beobachtung zu stehen, das sich von der Hauptfigur auf die Zuschauer überträgt. So, wie George selbst beinahe sezierend auf die Welt und die Menschen um sich herum blickt, ihre Bewegungen gleichsam verzögert wahrnimmt und ihre Worte erst registriert, wenn diese bereits verklungen sind, richten sich gleichzeitig die Blicke dieser Umwelt neugierig und verwundert auf den britischen Professor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn er in seiner Vorlesung über die Angst spricht, die Menschen vor Minderheiten haben, als Motor dafür, diese auszugrenzen, ist nicht nur dem Zuschauer klar, welche Minderheit er bar des behandelten Romans meint. So wagt sich schließlich sein Student Kenny (&lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0396558/"&gt;Nicholas Hoult&lt;/a&gt;) nicht nur, Falconer an der Universität auf seine bevorzugte Droge anzusprechen, sondern erfragt auch die Adresse des Lehrers im Instituts-Sekretariat, um später wie zufällig in einer Bar in der Nähe aufzukreuzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor verbringt George jedoch einen Abend mit Charlotte, die trinkt, bis sie enthemmt genug ist, sich ihm mit all ihrer Lust und Frustration anzubieten. Und dabei hofft, er sei seinerseits benebelt genug, um sie nicht abzuweisen. Und er tut es doch, hinterlässt sie&amp;nbsp; offen und verletzt, trotz inniger Freundschaftsbekundungen, traurig und sehnsüchtig; er selbst noch im Glauben daran, sie nie wiederzusehen. Denn Zuhause wartet die geladene Waffe, wartet der Anzug, den er für sein eigenes Totenbett herausgesucht hat, liegen die Abschiedsbriefe bereit und wartet ein letzter Moment vor dem Kamin, bevor eine Kugel sein müde gewordenes Hirn durchbohren soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7_XLHMJ90I/AAAAAAAABow/8eL-QAtzjYM/s1600/paar.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="103" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7_XLHMJ90I/AAAAAAAABow/8eL-QAtzjYM/s200/paar.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Umtriebig von der Erinnerung an seine erste Begegnung mit Jim (&lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0328828/"&gt;Matthew Goode&lt;/a&gt;) landet George jedoch in einer Bar, wo er auf Kenny trifft. Die Farbe fällt zurück in die so entsättigten Bilder, der Professor wirkt um Jahre verjüngt, nun, wo ein Lächeln seine Züge entspannt und er sich sichtlich angetan dem Flirt mit seinem jungen Schüler hingibt. Die beiden baden im Meer, Kenny wird dabei zum Retter des Älteren, als dieser von einer Welle niedergedrückt wird. Wie zufällig legt Ford dem Schüler die Worte des verstorbenen Liebhabers in den Mund, wandert George wie in Trance hinter dem Jungen über den Strand. Berührung, Begehren und die kribbelige Anspannung vor der ersten leidenschaftlichen Geste liegen greifbar in der Luft, doch der Designer lässt seine Figuren nicht aufeinander prallen, sondern umeinander tanzen. Es ist ein zartes Andeuten und vorsichtiges Tasten, in dem beide sich verlieren, weil keiner dem Gegenüber zuerst den Blick hinters eigene Visier zugesteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Begegnung schafft, was Freunde, Beruf und vorangegangene Flirts nicht vermochten – sie zieht George zurück ins Leben. Aus dem Off berichtet der Professor von den wenigen Momenten der absoluten Klarheit, die er in seinem Dasein verspürt hat und wie sie ihn aus der Tiefe zurückziehen ins Licht, wo er nun bleiben möchte; bleiben muss, gleichsam – zum Leben verführt. Firth schenkt seiner Figur in all dem eine entwaffnende Zärtlichkeit, mit der sich jede Bewegung wie ein Streicheln anfühlt. Als am Ende unerwartet ein Stich Georges Herz durchfährt, trifft dieser den Zuschauer ebenso unvermittelt wie jenen Leinwandhelden, der sich dem Leben doch gerade wieder zugewandt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die Begegnung mit Kenny aber ist ihm ein Abschied in Frieden geschenkt – oder war da vielleicht gar niemand? Und ist der junge Mann am Ende nur eine flüchtige Vorstellung, eine Projektion, mit der George sich aus der Lethargie zu reißen versuchte…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-8989947818819371077?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/8989947818819371077/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=8989947818819371077&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8989947818819371077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8989947818819371077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/04/zum-leben-verfuhrt.html' title='Zum Leben verführt'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7_ICE7QXRI/AAAAAAAABoY/1GLRRI5AKrw/s72-c/filmplakat.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-2754444767964464862</id><published>2010-04-10T02:44:00.003+02:00</published><updated>2010-04-10T12:49:05.353+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kino:Gänger'/><title type='text'>Tom Ford: „A Single Man“</title><content type='html'>&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LccSNXEQj9o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/LccSNXEQj9o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-2754444767964464862?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/2754444767964464862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=2754444767964464862&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2754444767964464862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2754444767964464862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/04/tom-ford-single-man.html' title='Tom Ford: „A Single Man“'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-3237892724256241996</id><published>2010-04-09T08:51:00.002+02:00</published><updated>2010-04-09T12:44:36.438+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familienbande'/><title type='text'>Jockel [ …leave a piece of you with me]</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S77LVy-v4_I/AAAAAAAABoI/afi4QKPkZG0/s1600/Bild+1.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S77LVy-v4_I/AAAAAAAABoI/afi4QKPkZG0/s320/Bild+1.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Als ich ein kleines Mädchen war, arbeitete mein Paps für eine Firma in Berlin. Über Berlin wusste ich nur zwei Dinge: „große Stadt“ und „weit weg“. Ich vermissten ihn furchtbar, wenn er wieder lange Tage, manchmal sogar Wochen, nicht bei uns zu Hause war – und bei seiner Rückkehr gab es jedes Mal ein großes „Hallo“. Oft wurde es Nacht, bis er auf seiner Rückreise aus der großen Stadt endlich daheim ankam. Wir Kinder lagen dann natürlich längst in unseren Betten und meist haben wir auch schon geschlafen, doch das hätten wir niemals zugegeben, wollten wir uns doch endlich wieder an die starke Papibrust schmiegen können, wo es nach Pfeife roch. &lt;br /&gt;Nach dem Leder der Jacken, die er trug. Nach der großen, weiten Welt da draußen, von der wir noch nichts wussten. Nach Liebe und Geborgenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So bestanden wir stets flehentlich darauf, ihn bei seiner Rückkehr noch begrüßen zu dürfen. Egal wie spät es also wurde, irgendwann in der Nacht würden sich die Türen zu unseren Kinderzimmern, in denen wir gegen den Schlaf strampelten, einen kleinen Spalt öffnen, so dass zunächst ein wenig Licht hereinfiel, von dem wir wie ein voreingestellter Videorekorder sofort wieder wach waren, sollte der Schlaf uns doch erwischt haben. Dem Licht schließlich folgte leise, sacht, sein Kopf, den er durch den Türspalt ins Zimmer schob – womit er helle Begeisterung auslöste. Und: Neugierde darauf, was er uns aus der großen Stadt mitgebracht hatte, denn er kehrte nie mit leeren Händen heim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hallo Papi!“ flüsterte ich dann, aufgeregt, „Papi, hast du mir was mitgebracht?“ Ich konnte meinen Paps selbst im Halbdunkeln lächeln sehen, wie er sich auf mich zubewegte, um mich für meine Frage durchzukitzeln – und dabei vorgab enttäuscht zu sein, weil ich mich gar nicht für ihn interessierte, sondern nur für sein Geschenk. Anschließend blieb er immer eine Weile sitzen, erzählte von der großen Stadt und seinen Kundenfahrten und ich lauschte gebannt – bevor ich meinerseits erzählte, von den Dingen, die ich in seiner Abwesenheit erlebt hatte. Als er schließlich die Tür ebenso leise wieder hinter sich schloss, wie er sie Minuten zuvor geöffnet hatte, wollte ich ihm die Frage nach dem Geschenk nachrufen, von dem ich wusste, er hatte es immer dabei. Doch da spürte mein Kopf etwas Weiches, Warmes, direkt neben meinem Gesicht: einen kleinen Plüschhund, den er unbemerkt bei mir liegengelassen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich taufte ihn Jockel – auf den Spitznamen, den mein Vater als kleiner Junge getragen hatte – und ich liebte meinen „Berliner“ innig. Bald war er durchgelegen und plattgeliebt von meinen innigen Umarmungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sommer begann und mit ihm die Tennissaison: tagelang jagte mein Vater nun in seiner freien Zeit den gelben Bällen hinterher – bis zu dem einen, als ihn beim Spiel ein Herzinfarkt erst taumeln ließ, dann fallen und im gefräßigen Schlund des herbeigeeilten Krankenwagens verschwinden. Als wir ihn zum ersten Mal in der Klinik besuchten, trennte ich mich von meinem geliebten Jockel und hinterließ ihn an seinem Krankenbett, damit mein Paps nicht alleine an diesem schrecklichen Ort bleiben musste. Über die Jahre wurde daraus ein ganz selbstverständliches Ritual: immer dann, wenn das Herz meines Vaters aus dem Takt geriet, wechselte das Jockelchen von meinem Kopfkissen zu seinem, ins Bett eines Krankhauses. Mit der Zeit schien er sogar immer ein wenig nach Krankenhaus zu riechen, egal wie oft er sich in der Waschmaschine tummelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich älter wurde, landete der Plüschhund ein wenig herzlos in einer flachen Kiste unter dem Bett, gemeinsam mit Puppen, Teddys und allerlei anderen Gefährten aus Kindertagen. Irgendwann war ich zu alt geworden, um nachts einen abgewetzten Plüschhund mit einer gelben Weste im Arm zu halten – und ihn meinem Vater jedes Mal wieder ins Krankenhaus zu bringen, erschien mir auch nicht mehr passend. Dann aber, als ihm am Tage nach seinem 65. Geburtstag in einer komplizierten Operation mehrere Bypässe gesetzt wurden, stand ich in einem Anflug hilfloser Nostalgie doch wieder mit dem eingestaubten Plüschtier an seinem Bett, verlegen grinsend: weil der doch immer Glück gebracht hat. Mein Paps grinste zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat die Operation überlebt und mein Jockel ist danach einfach bei ihm geblieben, ohne, dass wir ein Wort darüber verloren haben. Später, als mein Vater wieder nach Hause zurückgekehrt war, habe ich ihn dort gesehen: er hat im Schlafzimmer auf dem Bettrand gelegen, als treuer Wächter, der bei Nacht immer ein Auge auf meinen Paps hatte – und es hat mir ein Lächeln ins Herz gezaubert, ihn dort zu wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat den Schlaf meines Vaters bewacht bis zu dessen Tod. Als ich am Morgen danach mit meinen Geschwistern im Haus unsers Paps' ankam, habe ich ihn liegen sehen, immer noch auf dem Bettrand – er war das einzige, was ich an dem Tag von dort mitgenommen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist er nun zu mir zurückgekehrt, ist es wieder mein Kopfkissen auf dem er sitzt, bin ich es, auf die er ein Auge hat. Nach Krankenhaus riecht er längst nicht mehr. Aber, wenn ich die Augen schließe und meine Nase tief in sein verwetztes Fell wühle, finde ich darin alte Gerüche wieder. Nach Tabak duftet es da, ein bisschen zumindest. Nach Leder, auch. Nach Liebe und Geborgenheit. Nach Papi eben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-3237892724256241996?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/3237892724256241996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=3237892724256241996&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3237892724256241996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3237892724256241996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/04/jockel.html' title='Jockel [ …leave a piece of you with me]'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S77LVy-v4_I/AAAAAAAABoI/afi4QKPkZG0/s72-c/Bild+1.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4586071163038794474</id><published>2010-04-07T00:54:00.003+02:00</published><updated>2010-04-07T00:55:53.694+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstück'/><title type='text'>You still sound great</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7u6w4KVcRI/AAAAAAAABnw/cyNt88mWv14/s1600/Bild+1.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="323" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7u6w4KVcRI/AAAAAAAABnw/cyNt88mWv14/s400/Bild+1.png" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Lange genug habe ich es nun verschlafen darauf hinzuweisen, dass ein wunderbarer Quell der liebevollen Musikbetrachtung seit dem Jahreswechsel an anderer Stelle entspringt: Der, die, das fränkische Musikblog &lt;b&gt;&lt;i style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;you sound great&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; ist umgezogen und findet sich nun &lt;a href="http://yousoundgreat.wordpress.com/"&gt;hier&lt;/a&gt;. Bookmarken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7u7Qt58xPI/AAAAAAAABn4/KwxE5sJPUpQ/s1600/Bild+2.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="37" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7u7Qt58xPI/AAAAAAAABn4/KwxE5sJPUpQ/s400/Bild+2.png" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4586071163038794474?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4586071163038794474/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4586071163038794474&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4586071163038794474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4586071163038794474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/04/you-still-sound-great.html' title='You still sound great'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7u6w4KVcRI/AAAAAAAABnw/cyNt88mWv14/s72-c/Bild+1.png' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4628350120695527881</id><published>2010-04-03T17:59:00.000+02:00</published><updated>2010-04-03T17:59:31.853+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>Unbemerkt</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SSgwHmFj7kI/AAAAAAAAAds/VMZ8-jSAB2g/s1600-h/icon6.png" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5271516270878256706" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SSgwHmFj7kI/AAAAAAAAAds/VMZ8-jSAB2g/s200/icon6.png" style="cursor: pointer; float: right; height: 200px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 137px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Abschied wirft keine  langen Schatten. Und hinter dieser Wahrheit verbirgt sich ein Teil des  Schmerzes, der ihm innewohnt. Weil wir nicht begreifen, was wir  haben, bevor es uns verloren geht. In einem Moment, den wir erst dann  wahrnehmen, wenn er [uns] zerbricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;***&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Leben  hatte es gut gemeint mit Thalmut Kirchner. Als erste Professorin ihres  Fachs hatte sie an der Universität ein Institut aufgebaut, das nun ihren  Namen trug. Die Kollegen schätzten ihre Fachkompetenz, die Studierenden  schauten zu ihr auf – und neben den beruflichen Erfolgen, hatte sie in  den letzten Jahren den einen oder anderen Flirt mitgenommen. Und sich so  bewiesen, dass Erfolg auch in ihrem Alter noch sexy machte. Ihr Mann,  der ihren Aufstieg stets unterstützt hatte, vermisste die gemeinsamen  Abende mit Thalmut, doch stets fand sie neue Ausreden, warum sie ihn  immer wieder versetzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte sie gewusst, dass  Joachims Herz, gleich einer Küchenuhr, festgestellt war auf den einen  Moment, in dem es Alarm schlagen – und anschließend verstummen würde.  Hätte sie geahnt, dass alle Erfolge ihr länger erhalten bleiben würden  als die Zweisamkeit mit ihrem Mann – vielleicht hätte sie aufgehört,  seine fragenden Augen zu ignorieren. Und in seinen Armen die lang  verblasste Nähe zugelassen, die sie später, für Jahre, vergeblich an  seinem Grab suchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals, in der vierten Klasse, saß  Peter immer neben Klara. Er sprach kein Wort, während er den ganzen  Vormittag an ihrer Seite verbrachte, weil er nicht wusste, was er sagen  konnte, um ihre Aufmerksamkeit für jetzt und immer zu fesseln. Tagelang  verbrachte er damit, nach dem perfekten Satz zu grübeln, doch so lange  ihm der nicht einfallen wollte begnügte er sich mit einem breiten  Lächeln, das er ihr jeden Morgen schenkte, wenn sie auf dem Stuhl neben  dem seinem Platz nahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte er gewusst, dass Klaras  Vater für eine Firma arbeitete, die ihn und seine Familie häufig  versetzte. Hätte er geahnt, dass der Platz neben ihm eines Morgens  einfach leer bleiben würde, ganz ohne Vorankündigung – vielleicht hätte  er sich mit einem Vorboten des perfekten Satzes begnügt. Anstatt nach  jenem Dienstag, an dem Klara nicht mehr kam, fassungslos stumm zu  bleiben neben dem leeren Stuhl. Bis die Schulglocke ihn um die  Mittagszeit erlöste und er auf dem Heimweg heimliche Tränen weinte, um  all die Sätze, die er nur gedacht, nie aber ausgesprochen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brigitte  kam aus einem strengen Elternhaus, doch wenn man sie nach den  Bedingungen ihrer Herkunft fragte bekam man die simple Auskunft, es habe  ihr nicht geschadet. Die eitle Strenge gab sie als Mutter an ihre drei  Töchter weiter, von denen sie nie weniger als absolute Perfektion  einforderte – ganz so, wie sie es selbst einst Zuhause erlebt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte  sie den Schmerz zugelassen, den ihre eigene Kindheit ihr tief in die  Herzfalten geschnitten hatte. Hätte sie geahnt, um wie viel sensibler  als die Schwestern, oder sie selbst, Hannah gestrickt war –  vielleicht hätte ihr Herz im Umgang mit dem jüngsten Kind die  sanftmütige Liebe gelernt, nach der die Kleine sich sehnte. Und sich so  den Anblick verhindert, von baumelnden Füßen, sechzig Zentimeter über  der Erde. Und einem schmalen Hals, blau vom zerrenden Strick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;***&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Als du zum  ersten Mal einen Schritt zurückgestolpert bist von dem, was zwischen uns  war, hat sich mein Stolz vor die Regungen meines Herzens geschoben. Und  als du mir fragenden Blickes immer weiter abhanden kamst, habe ich ins  Meer deiner Augenblicke gelächelt und behauptet, dass uns nichts  verbindet, was die Ufer der Alltäglichkeit zu fluten vermag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte  ich in dieser einen Nacht gewusst, es würde die letzte sein, die ich in  deinen Armen verbringe, deinen Kopf an meiner Schulter, deine Hand fest  um meine geschlossen. Deine Brust an meinem Rücken, deinen ruhigen Atem  in meinem Nacken – vielleicht wäre ich all diese Stunden neben dir wach  geblieben, dir zu lauschen; diesen letzten Moment zu genießen. Bevor  der eine kam, der uns trennte – und dem ich noch ins Gesicht lachte, als  wäre nichts dabei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4628350120695527881?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4628350120695527881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4628350120695527881&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4628350120695527881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4628350120695527881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/04/unbemerkt.html' title='Unbemerkt'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SSgwHmFj7kI/AAAAAAAAAds/VMZ8-jSAB2g/s72-c/icon6.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6044668639432911532</id><published>2010-04-01T12:59:00.002+02:00</published><updated>2011-12-16T14:32:06.041+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mainz 05'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><title type='text'>Die TORToUR 24 kommt!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7chpqHSdbI/AAAAAAAABno/F1lJYfwkPns/s1600/Tortour24cover.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7chpqHSdbI/AAAAAAAABno/F1lJYfwkPns/s400/Tortour24cover.jpg" width="307" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kein Nervenzusammenbruch, kein Festplattencrash, kein Aprilscherz und  keine Straßenbahn, nicht mal Massimo Busacca kann uns noch aufhalten:  Die &lt;b&gt;TORToUR 24&lt;/b&gt; kommt – und bricht alle Rekorde, die  wir uns ausgedacht haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren mit dem Transaristide nach Albanien,  integrieren unterwegs jeden, der nicht bei drei auf den Bäumen ist und  überführen mit Hilfe von Simon Pouplin einen Torschützen. Wir besuchen schon  wieder Milorad Pekovic, überlisten den Handballverband Rheinhessen,  sprechen mit Andreas&lt;span class="status-body"&gt;&lt;span class="status-content"&gt;&lt;span class="entry-content"&gt; Ivanschitz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; über den Nutellafluch und schießen seitenweise Tore des Monats.&lt;br /&gt;Wir machen Frankfurt unsicher,  zitieren Schiller und Neandertaler, küren die wahre Mainzer Legendenelf  (naja, Legendenvier) und bekämpfen die allgemeine Dummheit der Leit.  Wir verabschieden Helden, fahren ins Trainingslager, verschicken Post, schimpfen über den Winter und machen weniger Fehler als andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Mach uns  das mal einer nach!“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das und noch viel mehr in der neuen TORToUR, erhältlich vor, nach und während des Heimspiels von Mainz 05 gegen Borussia Dortmund am Samstag, 10. April, bei den freundlichen TORToUR-Verkäufern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6044668639432911532?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6044668639432911532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6044668639432911532&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6044668639432911532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6044668639432911532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/04/die-tortour-24-kommt.html' title='Die TORToUR 24 kommt!'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S7chpqHSdbI/AAAAAAAABno/F1lJYfwkPns/s72-c/Tortour24cover.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-536769874068590902</id><published>2010-03-29T08:19:00.000+02:00</published><updated>2010-03-29T08:19:00.121+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Youth is wasted on the Young</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S620n3JpqGI/AAAAAAAABnY/hs9GYAkF_2U/s1600/Bild005_Neg.Nr.5.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="312" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S620n3JpqGI/AAAAAAAABnY/hs9GYAkF_2U/s400/Bild005_Neg.Nr.5.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Close your eyes so you don't feel them&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;they don't need to see you cry&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;I can't promise I will heal you&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;but if you want to I will try&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Robbie Williams: Eternity]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-536769874068590902?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/536769874068590902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=536769874068590902&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/536769874068590902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/536769874068590902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/youth-is-wasted-on-young.html' title='Youth is wasted on the Young'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S620n3JpqGI/AAAAAAAABnY/hs9GYAkF_2U/s72-c/Bild005_Neg.Nr.5.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5479315258296962884</id><published>2010-03-28T12:54:00.005+02:00</published><updated>2010-03-28T12:54:00.177+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Hansen Band</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IyqcArC0dJU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/IyqcArC0dJU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;…and watch "Keine Lieder über Liebe". No regrets. Sad but beautiful.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5479315258296962884?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5479315258296962884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5479315258296962884&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5479315258296962884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5479315258296962884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/listen-to-hansen-band.html' title='Listen to: Hansen Band'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6808216889907195768</id><published>2010-03-28T10:45:00.000+02:00</published><updated>2010-03-28T10:45:48.110+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstück'/><title type='text'>Lustiges Twitter-Spielzeug</title><content type='html'>Neuerdings gibt es eine Seite im Netz, die ausrechnent, wann Twitter-User wahrscheinlich schlafen: &lt;a href="http://www.sleepingtime.org/"&gt;When do they sleep?&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Klar, dass sich die Ergebnisse am Twitter-Nutzungsverhalten orientieren. Mein Ergebnis ist zumindest von einer Seite gar nicht mal so schlecht, allerdings schlafe ich höchstens am Wochenende bis neun – oder dann auch gerne direkt länger. Für einen Mittelwert zwischen Wochen- und Wochenendtagen lasse ich das insgesamt aber durchgehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S68Wxv2-heI/AAAAAAAABng/RbUP63V7D5w/s1600/piratenschlaf.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="378" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S68Wxv2-heI/AAAAAAAABng/RbUP63V7D5w/s400/piratenschlaf.png" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6808216889907195768?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6808216889907195768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6808216889907195768&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6808216889907195768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6808216889907195768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/lustiges-twitter-spielzeug.html' title='Lustiges Twitter-Spielzeug'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S68Wxv2-heI/AAAAAAAABng/RbUP63V7D5w/s72-c/piratenschlaf.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-2982265081198011943</id><published>2010-03-27T07:53:00.000+01:00</published><updated>2010-03-27T07:53:36.154+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschüttelt - nicht gerührt'/><title type='text'>Rome burning</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPoUKmYOx0I/AAAAAAAAAN4/rVL4l99g_vc/s1600-h/icon4.png"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPoUKmYOx0I/AAAAAAAAAN4/rVL4l99g_vc/s200/icon4.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258537687241901890" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;do you remember the day                                    &lt;br /&gt;the dog ran away&lt;br /&gt;in his mouth he carried&lt;br /&gt;a stick on fire&lt;br /&gt;the sound of your voice&lt;br /&gt;grew louder and higher&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I reached out for you&lt;br /&gt;you cut of my hand&lt;br /&gt;I bled to death&lt;br /&gt;which wasn’t planned&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;meanwhile the dog ran on and on&lt;br /&gt;and carried his burning stick to Rome&lt;br /&gt;he dropped it into the streets of the town&lt;br /&gt;and so the city burned all down&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;you cry for Rome because it’s dead&lt;br /&gt;and stick a knife deep in my head&lt;br /&gt;my eyes drop on the floor&lt;br /&gt;that moment opens the door&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;the dog walks in in pretty good mood&lt;br /&gt;you mix my eyeballs under his food&lt;br /&gt;now all I see is what he eats&lt;br /&gt;what does he get to fill my needs?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;please feed him an orange to be my sun&lt;br /&gt;I wait for the day you’ll be dead and gone&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-2982265081198011943?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/2982265081198011943/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=2982265081198011943&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2982265081198011943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2982265081198011943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/rome-burning.html' title='Rome burning'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPoUKmYOx0I/AAAAAAAAAN4/rVL4l99g_vc/s72-c/icon4.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-1256049421138808425</id><published>2010-03-22T14:24:00.002+01:00</published><updated>2010-03-22T14:24:00.367+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familienbande'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><title type='text'>Wenn du die Scherben aufliest, zieh dir Handschuhe an</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6N7o6As4lI/AAAAAAAABnQ/VYL5ckrVEwI/s1600-h/%5Bschloss%5D.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6N7o6As4lI/AAAAAAAABnQ/VYL5ckrVEwI/s400/%5Bschloss%5D.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ich trage dich wie eine Wunde&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;auf meiner Stirn, die sich nicht schließt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sie schmerzt nicht immer.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Und es fließt&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;das Herz sich nicht draus tot.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Nur manchmal bin ich blind und spüre&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Blut im Munde.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Gottfried Benn]&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-1256049421138808425?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/1256049421138808425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=1256049421138808425&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1256049421138808425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1256049421138808425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/wenn-du-die-scherben-aufliest-zieh-dir.html' title='Wenn du die Scherben aufliest, zieh dir Handschuhe an'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6N7o6As4lI/AAAAAAAABnQ/VYL5ckrVEwI/s72-c/%5Bschloss%5D.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-3256567538696581056</id><published>2010-03-20T21:15:00.002+01:00</published><updated>2010-03-22T21:12:16.342+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Anni diFranco</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rc4eYOhNnU8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/rc4eYOhNnU8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Her voice is so sweet, her tunes are so gentle, you won't know what hit you until you listen to her words… "Zwischen 1990 und 2004 nimmt sie achtzehn Alben auf und verkauft ohne&amp;nbsp; kommerzielle Unterstützung über drei Million Tonträger.  Zugleich politisch und künstlerisch geprägt, nimmt sie in ihren Texten  und Aussagen kein Blatt vor den Mund, wenn es um Missstände in der  Gesellschaft geht." &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;b&gt;Quelle:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.laut.de/Ani-DiFranco"&gt;laut.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-3256567538696581056?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/3256567538696581056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=3256567538696581056&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3256567538696581056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3256567538696581056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/listen-to-anni-difranco.html' title='Listen to: Anni diFranco'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6444525599759253495</id><published>2010-03-19T02:23:00.001+01:00</published><updated>2010-03-19T02:25:32.242+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und andere Lichtgestalten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag:erzählt'/><title type='text'>Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6LM41KGehI/AAAAAAAABnI/I0VMnAxvSS4/s1600-h/IMG_0108_1.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6LM41KGehI/AAAAAAAABnI/I0VMnAxvSS4/s200/IMG_0108_1.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Beim ersten Mal ist er kaum älter als zwei. Die Sonne scheint, über dem Grab summen Bienen und ich kaue meine Unterlippe, als der Zwerg unvermittelt sagt: „Wo ist der Opa Jürgen jetzt?“ Dabei schaut er mit seinen großen, blauen Augen fragend zu mir herauf und mein Herz verpasst einen Schlag beim Anblick dieses großartigen Kindes, das mein Paps nicht mehr kennenlernen durfte. „Im Himmel“, antworte ich mit einem Lächeln, hebe den Kleinen hoch und deute in die fliehenden Sommerwolken. Er nimmt die Neuigkeit interessiert auf und als wir den Friedhof später verlassen legt er den Kopf in den Nacken, formt mit den Händen einen Trichter und ruft laut und fröhlich ins weltumspannende Blau: „Tschüß, Opa Jürgen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;~~~&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bis er mich wieder darauf anspricht, vergeht einige Zeit. Eines Abends im Spätherbst, als wir mit seinem Einrad die Straße hinauflaufen, bevor der Zwerg sie erneut hinunterflitzen kann, schiebt sich seine kleine Hand in meine und er bleibt plötzlich stehen. Die Dämmerung taucht den Abend in dunkle Grautöne, über uns funkeln die ersten Sterne. „Ist der Opa Jürgen wirklich im Himmel?“, fragt der Kleine und ohne Zögern antwortet ich, „na klar“. Doch er läuft darauf nicht weiter, zupft stattdessen unentschlossen an meiner Hand und will wissen: „Nicht in der Erde?“ Ich gehe zu ihm in die Hocke, fasse seine zweite Hand und frage, wie er darauf kommt. „Hat mir jemand erzählt“, sagt er unbestimmt und ich überlege kurz, bevor ich sage: „Wenn ein Mensch stirbt, wird er auf dem Friedhof beerdigt. Das ist da, wo wir den Opa Jürgen immer besuchen. Aber er bleibt nicht in der Erde, sondern kommt in den Himmel, zum lieben Gott.“ „Auf eine Wolke?“, hakt er nach und ich nicke: „Auf eine Wolke, genau.“ Da schlingt der kleine Mann seine Arme um meinen Hals und ich halte ihn fest; über uns ist der Abendhimmel inzwischen dunkel geworden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;~~~&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen beim Frühstück, während er nach der Brötchenhälfte greift, die seine Mama geschmiert hat, fragt der Kleine mich: „Und wie hat der Opa Jürgen den Himmel gefunden?“ Meine Schwester hält kurz in ihrer Bewegung inne, ich suche ihren Blick, sie nickt mir zu: &lt;i&gt;Mach du das&lt;/i&gt;. So viele Fragen, die zu drängend sind, als dass die Antwort darauf Zeit hätte… „Ein Engel hat ihm den Weg gezeigt“, sage ich schließlich, verwundert darüber, wie das Thema die ganze Nacht in seinem Kopf überlebt hat und er nun daran anknüpft, als hätten wir den losen Faden gerade erst entwischen lassen. Wie der Engel aussah, will mein Neffe wissen: „Das weiß ich nicht. Ich habe ihn nicht gesehen, nur der Opa.“ „Warum?“ „Den Engel kann man nur sehen, wenn man tot ist.“ Er nickt, bedächtig. „Und dann?“ „Der Engel hat den Opa Jürgen an der Hand genommen und in den Himmel gebracht.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;~~~&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Ist es okay, wenn wir den Opa Jürgen besuchen, bevor wir auf den Spielplatz gehen?“ Ich schaue im Rückspiegel nach dem Lollie-verschmierten kleinen Jungen, der konzentriert in seinem neuen Laura-Büchlein blättert. Wir kommen gerade aus dem Tierpark und ich meine die Frage ernst, weil ich ihn nicht mitnehmen mag auf den Friedhof, wenn er das nicht will. Er schaut auf, überlegt und sagt: „Kurz.“ Wenig später halten wir beim Friedhofsgärtner. Der Anblick der Frühlingsblumen versetzt mir einen Stich – wie damals, auf dem Sarg. Der Kleine hüpft und schlägt Blume für Blume vor, findet jede wunderschön und möchte am liebsten einen riesigen Strauß mit allen; schließlich nehmen wir gelbe Tulpen. Als wir den Friedhof betreten erkläre ich ihm, dass sein Opa in ein paar Tagen Geburtstag hat. „Bringen wir ihm da Kuchen?“, fragt er neugierig und ich muss lachen. „Nein, den kann er ja nicht essen. Aber er freut sich über unsere Blumen“ – und gemeinsam legen wir sie auf der feuchten Erde ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6LMeavCINI/AAAAAAAABnA/gy0sEd0ziVc/s1600-h/IMG_0106_2.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="151" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6LMeavCINI/AAAAAAAABnA/gy0sEd0ziVc/s200/IMG_0106_2.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Mit der Fußspitze wühlt mein Neffe sich in den Boden des Grabes, der locker nachgibt. „Gell, der Opa Jürgen ist im Himmel?“, fragt er. Ich nicke, setze mich auf den Rand des Grabs und der Zwerg will wissen, wieso wir ihn dann immer hier besuchen. Kaum ist die Frage gestellt schaut er unwillig und verkündet im Protestton: „Mir ist kalt!“ Ich öffne meinen Mantel, er setzt sich auf meinen Schoß und kuschelt sich in den warmen Stoff, den ich über ihm schließe. Sein süßer Kinderatem bläst gegen meinen Hals, ich überlege. Schließlich steckt er seinen Kopf aus dem Mantel und sieht mich fragend an. „Kannst du dich an den Engel erinnern, der den Opa in den Himmel geführt hat?“ Er nickt. Ich hole tief Luft. „Der hat ihn hier abgeholt. Als dein Opa gestorben ist, ist er hier in die Erde gelegt worden. Sein Körper.“ Ich hänge, der Zwerg wiegt den Kopf und schlägt vor, dass wir nachschauen, ob er noch da ist. Oder ein Loch buddeln, damit er sieht, dass wir da sind. Mein Herz sticht, ich schüttle den Kopf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir brauchen ihm kein Loch zu buddeln“, setze ich an. „Er sieht uns auch so, weil er ja im Himmel ist.“ Der Kleine schaut aufmerksam an mir vorbei in die Wolken und nickt. „Aber obwohl der Engel ihn abgeholt hat, bleibt etwas von ihm im Grab. Eine Hülle. Ein bisschen so wie Kleider. „Kann man das angucken?“, fragt der Zwerg und ich schüttle wieder den Kopf. „Nein, das ist schon so lange in der Erde, dass es auch Erde geworden ist.“ Er überlegt, streckt einen Arm aus dem Mantel und bohrt den Finger in den feuchten Boden. „Und was ist im Himmel?“ „Alles, was deinen Opa ausgemacht hat“, sage ich und greife nach seinem Finger. Die kleine Kinderhand in meiner großen klopfe ich sanft gegen seine Brust. „Sein Herz“, gegen seinen Kopf, „seine Gedanken“, und wieder die Brust, „seine Liebe“. Der kleine Mann kuschelt sich fest an mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kann ich mit ihm reden?“ Ich schlucke. „Na klar. Du kannst ihm erzählen, dass wir heute im Tierpark waren. Dass wir seine Kamera dabei hatten. Wie es deiner Schwester geht. Was du willst.“ „Aber wie hört er mich?“, will der Zwerg wissen. „Er hört dich, weil er dich lieb hat. Egal wo du bist. Du kannst nicht nur hier mit ihm reden, sondern überall.“ Da dreht der Zwerg sich im Mantel zu mir und fragt mit großen Augen: „Auch an seinem Geburtstag?“ Ich nicke: „Auch dann, ja.“ Ernst schweift sein Blick zwischen Himmel und Grab, er überlegt. Und plötzlich erhellt ein Strahlen sein Gesicht und während er mich fest umarmt sagt er erleichtert, „das ist gut!“ Und ich drücke ihn an mich, atme den Duft von Lollies und Kindershampoo und sage mindestens ebenso erleichtert: „Ja, das ist gut.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Titel: Rudolf Otto Wiemer]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6444525599759253495?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6444525599759253495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6444525599759253495&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6444525599759253495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6444525599759253495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/es-mussen-nicht-manner-mit-flugeln-sein.html' title='Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6LM41KGehI/AAAAAAAABnI/I0VMnAxvSS4/s72-c/IMG_0108_1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-866809427114706072</id><published>2010-03-18T13:32:00.001+01:00</published><updated>2010-03-18T13:41:15.965+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Licht bricht, wo keine Sonne scheint</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6IbpffFeAI/AAAAAAAABm4/NCWQJ-2o-hI/s1600-h/binnenalster.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6IbpffFeAI/AAAAAAAABm4/NCWQJ-2o-hI/s400/binnenalster.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wo kein Meer wogt,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;drängt das Herzwasser&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;seine Gezeiten herein.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[&lt;a href="http://www.dylanthomas.com/"&gt;Dylan Thomas&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-866809427114706072?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/866809427114706072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=866809427114706072&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/866809427114706072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/866809427114706072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/licht-bricht-wo-keine-sonne-scheint.html' title='Licht bricht, wo keine Sonne scheint'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6IbpffFeAI/AAAAAAAABm4/NCWQJ-2o-hI/s72-c/binnenalster.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4205639351422053896</id><published>2010-03-17T15:40:00.001+01:00</published><updated>2010-03-17T15:51:21.901+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filme werden auf dem Platz geschrieben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstück'/><title type='text'>Aus U_mag wird uMag – und sonst?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6DlCq7353I/AAAAAAAABmw/_P57VtJHaSM/s1600-h/Bild+1.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6DlCq7353I/AAAAAAAABmw/_P57VtJHaSM/s200/Bild+1.png" width="141" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Die Reaktion auf mein &lt;span id="goog_1268833770305"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.umagazine.de/"&gt;U_ma&lt;span id="goog_1268833770306"&gt;&lt;/span&gt;g&lt;/a&gt; ist immer gleich: „Was ist das denn?“, fragen Besucher verwundert und nehmen das dünne, weiße Heft mit dem wundervollen Innenleben neugierig in die Hand. „Habe ich ja noch nie gesehen!“ Und das ist verwunderlich, würde ich doch vermuten, dass wir, Mitte Zwanzig bis Anfang Dreißig, uns mitten in der Zielgruppe befinden. „Machen die keine Werbung“, lautet meist die nächste Frage, hinter dem Magazin hervor gestellt, beim ersten Schmökern. Schließlich: „Is’ ja richtig gut. Wo hast’n das her?“ Und das ging so: Einmal, auf dem Weg zum &lt;a href="http://www.meltfestival.de/"&gt;Melt&lt;/a&gt;, an einer Tankstelle – passt. Seither also im Abo, komplettiert es meinen monatlichen Lesedreiklang mit &lt;a href="http://www.journalist.de/"&gt;Journalist&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.11freunde.de/"&gt;11Freunde&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Drei haben zuletzt einen Relaunch hingelegt, U_mag erwies sich dabei als besonders mutig und fasste das Heiligste an – seinen Namen. Der neue Titel lautet &lt;a href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=823404&amp;amp;title=Alle+Infos+rund+ums+neue+uMag&amp;amp;artist=Aus+U_mag+wird+uMag&amp;amp;topic=popkultur"&gt;uMag&lt;/a&gt; und dieser Mut hat sich gelohnt, geht so doch der altbackene Unterstrich verloren. Auf den ersten Blick weckt das relaunchte Heft ohnehin nichts als Vorfreude, mit nun 27 cm x 20 cm ist es etwas kleiner geworden, das Cover dafür stabiler und sehr ansprechend in seinem leuchtenden Rot. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die ersten Inneneinsichten überzeugen – mit Foto, Name und Jobbezeichnung stellen sich die Macher des uMag zu Beginn des Heftes vor und beim Papier wird fürderhin auf Hochglanz verzichtet: Das neue liegt nicht nur angenehmer in der Hand, es riecht auch besser (im Ernst!) – weniger nach Friseurlektüre, mehr nach frischem Druck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eingeteilt ist das Heft künftig in die vier Rubriken „uniq“, „music“, „arts“ und „go ahead!“, zu denen die Macher selbst folgendes verlautbaren: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;b&gt;• "Uniq"&lt;/b&gt; - Trends aus Mode, Design, Technik und&lt;br /&gt;Wohnen und wie man daraus für sich etwas Einzigartiges macht&lt;br /&gt;&lt;b&gt;• "Music"&lt;/b&gt; - hier wird nicht über etwas, sondern direkt gesprochen -&lt;br /&gt;mit Musikern, Machern und miteinander&lt;br /&gt;&lt;b&gt;• "Arts"&lt;/b&gt; - junge Künstler aus Literatur, Theater, Film, Kunst und Fotografie&lt;br /&gt;&lt;b&gt;• "Go ahead"&lt;/b&gt; - Gesellschaftliche und politische Themen&lt;br /&gt;werden im Dialog mit Fachleuten ausgearbeitet&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die sogenannten Kosmen an sich, also die Themenschwerpunkte, sind nahe am alten Heft – dabei etwas aufgefrischt und inhaltlich eingängig, die Namen aber zu verkrampft am Titel ausgerichtet. Und die inhaltliche Einordnung ist leider nicht immer eindeutig, so dass die Gefahr besteht, sich im Heft zu verlieren. Die dominierende Farbe sowohl im Inhaltsverzeichnis als auch den Rubriken ist rot, was die Frage aufwirft, ob sich diese immer an der Coverfarbe orientieren wird? Ein permanenter Wechsel der Hauptfarben könnte sich als zu unruhig erweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gewohnten U_mag Kolumnen von &lt;a href="http://www.kuenstlicht.de/"&gt;Saša Stanišić&lt;/a&gt; und und Volker Sievert finden sich auch im uMag wieder (zum Glück!), allerdings im hinteren Heftteil. Eröffnen darf auf Seite 6 &lt;a href="http://www.xing.com/profile/Falk_Schreiber2"&gt;Falk Schreiber&lt;/a&gt; mit dem „Glücksfall Leben“ – ob der Autor sich dafür als Glücksfall erweisen wird, bleibt indes abzuwarten, nach seiner erste Kolumne melden sich Zweifel an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltlich haben die Heft-Macher nichts verlernt, der Themenmix im uMag ist ansprechend wie eh und je, eine gute Mischung aus Fragestellungen, Personen und Motiven, zu denen man längst etwas lesen wollte und solchen, die einem neu sind. Allerdings drängt sich beim Lesen der Eindruck auf, als habe wirklich jedes denkbare Thema seinen Platz im uMag Kosmos finden müssen – und das sollte nicht sein, denn einiges wird so in denkbarer Kürze abgehandelt, was keinen inhaltlichen Gewinn bringt, das Heft aber optisch sehr zerfleddert, kleinteilig macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwierig sind auch die Farben – auf dem sehr natürlichen Hintergrund wird mit roter Schrift und grün-gräulichen Trennern und Grafiken gearbeitet, was das Lesen anstrengend und teils sogar richtig unangenehm macht. Dazu kommt, dass sich wiederkehrende Elemente wie der „CheckBrief“ in viel zu kleiner Schrift präsentieren – geschieht das dann noch auf einem gestalteten Hintergrund, wie beim Interview mit &lt;a href="http://www.bygraziela.com/"&gt;Nina Nägel&lt;/a&gt; (Seite 20, 21), ist die Leselust schnell dahin. Schwierig auch die Seitenzahlen, die sich unregelmäßig und klitzeklein an den oberen Heftrand quetschen und kaum Orientierung bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei längeren Geschichten und Interviews gönnt das Magazin sich viele freie Flächen und ansprechende Gestaltungselemente, wie hervorgehobene Zitate. Auf gemischten Seiten hingegen herrscht grobe Unübersichtlichkeit, zu viele kleine Text- und Bildelemente, die noch dazu nicht immer klar voneinander abgegrenzt sind, wirken ermüdend und nehmen sich gegenseitig die Wirkung. Zeitgemäß und nützlich sind die vielen Verweise auf Homepages von Künstlern und weiterführende Elemente auf der uMag-Seite selbst, aus dem guten Service wird hingegen ein Ärgernis, wenn eine Geschichte im Blatt gar nicht gespielt wird, sondern zum reinen Internetteaser verkommt – wie das Foto des &lt;a href="http://www.diesterne.de/"&gt;Sterne&lt;/a&gt;-Sängers Frank Spilker auf Seite 34.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eingetauscht wurden die kurzen, übersichtlichen CD-Kritiken gegen Statements von drei Redakteuren und einem Gasthörer zu verschiedenen Platten – das kann man mögen, muss man aber nicht. Zusammengenommen mit weiteren neuen Kolumnen gewinnen so aber die Meinungsbeiträge doch etwas massiv an Gewicht – zumal, da sich im alten U_mag wie auch dem neuen uMag sehr viele Interviewbeiträge finden: eine sehr positive Note, die aber in Kombination mit den vielen Privatmeinungen verwässert… Überarbeitet wurde das Themenfeld Literatur, auch hier sind dabei leider die Rezensionen verlorengegangen. Kino findet im uMag bedauerlicherweise so gut wie überhaupt nicht mehr statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts als Lob gibt es für die Titelgeschichte mit den &lt;a href="http://www.bloodredshoes.co.uk/"&gt;Blood Red Shoes&lt;/a&gt;, auch die dazugehörige Fotostrecke überzeugt. Überhaupt, Fotos: Gewohnt viel Platz wird denen auf den Seiten 62 bis 67 eingeräumt, wenn es um die Ausstellung „Househunting/Nudes“ des US-Amerikaners &lt;a href="http://www.toddhido.com/"&gt;Todd Hido&lt;/a&gt; (bis zum 10. April I &lt;a href="http://www.ks-contemporary.com/"&gt;Kaune, Sudendorf&lt;/a&gt; I Köln) geht. Insgesamt hätte man sich für die Bilder im Heft aber durchaus ein bisschen mehr Farbe gönnen dürfen, es fehlt ein Ausrufezeichen hier und da, ein echter Hingucker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterm Strich kann das neue Heft trotz einiger starker Einstiegsargumente (Format, Cover, Papier, persönliche Herangehensweise) und gewohnt guter Themensetzung mit der neuen Optik leider nicht überzeugen. Bleibt abzuwarten, wie diese sich in den kommenden Ausgaben weiterentwickelt. Das nächste uMag gibt es ab Donnerstag, 25. März.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4205639351422053896?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4205639351422053896/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4205639351422053896&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4205639351422053896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4205639351422053896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/aus-umag-wird-umag-und-sonst.html' title='Aus U_mag wird uMag – und sonst?'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S6DlCq7353I/AAAAAAAABmw/_P57VtJHaSM/s72-c/Bild+1.png' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6856957263010550711</id><published>2010-03-15T09:37:00.003+01:00</published><updated>2010-03-19T13:11:55.863+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><title type='text'>You can always come back – but you can't come back all the Way</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S53u99frYYI/AAAAAAAABmo/VTY-6e_JGTM/s1600-h/Allee.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S53u99frYYI/AAAAAAAABmo/VTY-6e_JGTM/s400/Allee.jpg" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="size4"&gt;Heimat ist da,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="size4"&gt;wo das Herz so laut schlägt,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="size4"&gt;dass es den Lärm der großen Stadt übertönt&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="size4"&gt;– und die Stille, die den Nachthimmel über den Feldern füllt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="size4"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="size4"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="size4"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Bob Dylan: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=y4rkSujlz28"&gt;Mississippi&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6856957263010550711?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6856957263010550711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6856957263010550711&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6856957263010550711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6856957263010550711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/you-can-always-come-back-but-you-cant.html' title='You can always come back – but you can&apos;t come back all the Way'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S53u99frYYI/AAAAAAAABmo/VTY-6e_JGTM/s72-c/Allee.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-862345671804010500</id><published>2010-03-13T13:28:00.001+01:00</published><updated>2010-03-14T00:39:57.400+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Serien:muss'/><title type='text'>Big Love</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pPu2WJgQJpI&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/pPu2WJgQJpI&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal ein hervorragendes Beispiel dafür, dass HBO Serien kann und mit den eigenen Projekten auch Risiken eingeht: &lt;b&gt;Big Love&lt;/b&gt;. Die Geschichte über das Leben einer polygamen Mormonen-Familie in Utah schafft es, ähnlich wie früher bereits &lt;i&gt;The Sopranos&lt;/i&gt;, den Zuschauer zum Mitwisser einer absurden Grundsituation zu machen, mit der dieser sich einerseits unwohl fühlt, andererseits aber doch sein Urteil aussetzt – immerhin, die Beteiligten scheinen ja irgendwie glücklich. Eigene Zweifel keimen mit denen der einzelnen Familienmitglieder auf, die einem – von den Machern klug und glaubwürdig gezeichnet – allesamt ans Herz wachsen. Position zu beziehen allerdings wird dadurch eher noch schwieriger…&lt;br /&gt;In den USA ist gerade die vierte Staffel der Serie zuende gegangen, Season 5 wird dort im Herbst anlaufen. Die ersten drei Staffeln von Big Love sind zum Beispiel über &lt;a href="http://www.amazon.com/s/ref=nb_sb_noss?url=search-alias%3Daps&amp;amp;field-keywords=big+love&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0"&gt;Amazon.com&lt;/a&gt; zu erhalten, weitere Informationen liefert die &lt;a href="http://www.hbo.com/big-love"&gt;Serienhomepage&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-862345671804010500?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/862345671804010500/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=862345671804010500&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/862345671804010500'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/862345671804010500'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/big-love.html' title='Big Love'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-3045811112025636360</id><published>2010-03-13T02:11:00.000+01:00</published><updated>2010-03-13T02:11:38.264+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag:erzählt'/><title type='text'>Prinzessin im Engelsreich</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S5rlP7MV3lI/AAAAAAAABlY/Xmnxx9QcoFY/s1600-h/Bild+1.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="146" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S5rlP7MV3lI/AAAAAAAABlY/Xmnxx9QcoFY/s200/Bild+1.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="first_letter"&gt;F&lt;/span&gt;amilie, das sind die Menschen die einem das Leben vom ersten Tag an schenkt. Nicht mit jedem dieser geschenkten Menschen findet man seinen Weg oder entwickelt man die Beziehung um die man gehofft hatte und manche der Geschenke würde man über kurz oder lang gerne zurückgeben. Doch auch das ist nicht leicht, Familie, das ist Blut, das ist Verantwortung. Familie ist immer da, auch wenn man wegschaut, mit den Augen, mit dem Herz. Freunde, das sind Menschen die das Leben uns finden läßt. Oder von denen wir gefunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freunde erkennt man nicht immer auf den ersten Blick, manche werden erst mit der Zeit wertvoll für unser Leben und die Beziehung zum einen oder anderen braucht eine kleine Ewigkeit um sich zu entfalten. Dann aber ist sie auf eine ganz einzigartige Weise wertvoll, weil wir uns frei für sie entschieden haben, in einem mehr oder weniger bewußten Moment, weil wir diesen Menschen wollen, in unserem Leben, als ein Teil davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denke ich an Freundschaft, dann denke ich an dich. Denke ich daran, was das Leben mir geschenkt hat, dann denke ich an dich. Denke ich darüber nach, was ich richtig gut hinbekommen habe, was ich immer wieder genau so tun würde, dann denke ich an dich. Im Sommer werden es sieben [&lt;i&gt;elf&lt;/i&gt;] Jahre du und ich. Kannst du dir das vorstellen? Es scheint als hätten unsere beiden Leben sich in dieser Zeit dreimal komplett um sich selbst gedreht, kaum etwas, das sich nicht verändert hat. Und immer warst du da, wenn mein Leben sich drehte und ich, wenn deines eine unerwartete Wendung nahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Männer sind gekommen, geblieben und gegangen, wir haben die andere verliebt gesehen, verlobt und im Liebeskummer versoffen. Jobs sind gekommen, haben wir geflüchtet und umarmt in dieser Zeit und uns gegenseitig den Streß aus den Hemden gebügelt. Urlaube haben uns für Wochen getrennt oder an einem Fleck der Welt zusammen gesteckt und beides war mal seltsam schrecklich und dann wieder wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Familien haben sich verändert, Krankheiten haben ihre Schatten geworfen, der Tod seine unerbittlichen, scharfen Krallen ausgefahren. Du hast dich verändert, ich mich, wir uns, mal miteinander, mal aneinander vorbei. Manchmal war es so federleicht, dass wir nicht anders konnten als tanzen, manchmal haben die Tränen uns salzige Vorhänge durch die Tage mit- und ohneeinander gezogen. Es hat Streit gegeben, Tränen, Mißverständnisse und Wut. Es hat Aussprachen gegeben, Versöhnungen, Lachen und Freude. Es hat immer wieder dich gegeben und immer wieder mich. Und es wird immer wieder dich geben und immer wieder mich. Diese Gewißheit habe ich mir schon an unserem ersten gemeinsamen Tag mit Großbuchstaben tief unten in mein Herz tätowiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und darauf freue ich mich. Auf jede Sekunde, jedes Wort, jeden Streit, jede Umarmung, jedes Lachen, jeden Trost. Ich freue mich darauf, da zu sein, darauf, dass du da sein wirst. Freue mich auf albern sein, streng sein, auf gackern, auf lästern und dabei immer die richtigen Worte finden, auf feiern und Bierchen am Rhein. Auf streiten, sich Sorgen machen, sich für die Andere freuen, auf loben, stolz sein, Kopf schütteln und schimpfen. Auf heulen an deiner Schulter, deine Tränen in meinem Arm, auf neuen Kummer, Herausforderungen, neue Siege auf ganzer Linie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder du, immer wieder ich. Und irgendwann dann, die Hollywoodschaukel, der Marillenschnaps, Falten geworfen. Du Beste, du Prinzessin, du DU! [&lt;i&gt;Juni 2006&lt;/i&gt;]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Hätte ich das nicht längst geschrieben, würde ich es &lt;br /&gt;heute tun. Und morgen. Und an jedem neuen Tag.] &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-3045811112025636360?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/3045811112025636360/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=3045811112025636360&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3045811112025636360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3045811112025636360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/prinzessin-im-engelsreich.html' title='Prinzessin im Engelsreich'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S5rlP7MV3lI/AAAAAAAABlY/Xmnxx9QcoFY/s72-c/Bild+1.png' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6880065420766260248</id><published>2010-03-12T11:14:00.001+01:00</published><updated>2010-03-12T11:22:33.156+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>A Cold War Kid</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S5oVoKR99JI/AAAAAAAABlQ/wytV1UsS5_o/s1600-h/Bild+4.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S5oVoKR99JI/AAAAAAAABlQ/wytV1UsS5_o/s400/Bild+4.png" width="305" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;And in that bright October sun&lt;br /&gt;We knew our childhood days were done&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;And I watched my friends go off to war&lt;br /&gt;What do they keep on fighting for? &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Billy Joel: Leningrad] &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6880065420766260248?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6880065420766260248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6880065420766260248&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6880065420766260248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6880065420766260248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/cold-war-kid.html' title='A Cold War Kid'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S5oVoKR99JI/AAAAAAAABlQ/wytV1UsS5_o/s72-c/Bild+4.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5356306068974056624</id><published>2010-03-09T18:18:00.001+01:00</published><updated>2011-04-25T00:17:46.271+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschüttelt - nicht gerührt'/><title type='text'>Benn and Break</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S5aCyOgvYFI/AAAAAAAABlA/J6Nqv0j7bS0/s1600-h/icon4.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S5aCyOgvYFI/AAAAAAAABlA/J6Nqv0j7bS0/s200/icon4.png" width="140" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wenn Gottfrieds weiße Nase&lt;br /&gt;ihn hinfort trägt&lt;br /&gt;bleibe ich feige zurück&lt;br /&gt;und träume,&lt;br /&gt;mit Blut am Knie&lt;br /&gt;von der Wiege noch,&lt;br /&gt;die ich nie hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine stand unter biblischem Kreuze&lt;br /&gt;das trieb ihn brennend davon&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und lauschte, mit jedem Schnitt&lt;br /&gt;sein Herz den Worten Zarathustras.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über meiner Wanne tanzt behände&lt;br /&gt;was der Kopf nicht buchstabiert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und Gottfried, das Messer scharf&lt;br /&gt;backt bei Nacht die Seele eines Kindes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stille kann man nur unter Wasser hören&lt;br /&gt;wo das Licht trüb ist und die Luft knapp.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5356306068974056624?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5356306068974056624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5356306068974056624&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5356306068974056624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5356306068974056624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/benn-and-break.html' title='Benn and Break'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S5aCyOgvYFI/AAAAAAAABlA/J6Nqv0j7bS0/s72-c/icon4.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-2154555815547036426</id><published>2010-03-08T13:09:00.001+01:00</published><updated>2010-03-08T13:10:50.817+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Crazy Heart OST</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/z8monRJzzvU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/z8monRJzzvU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei, die den Oscar verdient haben: Jeff Bridges als bester Hauptdarsteller und &lt;span class="status-body"&gt;&lt;span class="entry-content"&gt;♫ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;"The Weary Kind" (T-Bone Burnett und Ryan Bingham ) als bester Original-Song. Congratulations, Dude!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-2154555815547036426?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/2154555815547036426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=2154555815547036426&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2154555815547036426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2154555815547036426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/listen-to-crazy-heart-ost.html' title='Listen to: Crazy Heart OST'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-2911210178326430921</id><published>2010-03-07T13:35:00.000+01:00</published><updated>2010-03-07T13:35:00.312+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>A good Love gone bad</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sd6hi2r2I/AAAAAAAABj0/GCQQZdfSr0s/s1600-h/icon6.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sd6hi2r2I/AAAAAAAABj0/GCQQZdfSr0s/s200/icon6.png" width="136" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Am Ende waren sie zu dritt. Er, sie – und die Angst.Vor dem Scheitern. Dem alleine sein. Die Angst davor, zu früh aufzugeben. Die Angst auch, sich immer wieder verletzten zu lassen – und dabei selbst zu verletzen. Angst, sich leerzulieben. Totgeliebt zu werden. Die Angst, dass das nie aufhört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+ „Ich kann so nicht weitermachen.“&lt;br /&gt;- „Ich kann ohne dich nicht leben.“&lt;br /&gt;+ „Das macht mich kaputt.“&lt;br /&gt;- „Nur mit dir bin ich glücklich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War es alleine ihre Angst, oder war es auch seine? Hatten sie je einen gemeinsamen Kampf gefochten, oder war das nur sie, immer wieder – und immer umsonst, scheinbar. Wenn sie nachts in seiner Nähe lag, nie ganz bei ihm, weil er mehr Raum brauchte als sich einstellen wollte zwischen ihnen, spürte sie ihr Herz, das kaum noch schlug, bloß flimmerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+ „Ich will das nicht.“&lt;br /&gt;- „Ich brauche das.“&lt;br /&gt;+ „Du tust mir weh.“&lt;br /&gt;- „Du tust mir so gut.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu dem flimmernden Herzen gesellte sich bald auch eine flatternde Lunge. Neben dem Raum, der zu eng war, wurde ihnen die Luft zu knapp. Anstatt zu teilen, hat er sie weggeatmet, mit weit offenem Mund und geblähtem Brustkorb, bis sie ganz blau war im Gesicht, weil kein Bläschen Sauerstoff mehr durch ihren Körper wanderte. Und das langsame Ersticken begann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- „Ich bestimme das so.“&lt;br /&gt;+ „Ich fühle mich unwohl damit.“&lt;br /&gt;- „Haben wir es nicht schön zusammen.“&lt;br /&gt;+ „Du hast es gut an mir – und ich?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie grübelte darüber nach, wo sie einander verloren hatten, bis es in ihrem Kopf anfing zu bluten und dicke, schwarze Tropfen aus ihrer Nase liefen. Mit denen konnte sie nichts weiter als alleine sein – und hat sich so für eine kleine Ewigkeit weggeschlossen. Die Angst ist ihr geblieben in dieser Zeit, mit kalter Hand kratzte sie an den Magenwänden. Sie erbrach sich so lange, bis alles in ihr verätzt war und sie einen Grünstich bekam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- „Du kannst mich nicht verlassen. Und das weißt du auch.“&lt;br /&gt;+ „Du kannst nicht ohne mich sein. Das habe ich verstanden.“&lt;br /&gt;- „Komm zurück zu mir, wohin du gehörst.“&lt;br /&gt;+ „Ich werde da sein, doch ich bleibe nicht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ist ihr zuerst das Herz stehengeblieben. Danach die Lunge geplatzt. Der Grünstich hat zugenommen und ist schließlich immer dunkler geworden, bis sie schimmernd auf dem Bett lag und durch ihr Blut, das immer noch dick und schwarz über ihr Gesicht lief, die Decke sah wie einen Haufen düsterer Schlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei sind einer zu viel. Soviel hatte sie längst begriffen. Nicht aber, wer hier zu wem gehörte. Das kam dann. Denn auch zu zweit mochte sie nun nicht mehr sein. Und hat gewartet, bis die Sonne untergegangen ist, an jenem Tag. Dann ist sie barfuss zu seiner Wohnung gelaufen und hat dieAngst zurückgebracht, die er bei ihr abgeladen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg ist sie gehüpft, erst ganz vorsichtig, dann immer schneller, höher, mit Lachen und Musik – so, wie ihr Herz die Zeit vor ihm erinnerte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-2911210178326430921?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/2911210178326430921/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=2911210178326430921&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2911210178326430921'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2911210178326430921'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/good-love-gone-bad.html' title='A good Love gone bad'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sd6hi2r2I/AAAAAAAABj0/GCQQZdfSr0s/s72-c/icon6.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-484222582825563468</id><published>2010-03-05T13:13:00.001+01:00</published><updated>2010-03-15T09:07:42.709+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>City of Dreams</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sZM2gOoyI/AAAAAAAABjs/_K7FDZh68Gg/s1600-h/%2321.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sZM2gOoyI/AAAAAAAABjs/_K7FDZh68Gg/s400/%2321.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Du bist nicht groß, nicht so bedeutend,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;kein Muster kein Modell,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;du bist kein Rom und kein Venedig,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;du fährst lieber Karussell.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Lars Reichow: Mainz]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-484222582825563468?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/484222582825563468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=484222582825563468&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/484222582825563468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/484222582825563468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/city-of-dreams.html' title='City of Dreams'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sZM2gOoyI/AAAAAAAABjs/_K7FDZh68Gg/s72-c/%2321.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7667000660189376553</id><published>2010-03-01T08:17:00.003+01:00</published><updated>2010-03-15T09:08:24.025+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><title type='text'>Souls are not saved in bundles</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S42qlgzZ1YI/AAAAAAAABk4/l5sJRBPUluA/s1600-h/spielpalast.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="292" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S42qlgzZ1YI/AAAAAAAABk4/l5sJRBPUluA/s400/spielpalast.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: #522929; font-size: small;"&gt;Trust thyself: every heart vibrates to that iron string.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: #522929; font-size: small;"&gt;Accept the place the divine providence has found for you,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: #522929; font-size: small;"&gt;the society of your contemporaries, the connection of events.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: inherit; text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;span style="color: #522929; font-size: x-small;"&gt;Ralph Waldo Emerson]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7667000660189376553?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7667000660189376553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7667000660189376553&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7667000660189376553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7667000660189376553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/03/souls-are-not-saved-in-bundles.html' title='Souls are not saved in bundles'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S42qlgzZ1YI/AAAAAAAABk4/l5sJRBPUluA/s72-c/spielpalast.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6105845920933578537</id><published>2010-02-28T15:46:00.000+01:00</published><updated>2010-02-28T15:46:04.448+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familienbande'/><title type='text'>Wagt er zu weinen mitten in uns</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AscPOozwYA8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/AscPOozwYA8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Und manchmal, wenn das Wetter umschlägt,&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;ziept sie besonders, im Vermissen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Herz meines Vaters schlug unruhig. Wir Kinder hatten uns auf seltsam unaufgeregte Art und Weise daran gewöhnt, weil alles andere bedeutet hätte, daran verrückt zu werden – und nur ganz langsam begriff ich, dass diesmal alles anders war. Sich das Vaterherz nicht bloß verschlagen hatte, nicht nur aus dem Takt gekommen war – sondern Stille eingekehrt in seiner Brust. Trauern ist wie Ebbe und Flut. Und ich bin es, die in den Gezeiten schwimmt, weil ich es bin, die noch am Leben ist… [&lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/werbinich/art413,2402448"&gt;weiter&lt;/a&gt;].&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6105845920933578537?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6105845920933578537/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6105845920933578537&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6105845920933578537'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6105845920933578537'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/02/wagt-er-zu-weinen-mitten-in-uns.html' title='Wagt er zu weinen mitten in uns'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6181042158170605804</id><published>2010-02-28T12:39:00.005+01:00</published><updated>2010-03-19T13:11:37.956+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschüttelt - nicht gerührt'/><title type='text'>Must I paint you a Picture?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S4pTyYt2L9I/AAAAAAAABkg/X2Jj7SHcj7A/s1600-h/lippen.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S4pTyYt2L9I/AAAAAAAABkg/X2Jj7SHcj7A/s400/lippen.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;die ungeschminkte nacht&lt;br /&gt;hat ihre spuren &lt;br /&gt;auf dem kopfkissen hinterlassen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als sei das hässliche geheimnis&lt;br /&gt;ihr aus den augen gefallen&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;sich eine leinwand zu suchen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Listen to: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=i1jfa2W5Qsw&amp;amp;feature=related"&gt;Billy Bragg&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6181042158170605804?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6181042158170605804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6181042158170605804&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6181042158170605804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6181042158170605804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/02/must-i-paint-you-picture.html' title='Must I paint you a Picture?'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S4pTyYt2L9I/AAAAAAAABkg/X2Jj7SHcj7A/s72-c/lippen.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-1047895851312838394</id><published>2010-02-27T13:05:00.001+01:00</published><updated>2010-02-27T13:17:35.150+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>Wir hätten es schön gehabt</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPnROfnVp8I/AAAAAAAAAD0/BFXRGXPnzNI/s1600-h/icon6.png" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258464086866634690" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPnROfnVp8I/AAAAAAAAAD0/BFXRGXPnzNI/s200/icon6.png" style="cursor: pointer; float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Manchmal fällst du mir noch ein, wenn ich abends an deinem Haus vorbeigehe, jetzt, wo es wärmer wird. Denn der Sommer, das war unsere Jahreszeit. Wir sind dann abends oft in den Park gegangen, du und ich. Mit unseren großen, kühlen Bierflaschen in der Hand, später, zuerst waren es noch Dosen gewesen, die konntest du in deiner Faust klein quetschen, wenn sie leer waren. Wir tranken die gleiche Sorte, von Anfang an. Ich habe dir erzählt, dass ich als Kind geglaubt hatte, Bier sei grün, während wir unser Füße ins lauwarme Wasser des Brunnens hielten – und uns an den Händen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du hast mir zugehört. Wir haben viel gelacht. Dann habe ich meinen Kopf in deinen Schoß gekuschelt und mit dem Blick in den dunklen Himmel dieser Sommernächte deinen Geschichten gelauscht, die du nur dann unterbrochen hast, wenn dein Gesicht mir näher kam und deine warmen, weichen Lippen meine zum Kuss umschlossen. Ich habe dich so sehr geliebt, damals, dass ich ganz voll davon war. In dieser Zeit gab es keinen einzigen Tag, an dem ich dich nicht geheiratet hätte, mit dir nach Vegas durchgebrannt wäre oder einfach ans Ende der Welt. Ich wollte die Mutter deiner Kinder werden und mit dir alt. Es war mir egal, dass du keine Kinder eingeplant hattest und schon vor mir gealtert warst, weil mein Herz im Takt der Gewissheit schlug, dass unsere Liebe alles richten würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen aber begann ich mich zu richten. Nach deinem Leben, deinem Rhythmus, deinen Wünschen, Vorstellungen und Ansprüchen. Und schnell war das Leben, das wir teilten, nicht mehr ein gemeinsames sondern deines, dem wir beide Gestalt gaben, während ich meine eigene verlor und dabei fast nichts von mir übrig blieb. Und doch war es nie genug, warst du nie zufrieden, dein Gesicht nicht mehr von dem glücklichen Strahlen erleuchtet, in das ich mich zu Beginn so heftig verliebt hatte. Hinter deiner Unzufriedenheit und dem Missmut erschien mir plötzlich schrecklich klar das, was von dir übrig blieb, wenn man die Faszination und Begeisterung der ersten Tage abstrich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich entdeckte einen bitteren, alten Mann, der nicht bereit war Kompromissen einzugehen, weil zu versessen auf seine Kontrollsucht – und nicht in der Lage zu lieben, zumindest noch, zumindest sich – und so am Ende niemanden. Den Kampf habe ich trotzdem aufgenommen, um dich, um uns, um diese Liebe, derer ich mir so sicher gewesen war. Du aber hast mich nicht ernst genommen, als ich schwer bewaffnet gegen den schleichenden Verlust von Nähe, Zauber und Liebe ins Feld zog. Hast mich nicht angehört, als ich versucht habe dir zu erklären, dass es so nicht weitergeht, weil ich längst nicht mehr konnte – und dass du mich verlieren wirst. Es ist eine lange, schwere Schlacht gewesen, doch eines Morgens bin ich wach geworden und habe gespürt, es ist vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre dein Herz mir wacher gewesen, hätten wir uns retten können, damals. Und dich mit. Wir hätten es schön gehabt, du und ich. Stattdessen hast du mich verloren. Manchmal tut mir das Leid. Denn plötzlich bist du es, dem es nicht gut geht, nicht mehr, jetzt, alleine. So, wie vor langer Zeit ich im „wir“ gelitten habe, schmerzt dich nun das „du“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich? Habe mich wieder gefunden. Bin ein bisschen ramponiert gewesen, nach all der Zeit. Da habe ich mir den Staub von der Seele geklopft und mich mit dem Kopf zuerst aus dem Fenster gehängt, einen halben Sommer lang, bis meine Seele nur noch eine einzige Falte von dir geworfen hat. Danach habe ich mir einen neuen Park gesucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wortpiratin.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=74&amp;amp;Itemid=81"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-1047895851312838394?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/1047895851312838394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=1047895851312838394&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1047895851312838394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1047895851312838394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2005/06/wir-htten-es-schn-gehabt.html' title='Wir hätten es schön gehabt'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPnROfnVp8I/AAAAAAAAAD0/BFXRGXPnzNI/s72-c/icon6.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7634027771059674954</id><published>2010-02-26T19:13:00.001+01:00</published><updated>2010-03-15T09:09:15.325+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Haltestelle meines Herzens</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S4gO5Wpsl-I/AAAAAAAABkY/qfLBcOEJTW0/s1600-h/fischmarktherz.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="276" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S4gO5Wpsl-I/AAAAAAAABkY/qfLBcOEJTW0/s400/fischmarktherz.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Heimat&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;ist wie Liebe&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;unbeschreiblich&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und nur erfahrbar.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;[Ottfried Fischer]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7634027771059674954?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7634027771059674954/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7634027771059674954&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7634027771059674954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7634027771059674954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/02/haltestelle-meines-herzens.html' title='Haltestelle meines Herzens'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S4gO5Wpsl-I/AAAAAAAABkY/qfLBcOEJTW0/s72-c/fischmarktherz.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-192657390704303561</id><published>2010-02-24T00:28:00.003+01:00</published><updated>2010-02-24T00:36:12.331+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><title type='text'>Gefüllte Oliven</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S4RhZmmZePI/AAAAAAAABj8/dKhLx_6e9Wc/s1600-h/icon7.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S4RhZmmZePI/AAAAAAAABj8/dKhLx_6e9Wc/s200/icon7.png" width="185" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Es war nicht seine Schuld. Es war nicht seine Schuld und ich wusste das auch. Er gab sich ja Mühe, das konnte ich doch auch sehen – und es nutzte doch nichts, schon lange nicht mehr, er machte mich wahnsinnig. Alles was er sagte machte mich wahnsinnig. Alles was er nicht sagte. Alles was er tat und alles was er nicht tat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich möchte dir doch nur helfen“, würde er sagen, wenn er zu mir in die Küche kam und meine heilige Ordnung zerstörte, seine klobigen, ungeschickten Finger in meinen Rührteig steckend oder beim Versuch, wenigstens das Gemüseschneiden ohne Panne zu absolvieren. Was natürlich unmöglich war, er schnitt die Zwiebeln zu groß, die Tomaten in Streifen, schälte die Gurken nicht sauber. Er hielt die Mandeln im Inneren der grünen Oliven für Kerne und bemerkte sein Missgeschick erst, als er fast ein ganzes Glas davon gepult hatte, während ich mit Hanne im Wohnzimmer saß und Kaffee trank, rauchte und im Scherz Pläne schmiedete dafür, ihn endlich zu verlassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was soll denn das nun wieder, was hast du dir dabei gedacht, die schönen Mandeln!“, herrschte ich ihn an, als ich schließlich zurück in die Küche kam um die Pizza zu belegen, Pizza für mich und die Mädels, nicht für ihn, auch nicht für die anderen Männer, die der Mädels. Nur, dass die alle unterwegs waren, auf Sauftour, oder Fußballspielen, oder was weiß ich, nur meiner, meiner nicht. Meiner saß ja in der Küche und pulte Mandeln aus den Oliven, für die ich extra noch zum Feinkosthändler gefahren war, weil Annika sie so mochte. Und ich herrschte ihn dafür an, herrschte ihn an wie eine dieser Frauen, die ich früher gehasst hatte, zum Kotzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es tut mir leid, Schatz, es tut mir so leid“, jammerte er dann – und machte damit alles noch schlimmer. Er versuchte, seine Hände so unauffällig wie möglich mit dem Küchenschwamm zu bearbeiten, denn gegen Mandeln war er allergisch und nur daran konnte er denken, seitdem ihm klar geworden war, dass er in den vergangenen Minuten ein Glas davon zwischen seinen Fingern gerieben hatte. Das hatte ihm zwar nicht geschadet, so viel war offensichtlich, aber jetzt. Jetzt machte er sich Sorgen, auf diese panische, irrationale Art und Weise, so war das immer bei ihm, mit diesen Allergien. Und dazu jammerte er und entschuldigte sich – so war das auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Warum verlässt du ihn nicht?“, fragte mich Hanne, während Annika ihn lobte, weil er so sensibel war, so gar nicht machomäßig – und weil er sich doch so bemühte. Und sie wünschte ja, ihr Albert wäre auch ein wenig so wie mein Mann, aber das ist doch auch nicht verwunderlich, wenn eine wie Annika sich das wünscht. Grundschullehrerin, den ganzen Tag von kleinen Kindern und Lehrern umgeben – und Zuhause einen Typen, der von ihr verlangte, dass sie seine Unterhosen bügelt, kein Scherz. Mit den Fingern die Kanten der Schränke abfuhr, wenn er abends von seinem Angeberjob zurückkam, um zu kontrollieren, ob seine kleine Hausfrau, denn das war sie für ihn, eine Hausfrau, ihr Halbtagsjob – so nannte er das und sie widersprach nicht, weil harmoniesüchtig – und ihr Halbtagsjob galt nicht für ihn, ob seine kleine Hausfrau auch alles ordentlich sauber gemacht hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, einen wie Albert, den wollte ich nicht geschenkt; obwohl. Den hätte man wenigstens verlassen können. Mit Albert, das war eindeutig, der war emotional total unterbelichtet, keine Chance auf Besserung, und mit seiner Vorstellung von Beziehung und Gesellschaft dermaßen hängen geblieben –&amp;nbsp;also. Wäre ich Annika, Albert hätte ich längst verlassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Warum verlässt du ihn denn nicht?“, also Hanne, während sie ihr Rotweinglas schwenkte. Ich konnte nicht antworten, natürlich, auf diese Frage hatte ich selbst keine Antwort – erst recht keine gute, und selbst wenn. Konnte ich nicht antworten, den Mund voller Pizza, mit Oliven, ohne Mandeln und so richtig wollte es mir heute nicht schmecken. Auch nicht der Wein, nicht einmal die Gesellschaft der Mädels. „Jetzt sag nicht wieder, er bemüht sich doch so“, fauchte Hanne lautstark, dabei hatte ich keinerlei Anstalten gemacht. Aber Annika, die zuckte zusammen, ausgerechnet Annika. Dabei wurde bei der Zuhause immerzu nur gefaucht und gekeift, seltsam eigentlich, dachte ich kauend, wie man sich da noch so erschrecken kann. „Aber er bemüht sich doch so“, sagte ich; dann doch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bett war es dasselbe. Er schwitzte und zappelte und hängte sich rein, aber es nützte nichts, alles war falsch. Was er tat und was er nicht tat, was er sagte und was er nicht sagte, wie er mich anfasste und wie nicht, es machte mich wahnsinnig, er machte mich wahnsinnig. Und erzeugte in mir eine Wut, die war so ekelhaft und mächtig, ich wollte mit mir selbst nichts zu tun haben. Im Bett war es genaugenommen besonders schlimm, dieses sinnlose Gezappel, dieser treue Blick aus den fragenden mache-ich-es-richtig-Augen, das verdammte Bemühen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfangs hatte ich noch versucht, irgendwie an ihm vorbei zu fühlen, mich an ihm vorbei zu bewegen, aber es klappte einfach nicht. Ich konnte meinen Anspruch in der Küche an ihm vorbeibauen, ich konnte wegsehen, wenn er ängstlich und mit eingezogenem Kopf rückwärts einparkte, als sei es ein Kunststück, ich konnte die unendlich langweiligen Geschichten über seinen grauenvollen Job ignorieren. Aber ich war nicht bereit, nie gewesen, ihm im Bett etwas vorzuspielen, ich wollte verdammt noch mal auf meine Kosten kommen, das war mein gutes Recht, darauf hatte ich einen Anspruch, wenn man so will – und er tat das schließlich auch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann seine Konsequenz, wenn es wieder nicht klappte und er sich plötzlich seinerseits alles verkniff, nur um es mir in die Schuhe zu schieben, dabei konnte ich sehen, konnte an seinem Gesicht ablesen, wie verkniffen alles war. Und dass er könnte, wenn er wollte, das nun aber eben nicht, nur um mich zu bestrafen, dabei war es mir vollkommen egal. Und dann, kurze Zeit später, wenn er mich schlafend wähnte, seine rüttelnden Bewegungen unter der Decke, die er für unauffällig hielt. Und er glaubte ja, ich schliefe, weil ich früher immer schnell und gut eingeschlafen war neben ihm, aber so war das längst nicht mehr. Und da lag er nun und fummelte und keuchte sich in die Armbeuge, mir hatte er den Rücken zugewandt und dachte&amp;nbsp; tatsächlich, ich bekäme von alledem nichts mit, es war erbärmlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie hätte ich es also wissen sollen. Wie hätte ich da wissen sollen, dass dieses Gekeuche, in jener Nacht. Wieso macht er das auch, den Kuchen. Wo ist er überhaupt hergekommen, um diese Uhrzeit. Der Kuchen. Ich verstehe das nicht. Ich meine. Irgendetwas musste ich doch tun, mit den Mandeln. Die werfe ich doch nicht einfach so weg.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-192657390704303561?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/192657390704303561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=192657390704303561&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/192657390704303561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/192657390704303561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/02/gefullte-oliven.html' title='Gefüllte Oliven'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S4RhZmmZePI/AAAAAAAABj8/dKhLx_6e9Wc/s72-c/icon7.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-1747412793011792384</id><published>2010-02-23T07:01:00.002+01:00</published><updated>2010-02-23T23:07:44.739+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschüttelt - nicht gerührt'/><title type='text'>im immer des Meer</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sV0w-H-oI/AAAAAAAABjk/br1iOrUOZnQ/s1600-h/icon4.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sV0w-H-oI/AAAAAAAABjk/br1iOrUOZnQ/s200/icon4.png" width="140" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;ist mein Herz dir in die Augen gefallen&lt;br /&gt;und fand dort, auf dem grünen Grund&lt;br /&gt;deiner Angst das Echo seines Schlages&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;immer im Meer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wurde das Salz mir in die Haut gebrannt&lt;br /&gt;und suchte dort&lt;br /&gt;unterm schlagenden Dach&lt;br /&gt;deiner Sehnsucht die Ruhe meiner Seele&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im immer des&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schlugen die Augen dir am Boden auf&lt;br /&gt;und flüchteten dort, in furchtloser Nacht&lt;br /&gt;meinem Schlagen, der Hitze, deiner Liebe&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-1747412793011792384?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/1747412793011792384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=1747412793011792384&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1747412793011792384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1747412793011792384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/02/im-immer-des-meer.html' title='im immer des Meer'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sV0w-H-oI/AAAAAAAABjk/br1iOrUOZnQ/s72-c/icon4.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-686859526028748217</id><published>2010-02-20T11:10:00.002+01:00</published><updated>2010-02-20T12:46:14.296+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Leonard Cohen</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_Af4p3OUX1I&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/_Af4p3OUX1I&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Das versteht sich ja wohl von selbst! Ich verneige mich vor dem genialen Altmeister: der Melodien, der Texte, der musikalischen Herzeroberung…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-686859526028748217?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/686859526028748217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=686859526028748217&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/686859526028748217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/686859526028748217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/02/listen-to-leonard-cohen.html' title='Listen to: Leonard Cohen'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-3554326734662570196</id><published>2010-02-16T22:50:00.001+01:00</published><updated>2011-02-27T13:11:59.814+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und andere Lichtgestalten'/><title type='text'>Bob Dylan bei Vollmond</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sTINe8wvI/AAAAAAAABjU/eImWCdSm3Ss/s1600-h/icon3.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sTINe8wvI/AAAAAAAABjU/eImWCdSm3Ss/s200/icon3.png" width="176" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Sie war immer der Meinung gewesen, der Mann im Mond sähe ein wenig aus wie Bob Dylan. Obwohl sich das auf die Entfernung natürlich schwer sagen ließ. Jetzt saß er direkt neben ihr auf der Bettkante und sie stellte fest, dass sie mit ihrer Vermutung Recht gehabt hatte. Er sah wirklich ein wenig aus wie Bob Dylan. Und blass – er war so blass, dass es ihr fast ein wenig unheimlich war; sie war sich nicht sicher, ob es nicht sogar möglich sein musste, durch ihn hindurch zu sehen. Aber die Entfernung zwischen der blassen, schmalen Gestalt und sich selbst noch weiter zu verkürzen, um es auszutesten, wäre ihr unhöflich vorgekommen – also saß sie bewegungslos da und lauschte ins Dunkle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war ganz plötzlich gekommen, als die Stille der Nacht ihren Höhepunkt erreicht hatte und damit unerträglich geworden war, so unerträglich, dass die Tränen wie kleine, traurige Fontänen aus ihren dunklen Augen geschossen kamen, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Warum weinst du?“, hatte er sie gefragt, gleich als erstes, nachdem er sich zu ihr gesetzt hatte; doch sie vermochte ihm keine kluge Antwort darauf zu geben. „Weil ich traurig bin,“ hatte sie schließlich gemurmelt und ihn aus halb verschlossenen Lidern heraus angestrengt angeblinzelt. Ihre Wangen waren noch feucht von den gerade vergossenen Tränen. Es schien ihr, als umgebe den Mann im Mond ein leichter Windhauch, der die Nässe trocknete wie ein Fön, nur kühler, aber nicht unangenehm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Warum weinst du noch?“, hakte er nach und rückte dabei ein wenig näher an sie heran. Nein, es schien, als könne man nicht durch ihn hindurch sehen, fiel ihr dabei auf – und  irgendwie war diese Erkenntnis beruhigend. „Warum weinst du noch?“ wiederholte er ungeduldig. „Weil ich so müde bin,“ antwortete sie, selbst überrascht von ihren Worten. „Warum liegst du dann so wach hier rum?“, wollte er von ihr wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich kann nicht schlafen.“ „Seit wann?“ Wieder überlegte sie. „Seit vielen Jahren schon!“, stellte sie dann verwundert fest. „Erinnerst du dich, wann du das letzte Mal geschlafen hast,“ wollte der Mann im Mond da von ihr wissen, „wie das war, was da passiert ist?“ Bilder tauchten da in ihr auf, die sie längst vergessen geglaubt hätte. Die lästigen Tränen spülten sie ans schummerige Licht der Nacht und sie flüsterte, „jemand hat gesungen. Ein Schlaflied, ich weiß nicht mehr, wie es hieß.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann im Mond grinste schief. „Das kriegen wir hin,“ rief er aus. „Meine Verwandtschaft ist sehr musikalisch.“ Langsam ließ sie sich da in die Kissen zurücksinken, unsicher, was der blasse Kerl von ihr wollte. Und beinahe geneigt, ihn zu verscheuchen, statt sich auf seinen Vorschlag einzulassen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch plötzlich erklang da eine Gitarre und eine Stimme, rauchig und doch zart bohrte sich über das Ohr in die Tiefen ihres Herzens, „I’ll give you shelter from the Storm“ – und da schloss sich ihr Geist in sich selbst, wendete sich der unruhig gewordene Blick nach Innen und sie fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-3554326734662570196?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/3554326734662570196/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=3554326734662570196&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3554326734662570196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3554326734662570196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/02/bob-dylan-bei-vollmond.html' title='Bob Dylan bei Vollmond'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S3sTINe8wvI/AAAAAAAABjU/eImWCdSm3Ss/s72-c/icon3.png' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4230237229854440138</id><published>2010-02-14T19:50:00.001+01:00</published><updated>2010-02-16T22:39:40.001+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Tina Dico</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xMat6dqM298&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/xMat6dqM298&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Namen "Tina Dico" hatte ich schon gehört, die Musik kannte ich bis vor Kurzem aber nicht und hatte mir – ohne das begründen zu können – auch etwas ganz anderes darunter vorgestellt. Dann bekam ich die CD "A Beginning/a Detour/An Open Ending" von einer Freundin zu Weihnachten, die glaubte, Dicos Musik könne mir gefallen – und damit goldrichtig lag. Seither läuft vor allem "A Beginning" mit dem wundervollen "A friend in a Bar" auf Dauer-Repeat in meinem Player: Listen to!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4230237229854440138?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4230237229854440138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4230237229854440138&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4230237229854440138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4230237229854440138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/02/listen-to-tina-dico.html' title='Listen to: Tina Dico'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-3548197546630090937</id><published>2010-01-30T01:10:00.005+01:00</published><updated>2011-01-26T17:01:43.125+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Dein letzter Tanz</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S2Mbj-pP8NI/AAAAAAAABjE/2gPynKizOxU/s1600-h/icon8.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S2Mbj-pP8NI/AAAAAAAABjE/2gPynKizOxU/s200/icon8.png" width="168" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Niemals werde ich die Stille der Nacht vergessen, in der du gestorben bist. Wenn ich die Augen schließe rieche ich den Schnee – und alles ist wieder da... Ich war noch nicht lange wieder Zuhause, als das Telefon klingelte. Nachts um zwei, ein gutes Zeichen ist das selten. Es war die Nummer meiner kleinen Schwester, die mir aus dem Display meines Handys entgegenfunkelte, doch als ich das Telefon abnahm grüßte mich die Stimme ihres Mannes. Spätestens da wusste ich, dass etwas passiert war, sein musste, konnte nur noch nicht ahnen was.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob mit meiner Schwester alles in Ordnung sei, wollte ich wissen, gepresst verließ die Frage meinen Mund, ängstlich. Ja, alles gut. Aber? „Dein Vater hatte einen Herzinfarkt.“ Fast erleichtert war ich in diesem Moment, denn was seine Worte bedeuteten habe ich nicht begriffen. Denn dein Herz schlug unruhig, seit einundzwanzig Jahren. Mit der  Regelmäßigkeit von Schaltjahren, muckte der lebensstiftende Muskel immer wieder auf  – und ich habe nicht verstanden, warum mein Schwager so schrecklich ernst klang. Kannte er denn deine Krankenakte nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dann seine Antwort auf meine Frage fiel, wo ich hinkommen sollte, in welchem Krankenhaus an deinem Bett sitzen. Schimpfen, liebevoll. Dir die Zigaretten aus dem Nachttisch klauen. „Du brauchst nirgendwo hinkommen. Er ist tot, Mara.“ Und ich unendlich langsam begriff, dass dein Vaterherz sich diesmal nicht bloß verschlagen hatte, nicht  nur aus dem Takt gekommen war – sondern Stille eingekehrt war in deiner  Brust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solange ich denken kann, bist du immer wieder krank gewesen. Dass du irgendwann sterben musst, stand für uns trotzdem nie zur Debatte. Wir Kinder hatten gelernt, mit deinen Krankheiten zu leben, weil alles andere bedeutet hätte, daran verrückt zu werden. Du, der unverbesserliche Optimist, hattest uns beigebracht, ihnen lachenden Auges entgegenzutreten. Deswegen wussten wir, dass du alles überleben kannst. Mochte dein Herz auch eine organische Schwäche haben, sie wurde zig Mal ausgeglichen durch seine liebende Größe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn wie kann ein Herz, das so tief und aufrichtig liebt, dermaßen schwach sein und schließlich brechen. Wie kann der Ort, der dich so lebendig macht, der gleiche sein, der dich tötet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Menschen, die auf dem Fest waren, das dein letztes werden sollte, wussten hinterher viele Geschichten über deinen Tod zu erzählen. Die schönste war, du hättest einen Witz erzählt, Zigarette in der einen Hand, Bier in der anderen, bevor du plötzlich einfach umgefallen bist. Keine davon erwies sich als wahr, doch sie trugen in sich die positiven, frohen Bilder, die alle, die dich gekannt haben, von dir hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dein bester Freund hatte dich eingeladen an jenem Abend. Auf deiner Beerdigung stand er vor uns, die Tränen in seinen Augen dunkel und feucht. „Es tut mir so leid!“ Doch es gab nichts, wofür er sich zu entschuldigen hatte. Vielmehr schuldeten wir ihm Dank, dafür, dass er dich auf das Fest gebracht hatte. Denn du hast zwar keinen Witz erzählt, als du gestorben bist. Doch dein Herz ist froh und ausgelassen gewesen. Du hast getanzt und Rotwein getrunken, gefeiert und viel gelacht. Als dein Freund das Fest verlassen wollte kamen just zwei junge Frauen an euren Tisch, um euch aufzufordern. „Den nehmen wir noch mit!“, hast du da gesagt. Es sollte dein letzter Tanz werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ärzte, die zu dir geeilt kamen, als du beim Verlassen der Tanzfläche umgekippt bist, konnten dich nicht retten. Dein warmes, liebendes Herz, war zu müde geworden zum kämpfen und hat in dieser Nacht für immer aufgehört zu schlagen. Zuvor aber ist es tanzen gewesen. Und so durftest du sterben, wie du immer gelebt hast: lachend, liebend – und irgendwie glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/werbinich/;art413,2402448"&gt;fehlst&lt;/a&gt;, in jedem Lachen, jeder Träne…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-3548197546630090937?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/3548197546630090937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=3548197546630090937&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3548197546630090937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3548197546630090937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2010/01/dein-letzter-tanz.html' title='Dein letzter Tanz'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/S2Mbj-pP8NI/AAAAAAAABjE/2gPynKizOxU/s72-c/icon8.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-2460265997734724870</id><published>2009-12-21T09:31:00.003+01:00</published><updated>2011-12-16T14:27:50.092+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstück'/><title type='text'>Elisabeth – das Musical</title><content type='html'>Es ist wie so oft –&amp;nbsp; wenn ich mal ein Video wirklich, wirklich dringend suche, ist bei Youtube nichts in richtig guter Qualität aufzutun… Dieses hier hätte ich lieber mit einem durchgehenden Bildmotiv gehabt, allerdings war bei den entsprechenden Clips der Ton wahnsinnig schlecht – und hier geht es schließlich um die Musik: &lt;a href="http://www.uwekroeger.com/"&gt;Uwe Kröger&lt;/a&gt; als der Tod und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pia_Douwes"&gt;Pia Douwes&lt;/a&gt; als Sissi im Musical &lt;a href="http://www.elisabeth-das-musical.com/"&gt;Elisabeth&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie"value="http://www.youtube.com/v/t3vDph7xMc8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;paramname="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;paramname="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embedsrc="http://www.youtube.com/v/t3vDph7xMc8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always"allowfullscreen="true" width="425"height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der präsentierte Song, „Wenn ich tanzen will“ ist der Produktion, die 1992 in Wien Premiere hatte, fast zehn Jahre später hinzugefügt worden: für die Aufführung in Essen. Dort habe ich das Musical damals auch zum ersten Mal gesehen – als jemand, der zwar nichts gegen diese Bühnengattung hat, aber auch kein ausgewiesener Fan ist. Das beweist schon die Tatsache, dass ich von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Kr%C3%B6ger"&gt;Uwe Kröger&lt;/a&gt; zum damaligen Zeitpunkt noch nie etwas gehört hatte…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich dennoch in den Zuschauerreihen in Essen landete kam so: Ich habe in jenem Sommer mein Geld neben dem Studium mit Promotion verdient – das übliche eben, zumindest für die damalige Zeit. Die Firma, für die ich&amp;nbsp; hin und wieder jobbte, hat ihre Zelte sonntags regelmäßig auf dem Gelände des &lt;a href="http://www.fernsehgarten.zdf.de/"&gt;Fernsehgartens&lt;/a&gt; aufgeschlagen. An einem dieser Sonntage kamen die netten ZDF-Hostessen zu mir und meinen Kolleginnen und fragten, ob wir nicht Lust hätten, den Fernsehgarten mal live zu erleben – &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sy7MNLRzzLI/AAAAAAAABik/b788-ZsvWFw/s1600-h/Uwe+und+Pia.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sy7MNLRzzLI/AAAAAAAABik/b788-ZsvWFw/s200/Uwe+und+Pia.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Hintergrund der Bitte war, dass einige im Fernsehen sehr gut sichtbare Plätze noch kurz vor Beginn der Aufzeichnung frei waren und offenbar auch partout niemand dort Platz nehmen wollte. Ich hatte bis dato den Fernsehgarten nie auch nur am Bildschirm gesehen, nachgekommen sind wir der Einladung dennoch – und wie es der Zufall so wollte, präsentierten Kröger und Douwes an diesem Tag das neue Stück dort auf der Bühne. Ich saß ab dem dritten Ton halbwegs elektrisiert im Windschatten der beiden und musste anschließend unbedingt nach Essen. In einem alten &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=N9xgR_X73ws"&gt;Clip&lt;/a&gt; auf Youtube (bei dem das Einbetten leider auf Anfrage deaktiviert ist) habe ich sogar ein verwaschenes Erinnerungsbild aus dem alten Fernsehgarten gefunden, auf dem ich zwischen den beiden Musical-Stars klemme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag hatte die aktuelle Inszenierung von „Elisabeth“, die derzeit durch Europa tourt, nun Premiere in der Alten Oper in Frankfurt – und ich war dabei. Uwe Kröger in der Rolle des Todes ist nach wie vor ein Brett, wobei ich sagen muss, mir war er gerade bei den Solo-Stücken zu wenig Tod und zu sehr Gaststar; was schade ist, denn ich habe ihn in dieser Rolle schon besser gesehen, intensiver &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sy7RWuIT6VI/AAAAAAAABis/M9pvfTJH8ZU/s1600-h/Bild+2.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sy7RWuIT6VI/AAAAAAAABis/M9pvfTJH8ZU/s200/Bild+2.png" /&gt;&lt;/a&gt;– diesmal blieb die Gänsehaut aus, weil er zwar professionell (klar!), dabei aber zu wenig leidenschaftlich war. Das Stück von Autor Michael Kunze, das in der &lt;a href="http://www.alteoper.de/"&gt;Alten Oper&lt;/a&gt; noch bis zum 14. Januar zu sehen ist, empfehle ich trotzdem jedem, der auch nur die kleinste Affinität zum Genre Musical hat. Die Bühne ist sensationell, die Darsteller (unter anderem Annemieke von Dam als Elisabeth) beinahe durch die Bank sehr gut – und die Musik hat auch im Jahr 17 nach der Wiener Welturaufführung nichts an Kraft und Faszination verloren. Eine ausführliche Kritik gibt es &lt;a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/8082058.htm"&gt;hier&lt;/a&gt;, Informationen auf der Homepage der Alten Oper, ebenso wie Karten und eine Aufstellung, bei welchen Terminen Uwe Kröger noch einmal in die Rolle des Tods schlüpfen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-2460265997734724870?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/2460265997734724870/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=2460265997734724870&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2460265997734724870'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2460265997734724870'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/12/elisabeth-das-musical.html' title='Elisabeth – das Musical'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sy7MNLRzzLI/AAAAAAAABik/b788-ZsvWFw/s72-c/Uwe+und+Pia.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-8162237304656490056</id><published>2009-12-17T23:26:00.002+01:00</published><updated>2009-12-17T23:51:42.430+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><title type='text'>Lehmann bei Kerner: Häschen in der Grube</title><content type='html'>Es muss Jens Lehmann ein unglaubliches Anliegen gewesen sein, jenes Bild, das die Menschen im Lande zuletzt von ihm gewonnen haben, persönlich geradezurücken – anders lässt sich nicht erklären, wieso er sich einen solchen Auftritt wie den am Donnerstagabend in der Talkshow von &lt;a href="http://www.sat1.de/kerner/"&gt;Johannes B. Kerner&lt;/a&gt; antut: Ausgerechnet&amp;nbsp; Kerner, der Schablonen-Mann, der keinen Buchstaben von seinen vorgefertigten Fragen abrückt. Und in etwa so flexibel ist wie eine Metallstange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SyqvaRpvlpI/AAAAAAAABiU/BjEwopooXCo/s1600-h/Bild+6.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SyqvaRpvlpI/AAAAAAAABiU/BjEwopooXCo/s200/Bild+6.png" /&gt;&lt;/a&gt;Zu Beginn der Sendung wirkt Lehmann wie ein in die Enge getriebenes Kaninchen, unsicher und fast fahrig. Beinahe reflexartig betont der &lt;a href="http://www.vfb-stuttgart.de/de/teams/spieler/2009/jens-lehmann.php"&gt;Stuttgarter Keeper&lt;/a&gt;, dass sein Verhalten in der letzten Zeit so nicht in Ordnung war, bekennt offen, sein Team am Wochenende in Mainz um zwei Punkte gebracht zu haben. Kerner redet in seiner pseudo-verständnisvollen Art und Weise auf Lehmann ein, duzt ihn penetrant, obwohl der ehemalige Nationalspieler, der allzeit übervorsichtig und sehr bedacht wirkt, ihn förmlich und scheinbar bewusst distanzierend siezt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich zeigt Sat1 einen Film, in dem &lt;i&gt;der gute Jens Lehmann&lt;/i&gt; bei seinen Hilfsprojekten in Afrika und &lt;i&gt;der böse Jens Lehmann&lt;/i&gt;, bei seinen Eskapaden auf dem Platz gezeigt wird. Anschließend versucht Kerner, eine Entschuldigung aus Lehmann herauszuschütteln dafür, dass dieser nach dem Spiel in &lt;a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2009-10/16/938172/spielanalyse_1-fsv-mainz-05-30_vfb-stuttgart-11.html"&gt;Mainz&lt;/a&gt; einem Fan die Brille kurzzeitig abgenommen hatte. Lehmann versucht, sich zu verteidigen, ohne seine Haltung des Bedauerns aufzugeben. Er wirbt um Verständnis dafür, dass auch er „nicht geschult“ sei für eine Situation, in der ein Fan ihn, der völlig unter Druck steht, derart bedrängt. Er versucht, einen Vergleich zu finden, der Kerner einleuchtet, indem er ihn fragt, wie dieser reagieren würde, wenn ihn&amp;nbsp; nach der Sendung im Flur Mitarbeiter ansprächen und heftig kritisierten, dicht an dicht, Gesicht an Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich bringt Lehmann den Moderator mit diesen durchaus nachvollziehbaren Fragen nicht dazu, von seiner Mission abzuweichen – die offenbar lautet, am nächsten Tag in der BILD zu lesen, „Reuiger Lehmann bei Kerner: Ich entschuldige mich beim Brillen-Fan!“ Als ob Sat1 nicht schon genug auf der Haben-Seite hätte dadurch, dass diese Kerner-Folge wohl die mit der bislang besten Einschaltquote gewesen sein dürfte…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei wäre es durchaus interessant gewesen, hätte Kerner sich einmal die Zeit genommen, über Lehmanns Worte nachzudenken (aber das tut er ja auch bei keinem anderen Gast) – denn auch, wenn es unbesehen nicht in Ordnung geht, einem Gegenüber die Brille vom Gesicht zu ziehen, auch wenn Lehmann sich natürlich unglücklich verhalten hat, wird in den letzten Tagen in den Medien vielfach auf eine Art und Weise über ihn geurteilt, die in ihrer barschen Schonungslosikeit irritiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Art und Weise, wie sich einige Kameraleute und etliche Fans bei Lehmanns Flucht aus dem Stadion auf den Keeper stürzten, ist mir schrecklich zuwider und ich frage mich ernsthaft, wieso deren Verhalten so wenig theamtisiert wurde? Natürlich steht Lehmann in der Öffentlichkeit und in einer solchen Situation besonders im Fokus, aber dennoch steht außer Frage, seine Flucht aus dem Stadion dürfte vor allem eine vor den Medien und im Wunsch nach Privatheit gewesen sein – und das wurde von den Fernsehjournalisten vor Ort bewusst ignoriert. Darauf jetzt reflexartig zu antworten, Medien funktionierten eben so, wäre genauso zu einfach, wie wenn man Lehmanns Verhalten schlicht mit der Feststellung entschuldigen würde, dass er eben ein Torwart ist – die spinnen ja bekanntlich alle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich also, wie kann Kerner einerseits den Brillenklau als entwürdigend bezeichnen, ohne aber andererseits der Tatsache gewahr zu werden, dass auch das Verhalten entwürdigend war, dem Lehmann sich in diesem Moment ausgesetzt sah? Wer bitte kann denn von sich behaupten, dass er in einer ähnlichen Situation, vollgepumpt mit Wut, Frust und Adrenalin, die Ruhe bewahren würde, wenn ihm sechs oder acht Kameras ins Gesicht gehalten würden und ihm dazu noch fremde Menschen derart nahe kommen, dass man vermutlich erschnuppern könnte, ob sie in der Halbzeit Feuer- oder Bratwurst gegessen haben? Ehrlich gesagt wundert es mich, dass Lehmann nicht &lt;i&gt;richtig&lt;/i&gt; ausgerastet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber aber mochte Kerner offenbar nicht nachdenken, sondern glänzte lieber mit verschwurbelten Fragen, wie, „weißt du in jedem Zeitpunkt für wen du kämpfst – und gegen wen du kämpfst? Was dein Kampf des Lebens ist sozusagen?“, und nutzte zudem offenbar die Werbepause, um Lehmann daran zu erinnern, dass man doch per Du ist. Er verschenkte so die Chance auf ein echtes Gespräch mit dem Keeper, das mehr getan hätte, als nur an einer aktuell verschrammten Oberfläche zu kratzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Berichterstattung über die &lt;i&gt;Causa Lehmann&lt;/i&gt; wurde hin und wieder auf Enkes Tod angespielt, darauf, dass nach seinem tragischen Selbstmord überall für einen menschlicheren Fußball geworben wurde, dafür, sich auf die wichtigen Dinge des Lebens zu kontentrieren. Einige dieser Berichte legten in vorwurfsvollem Ton nahe, Lehmann habe mit seinem Verhalten gezeigt, dass es mit derlei Anliegen nie besonders weit her sei, sie im Alltag nicht vorhielten. Seltsamerweise kam dabei nie zur Sprache, dass ein großer Teil von &lt;a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/7851150.htm"&gt;Enkes&lt;/a&gt; Kampf war, sein Leiden von der Öffentlichkeit fernzuhalten – und dass die Bilder von Lehmanns Stadionflucht schmerzhaft dokumentieren, wie schwierig es für einen in der Öffentlichkeit stehenden Menschen ist, selbst zu bestimmen, wo seine Privatssphäre beginnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-8162237304656490056?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/8162237304656490056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=8162237304656490056&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8162237304656490056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8162237304656490056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/12/lehmann-bei-kerner-haschen-in-der-grube.html' title='Lehmann bei Kerner: Häschen in der Grube'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SyqvaRpvlpI/AAAAAAAABiU/BjEwopooXCo/s72-c/Bild+6.png' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-9116771759027066959</id><published>2009-12-16T17:49:00.000+01:00</published><updated>2009-12-16T09:35:05.814+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Weihnachtswerkstatt</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPoFwOq9FTI/AAAAAAAAAIc/cj9Gm68Pth8/s1600-h/icon8.png" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258521841038595378" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPoFwOq9FTI/AAAAAAAAAIc/cj9Gm68Pth8/s200/icon8.png" style="cursor: pointer; float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als meine Schwester und ich kleine Mädchen waren, gab es zu Weihnachten jedes Jahr wundervolle, selbstgebastelte Geschenke. Es ging bereits in der Adventszeit damit los, dass wir jeden Tag eine kostbare Kleinigkeit aus dem Adventskalender enthüllten – und setzte sich unterm Weihnachtsbaum fort. Was gab es da nicht alles zu entdecken: einen Backofen mit Blechdosen als Herdplatten, Puppenbetten, deren Deckchen mit denselben Stoffen bezogen waren wie unsere eigenen Kinderbetten, Schränke, Tisch und Hocker für die Plüschfamilien. Und irgendwann sogar ein echtes Puppenhaus, das sah aus, wie unser eigenes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für all diese wundervollen Basteleien war unser Vater verantwortlich; abgesehen von allem, was mit Nadeln gestrickt oder an der Nähmaschine entstanden war, dahinter steckte unsere Großmutter. Die, bei der wir nach meiner Erinnerung selten öfter waren als einmal im Jahr: am zweiten Weihnachtsfeiertag, um Geschenke abzuholen und Schokoladenkringel direkt aus dem Baum zu essen. Mit glücksverschmierten Gesichtern, da es so etwas bei uns nicht gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seiner Weihnachtswerkstatt hatte unser Paps heimliche Helfer. In der Adventszeit ging an jedem Wochenende, kurz nach Anbruch der Dunkelheit, ein Licht in seiner Bastelstube an. Meine Schwester und ich konnten es sehen, denn die Holzwerkstatt war gegenüber unserer Wohnräume, auf der anderen Seite der Terrasse - und ab Ende November hingen wir jedes Wochenende ab dem späten Nachmittag im Wohnzimmer auf der Couch und warteten auf den plötzlich aufflackernde Schein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder, um ehrlich zu sein, warteten wir auf die Engel und hofften vor allem, einer von ihnen möge unaufmerksam genug sein, damit wir auch nur einem seiner Flügelschläge gewahr werden könnten. Denn die Engel waren es, die das Licht in der Papi-Werkstatt anmachten, um ihm zu signalisieren, dass sie nun Zeit hatten, ihm bei unseren Weihnachtsgeschenken zu helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wieso dürfen wir nicht mal mitkommen, die Engel begrüßen?“ fragten wir Mädels meinen Vater, hüpften und sprangen um ihn herum und bettelten, er möge uns mitnehmen in seine Werkstatt. „Weil die Engel der Weihnacht sich den Kindern nicht zeigen“, sagte er sanft, strich uns über die blonden Schöpfe und verschwand, um stundenlang zu basteln, zu sägen und zu schrauben, in der kleinen, holzstaubigen Werkstatt, die den Rest des Jahres ihren Zauber für uns Mädchen nicht verlor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Tag vor Weihnachten hatte unsere Kinderfrau Geburtstag und jedes Jahr übernachteten meine Schwester und ich vom 23. auf den 24. Dezember dort. Unsere Eltern holten uns erst am frühen Nachmittag für den Kindergottesdienst ab und wir wussten, diese letzten Stunden vor dem Heiligen Abend gehörten meinem Vater und den Engeln. Während meine Mutter das Essen vorbereitete und letzte Plätzchen buk, stellten sie die Geschenke fertig und ich war mir sicher, dass unser Paps den Engeln die Weihnachtstanne aufstellte, da sie selbst nicht kräftig genug waren dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während wir vier anschließend in der Messe saßen, gesellte sich daheim das Christkind zu den Himmelsboten und half ihnen, unseren Baum zu schmücken. In jedem Jahr wurden sie fertig, kurz nachdem wir aus der Messe nach Hause zurückkamen - das Klingeln ihres kleinen Glöckchens bedeutete uns den Moment, da wir das Weihnachtszimmer betreten durften, zum ersten Mal den Baum sehen, der uns ehrfürchtig machte und glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Vater freilich war in dem Moment nie dabei, er eilte uns voraus unter den Christbaum, um sich bei den Engeln noch einmal für ihre Hilfe zu bedanken. Wenn er zu uns zurücktrat, dann strahlte er, wie bezaubert – und auf seinen Schultern funkelte der sanfte Goldstaub der Himmelsboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später irgendwann, in ein paar Jahren, werde ich am Ende jedes Novembers losziehen und Zeitschaltuhren kaufen. Ich werde dem Mann, der dann der Eine sein wird, der meine, im Winter eine Hütte in unseren Garten stellen, in der an jedem Sonntag gegen Nachmittag das Licht angeht - und unsere Kinder werden glücklich und rotbackig durchs Wohnzimmer hüpfen und rufen, „Papi, die Engel sind da!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der, der ihnen so gerne der weltbeste Opa gewesen wäre, wird auf seiner schneebedeckten Himmelswolke sitzen und nicken – und er muss es wissen. Denn er wird sie uns von dort oben schicken, jedes Jahr. Damit sie unsere Weihnachtszeit mir ihrem sanften Glanz erleuchten. Und wird so bei uns sein, unter jeder Tanne, in jedem Wohnzimmer und an jedem Weihnachtsfest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wortpiratin.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=77&amp;amp;Itemid=213"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-9116771759027066959?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/9116771759027066959/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=9116771759027066959&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/9116771759027066959'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/9116771759027066959'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2007/12/weihnachtswerkstatt.html' title='Weihnachtswerkstatt'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPoFwOq9FTI/AAAAAAAAAIc/cj9Gm68Pth8/s72-c/icon8.png' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7511901658556438029</id><published>2009-12-15T23:25:00.000+01:00</published><updated>2009-12-16T09:31:05.559+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: The Swell Season</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/b5KV1Lf2NkY&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/b5KV1Lf2NkY&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;So beautiful, it hurts…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7511901658556438029?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7511901658556438029/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7511901658556438029&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7511901658556438029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7511901658556438029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/12/listen-to-swell-season.html' title='Listen to: The Swell Season'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-1798522495104425812</id><published>2009-12-11T08:47:00.000+01:00</published><updated>2009-12-11T08:47:41.395+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>One is the loneliest Number</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SyH48LzlKNI/AAAAAAAABiM/9q79qi1v4Eo/s1600-h/icon6.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SyH48LzlKNI/AAAAAAAABiM/9q79qi1v4Eo/s200/icon6.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Die einzigen Stimmen, die ich seit Tagen gehört habe, sind die in meinem Kopf, sie flüstern leise „er ist fort“ und ich denke - wieder. Mein Blick schweift aus dem Fenster über die Lichter meiner Stadt und hinunter zu dem abgetretenen Fleck vor meiner Haustür, dort hat er oft gestanden, geklingelt, gewunken und in die Sprechanlage gelacht, bevor ich ihn hineingelassen habe. Nun steht er nicht mehr dort, steht da niemand mehr, weil es kein scheiß Film ist, den ich von hier oben betrachte, sondern mein Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem eben niemand mit Rosen vor meiner Tür steht, sondern meine traurig-müde Feststellung, dass es besser für uns sei, einander nicht mehr zu sehen, klaglos und ohne Nachfragen akzeptiert wird. Doch was hätten Rosen gebracht, verzweifelte Anrufe und die Bitte, ihm zu verzeihen, wieder, jetzt, wo wir nicht mehr alleine sind, weil die Lüge zwischen uns Platz genommen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Als ob“, kichern hämisch die Stimmen in meinem Ohr, brennend dringen ihre Zungen über die kleine Muschel in meine Seele ein und schreien, „alleine seid ihr ja nie gewesen“. „Nein“, stimmte ich leise zu. Da waren immer Fremde bei uns. Mal ist es die Andere gewesen, die den Platz zwischen uns größer gemacht und dabei meine Luft weggeatmet hat, weil da nur Luft war für zwei. Ein andermal der Rest der Welt, der ihn auch nicht glücklich machen kann, so wie niemand, nicht einmal er selbst, weil es nicht in ihm ist, nie war - oder er es verloren hat; was macht das noch für einen Unterschied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wieder hat die alte Hure Vertrautheit sich zu uns gesellt, die nie etwas wegatmet von der Luft, die uns Zweien zur Verfügung steht, sondern sie anzündet, damit wir uns erwärmen können an ihr, an uns, einander, näher rücken, er zu mir, ich zu ihm, Trost finden in einer Umarmung, von der wir wissen, sie wird zerbrechen am Licht des herbeieilenden Tages - und uns doch willig in ihr ergeben, immer wieder, klammern gegen das Verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich hat uns die Angst besucht, ihre kleine Schwester Zweifel fest an der Hand hinter sich herzerrend und alles kaputt gemacht, was da gepflanzt und in ängstlicher Liebe bewacht worden ist. Und immer war es er, der Wache gehalten hat in den Nächten des Angst-Besuches, weil er nicht aufmerksam genug gewesen ist, sondern abgeschweift mit seinen Gedanken, in eine Welt, die ihn lockte, mit ihren falschen Versprechungen. So ist es wieder kalt geworden in unserer Höhle, ungemütlich, weil die Welt hineingebrochen kam, uns zu erschrecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun also die Lüge - und da ist es still geworden zwischen uns. Er redet noch und bittet um Vergebung, doch ich kann seine Worte nicht hören, denn die Lüge hat mich getrennt von ihm, alle Verbindungen abgekappt, so sehe ich nur die Bewegung seiner Lippen aber verstehe nicht ihren Klang. Zu groß die Angst, es könnten mehr Unwahrheiten folgen und das beleidigen, was war, bevor ich ging, als dass ich seinen Worten noch Gehör schenken könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unten, im Herzhof, liegt unsere Liebe, die nie sein durfte, doch das ist nicht neu, dort haben wir sie schon vor langer Zeit versteckt, auch vor uns selbst. Jetzt schaufelt der Winter eine zweite Grube im Pfeifen des Windes, in der wird unsere Freundschaft beerdigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Andacht ist heute, er wird nicht kommen.&lt;br /&gt;Ich habe ihn von der Gästeliste gestrichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-1798522495104425812?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/1798522495104425812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=1798522495104425812&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1798522495104425812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1798522495104425812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/12/one-is-loneliest-number.html' title='One is the loneliest Number'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SyH48LzlKNI/AAAAAAAABiM/9q79qi1v4Eo/s72-c/icon6.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4475705670048127645</id><published>2009-12-09T01:19:00.002+01:00</published><updated>2011-06-24T22:20:22.324+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filme werden auf dem Platz geschrieben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kino:Gänger'/><title type='text'>„Ich sehe es nicht kommen. Aber ich kann es spüren.“</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xAY_tqouuRk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/xAY_tqouuRk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Lange hat es gedauert, bis &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;„&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Helen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;“, das mittlerweile nicht mehr ganz so neue Werk von Regisseurin Sandra Nettelbeck (&lt;i&gt;Bella Martha&lt;/i&gt;)&amp;nbsp; auch in Deutschland in die Kinos kam – am 26. November war es so weit. In ihrem Film zeigt &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nettelbeck &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;die Geschichte einer Frau, die scheinbar alles hat – und dennoch an einer Depression erkrankt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Für Helen (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.imdb.de/name/nm0000171/" onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-1/images/b.gif?link=/name/nm0000171/';"&gt;Ashley Judd&lt;/a&gt;) &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;selbst kommt die Krankheit zwar ähnlich unerwartet wie für ihr Umfeld, doch schlussendlich nicht ebenso überraschend: Vor zwölf Jahren war sie bereits einmal wegen einer Depression in der Klinik. Damals scheiterte ihre erste Ehe, inzwischen ist sie wieder verheiratet und ihre Tochter (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.imdb.de/name/nm2145177/" onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-4/images/b.gif?link=/name/nm2145177/';"&gt;Alexia Fast&lt;/a&gt;) &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;zur Teenagerin herangewachsen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Für ihren Mann David (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.imdb.de/name/nm0899681/" onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-2/images/b.gif?link=/name/nm0899681/';"&gt;Goran Visnjic&lt;/a&gt;) bricht mit der Diagnose eine Welt zusammen, den Halt jedoch verliert er erst, als er merkt – er kann seiner Frau nicht helfen. Weil sie sich nicht helfen lassen will, nicht helfen lassen kann. Der einzige Mensch, den sie noch an sich heranlässt ist Mathilda (&lt;a href="http://www.imdb.de/name/nm0809049/" onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-3/images/b.gif?link=/name/nm0809049/';"&gt;Lauren Lee Smith&lt;/a&gt;), eine Schülerin aus ihrem Musikseminar an der Universität, die sie in der Klinik wiedertrifft.&lt;br /&gt;Zwischen den beiden entspinnt sich eine Freundschaft, die zugleich Mut macht und unendlich traurig – denn sie basiert auf der gemeinsamen Krankheit. Und sehr schnell ist klar, beschließt eine der beiden Frauen, sich in ihr altes Leben zurückzukämpfen, bleibt die andere zurück; weil jede, wenn überhaupt, nur die Kraft hat, sich selbst zu retten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nettelbeck nimmt sich unglaublich viel Zeit, ihre Figuren zu entwickeln. Helens Depression quält sich gewaltsam aus ihr heraus, und Ashley Judd spielt diesen Zusammenbruch, die beißende Angst, die erdrückende Traurigkeit,&amp;nbsp; schmerzhaft authentisch. Und obwohl Visnjic&amp;nbsp; hinter Judds schauspielerischer Leistung zurückbleibt, überzeugt auch er als überforderter Ehemann, der verzweifelt versucht, seine Frau an der gemeinsamen Liebe oder der Erinnerung daran heilen zu lassen. Doch Helen nimmt weder seine Hilfe noch die der Ärztin an, verlässt das Krankenhaus und verschanzt sich mit Mathilda in deren Wohnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mutet klischeehaft an, dass ausgerechnet eine Begegnung mit ihrer Tochter ihren Überlebensinstinkt weckt und sie dazu bringt, zur Behandlung in die Klinik zu gehen. Doch Judd vermittelt auch diese Wandlung überzeugend und überdies gibt es dem Zuschauer, der sich mit „Helen“ weit auf das schwierige Thema Depressionen einlässt, in diesem aufwühlenden Film ein Stück Hoffnung: Während Mathilda auf der einen Seite über den Selbstmord ihrer eigenen Mutter nie hinweggekommen, sondern daran sprichwörtlich kaputtgegangen ist, sieht Helen in ihrer Tochter den Grund, den sie brauchte, um gegen ihre Krankheit anzukämpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nettelbecks Film versucht nicht zu erklären, weil es nichts zu erklären gibt; er belehrt nicht, sondern lässt den Zuschauer mitfühlen: die Ohnmacht der Betroffenen ebenso wie die ihrer Mitmenschen. Das basse Erstaunen des Umfelds darüber, warum es gerade diese offenbar glückliche und erfolgreiche Frau getroffen hat – weil es eben jeden treffen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In ruhigen, kühlen Bildern, die wie ein Seelenspiegel Helens wirken, ohne dabei zu dramatisieren oder zu überzeichnen, gleitet der Zuschauer durch die Gemütszuständer der Protagonistin, fühlt und leidet mit ihr und bekommt zudem speziell in der Verzweiflung ihrer Tochter die unbarmherzige Wucht zu spüren, mit der die Depression auch die Angehörigen der Erkrankten trifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein sehr empfehlenswertes Stück Kino zu einem wichtigen Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4475705670048127645?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4475705670048127645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4475705670048127645&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4475705670048127645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4475705670048127645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/12/ich-sehe-es-nicht-kommen-aber-ich-kann.html' title='„Ich sehe es nicht kommen. Aber ich kann es spüren.“'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5785114019109455244</id><published>2009-12-08T23:54:00.001+01:00</published><updated>2009-12-17T23:52:52.598+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mainz 05'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><title type='text'>Die TORToUR 23 kommt!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sx7e16S1qvI/AAAAAAAABiA/J5-Ev-9k1C0/s1600-h/image711.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sx7e16S1qvI/AAAAAAAABiA/J5-Ev-9k1C0/s640/image711.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Sind wir jetzt im Fernsehen? Nein. Umgekehrt. Das Fernsehen, im Fußball nur manchmal ein Quell der Freude, ist in der TORToUR. Mit einer Bestandaufnahme, diversen Interviews mit wichtigen Leuten, mit denen wir teils sogar wirklich gesprochen haben – und der Wahrheit über den Flutlicht-Stummfilm.&lt;br /&gt;Außerdem hält Miroslav Karhan, der WM-Fahrer, seinen Ex-Trainer für verrückt, stellt André Schürrle fast einen Rekord auf, schießt Tommy Bechmann vorbei. Wir enthüllen ein Meisterwerk, belästigen die DFB-Elf am Bruchweg und besuchen Milorad Pekovic auf seiner Dienstreise nach Dublin. Wir&amp;nbsp; fahren mit dem Fahrrad nach Bochum und kommen zu spät zum HSV-Spiel, stoßen in hochwertigem Bretzenheimer Ackerboden auf chinesisches Wasser (normal warm) und finden heraus, warum das Rhein-Main-Derby nach Rosenheim verlegt wurde.&lt;br /&gt;All das, ein Preisausschreiben und den exklusiven Bancé-Aufkleber gibts beim Spiel Mainz 05 gegen den VfB Stuttgart am Sonntag, 13. Dezember, im Bruchwegstadion.&lt;span style="font-size: small;"&gt;“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5785114019109455244?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5785114019109455244/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5785114019109455244&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5785114019109455244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5785114019109455244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/12/die-tortour-23-kommtromy.html' title='Die TORToUR 23 kommt!'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sx7e16S1qvI/AAAAAAAABiA/J5-Ev-9k1C0/s72-c/image711.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6225873255755095345</id><published>2009-11-26T15:24:00.001+01:00</published><updated>2009-11-29T11:53:50.840+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschüttelt - nicht gerührt'/><title type='text'>Wund.Brand</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv6-_lGcdKI/AAAAAAAABhI/cBQcqtKFUb8/s1600-h/icon4.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv6-_lGcdKI/AAAAAAAABhI/cBQcqtKFUb8/s200/icon4.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Herztod, vor dem Messer, das nie verfehlte.&lt;br /&gt;Doch die Wunden, die mir zugefügt wurden,&lt;br /&gt;ergeben die eine, die ich bin: offenblutend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Messer dem ich niemals auszuweichen vermochte, blitzt auf vor meinem Auge, halb Gedanke, noch in der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schmerz, der ich einst gewesen war,&lt;br /&gt;bläst noch heute: kühl in meine Richtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dumpf trifft die Klinge, wo Heilung sich versuchte;&lt;br /&gt;spritzt neues Blut aus alten Nähten: gurgelt Angst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vor dem, was sein: und könnte.&lt;br /&gt;Auch nicht, wenn ich verwehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch einen zarter Keim, der mir nach fremder Heilung schmeckt –&lt;br /&gt;fand ich dort unter alten Dornen, verborgen nun in meiner Tasche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und mitgenommen dahin, wo die Reise endet,&lt;br /&gt;auch wenn den Weg von hier ich niemals sah.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6225873255755095345?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6225873255755095345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6225873255755095345&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6225873255755095345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6225873255755095345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/11/wundbrand.html' title='Wund.Brand'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv6-_lGcdKI/AAAAAAAABhI/cBQcqtKFUb8/s72-c/icon4.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5837064453596293339</id><published>2009-11-23T07:18:00.003+01:00</published><updated>2010-03-15T09:11:39.254+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Steck deine Kindheit in die Tasche</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv69bxkP3HI/AAAAAAAABhA/lXHPrEAEqbw/s1600-h/lachen.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv69bxkP3HI/AAAAAAAABhA/lXHPrEAEqbw/s400/lachen.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;…und renne davon, denn das ist alles was du hast.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Zitat aus „Romy“.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5837064453596293339?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5837064453596293339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5837064453596293339&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5837064453596293339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5837064453596293339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/11/steck-deine-kindheit-in-die-tasche.html' title='Steck deine Kindheit in die Tasche'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv69bxkP3HI/AAAAAAAABhA/lXHPrEAEqbw/s72-c/lachen.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4842608665244612325</id><published>2009-11-20T09:25:00.003+01:00</published><updated>2010-03-15T09:15:03.924+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filme werden auf dem Platz geschrieben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kino:Gänger'/><title type='text'>Eine neue Romy</title><content type='html'>Zuletzt habe ich Jessica Schwarz in „Die Buddenbrooks“ wahrgenommen – und sie konnte mich nicht überzeugen, ebensowenig wie der Rest des &lt;a href="http://wortpiratin.blogspot.com/2009/01/das-groe-ghnen.html"&gt;Films&lt;/a&gt;. Anders war das nun beim ARD-Biopic „Romy“, das am Mittwoch, 11. November, in der ARD zu sehen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv661k4anHI/AAAAAAAABgo/fIKEJx9OWSo/s1600-h/Bild+7.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv661k4anHI/AAAAAAAABgo/fIKEJx9OWSo/s200/Bild+7.png" /&gt;&lt;/a&gt;Einer der Gründe dafür ist, dass Schwarz „La Schneider“ nicht spielt, sondern interpretiert. Es wurde im Vorfeld der Ausstrahlung viel daüber gesprochen, wie wichtig die Ähnlichkeit zwischen Romy und der sie verkörpernden Schauspielerin ist – inzwischen muss ich sagen: nicht besonders. Regisseur Torsten C. Fischer schenkt seiner Actrice den Freiraum, ihre eigene Version von Romy Schneider zu (&lt;i&gt;er&lt;/i&gt;)finden – und das funktioniert viel besser als reines Abpausen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Vertrauen schenkt Fischer der Schauspielerin unendlich viel Zeit, sich mal verträumt, mal wütend entschlossen in Nahaufnamen zu geben, die dem Zuschauer angenehm im Gedächtnis bleiben. So zum Beispiel, als Schneider Harry Meyen (großartig: Thomas Kretschmann) erzählt, sie erwarte ein Kind von ihm; quälend lang ruht die Kamera da auf Schwarz' Gesicht, das den Moment intensiv trägt. Oder wenn die schwarzsche Romy mit flirtendem Blick zu ihrem Geliebten mit ihren Fingern zart durch die Kristalle einer edlen Lampe fährt, dazwischen an einem Glas tiefroten Weins nippt, sich dreht und in sich selbst verliert, wie in Unkenntnis der sie beobachtenden Kamera.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv67DAOdzkI/AAAAAAAABgw/p0nUX7noFYY/s1600-h/Bild+6.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv67DAOdzkI/AAAAAAAABgw/p0nUX7noFYY/s200/Bild+6.png" /&gt;&lt;/a&gt;Rar bleiben dagegen die Szenen, in denen man der 32-jährigen Schwarz ihre Romy nicht abnimmt; es sind vor allem jene mit ihrem Sohn David (u.a. &lt;a href="http://www.imdb.de/character/ch0118407/"&gt;David Haubenstock&lt;/a&gt;), aber auch der Teil des Films, als sie während der Verfilmung von „Gruppenbild mit Dame“ an Heinrich Böll schreibt, von dem sie sich nicht gewertschätzt fühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den Frauen lässt sich übrigens am Ende tatsächlich nicht verhehlen – das verbindende Element ist ihre Gestik. Wie Romy arbeitet auch Schwarz viel mit den Händen und es tut gut, wenn in besonders intensiven Momenten ihr Gesicht oft nur in den Ausschnitten zwischen ihren langen Fingern zu sehen ist, eine filmische Andeutung dessen, was die Realität einst schrieb. Die Fernsehkritik zum Film gibt es &lt;a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/7856487.htm"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv67Uy73I8I/AAAAAAAABg4/QI55D-MBcZI/s1600-h/Bild+5.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv67Uy73I8I/AAAAAAAABg4/QI55D-MBcZI/s200/Bild+5.png" /&gt;&lt;/a&gt;Und wer diesem &lt;a href="http://www.die-traeumerei.com/"&gt;Link&lt;/a&gt; folgt, landet im Hotel „die träumerei“, das Jessica Schwarz gemeinsam mit ihrer Schwester Sandra in einem alten Fachwerkhaus in Michelstadt im Odenwald betreibt. Eine Reise in meine alte Heimat kann ich natürlich jederzeit nur empfehlen – und das auch ohne selbst in dem Hotel gewesen zu sein…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4842608665244612325?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4842608665244612325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4842608665244612325&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4842608665244612325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4842608665244612325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/11/eine-neue-romy.html' title='Eine neue Romy'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv661k4anHI/AAAAAAAABgo/fIKEJx9OWSo/s72-c/Bild+7.png' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6793992678212385673</id><published>2009-11-18T07:24:00.007+01:00</published><updated>2009-11-18T07:24:00.331+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Wir sind Helden</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/By5qhRZLu4I&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/By5qhRZLu4I&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Man sollte das nicht meinen, aber ich habe immer meine liebe Not damit, bei Youtube für diese Kategorie Videos in guter Film- und Tonqualität zu finden. Deswegen schaue ich manchmal auch Musikclips der Marke selbstgebastelt an, viel davon ist allerdings, naja: Schrott, oder zumindest kann ich nichts damit anfangen. Über dieses musste ich heute Früh aber herzlich lachen – kein Knüller, aber eine süße Idee, solide umgesetzt, einfach irgendwie hübsch. Nur die CD-Angabe am Ende stimmt nicht, der Song ist bereits vom ersten Album, „Die Reklamation“.&lt;br /&gt;Zur Band brauche ich ja wohl nicht viel zu sagen… Auf der Höhe einer kleinen Revolution angefangen und das Level locker gehalten. Ich mag vor allem die Texte, aber den Tick habe ich generell – ein Song kann noch so gut geschrieben sein, wenn mich der Text nicht berührt, kriegt mich auch die Musik nicht. Favorit nachBuchstaben: „Ich werde mein Leben lang üben, dich so zu lieben, wie ich dich lieben will, wenn du gehst“. Einfach eine wunderschöne Idee, dass man die Liebe für einen Menschen ein Leben lang übt. Und sie hoffentlich am Ende so stark war wie nur irgendmöglich… Dann, mit der Zeit, kann man den anderen auch loslassen lernen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6793992678212385673?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6793992678212385673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6793992678212385673&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6793992678212385673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6793992678212385673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/11/listen-to-wir-sind-helden.html' title='Listen to: Wir sind Helden'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-1114612818178619885</id><published>2009-11-16T13:11:00.003+01:00</published><updated>2011-05-26T11:51:28.078+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Willst du gehen, lass mich vor dir sterben</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv6f0UB11EI/AAAAAAAABgg/MGzmg18JyzI/s1600-h/icon8.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv6f0UB11EI/AAAAAAAABgg/MGzmg18JyzI/s200/icon8.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Weißt du wie man einfach verschwindet,&lt;br /&gt;wie gut die Zeit mir dir verrinnt&lt;br /&gt;die uns bleibt, bis wir gehen,&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;lass mich vor dir sterben…*&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich ein kleines Mädchen war hat meine Nachbarin oft auf mich aufgepasst, eine Frau mit einem Herzen, in dem Platz ist für die Welt und mehr. Für mich hieß sie „Tante Ilse“ und ich mochte es gerne, Zeit bei ihr zu verbringen, denn es ging dort nicht streng zu sondern warm und herzlich; außerdem konnte sie den besten Streuselkuchen der Welt backen und im Garten hinter ihrem Haus stand eine große Schaukel, auf der sie mich bis in den Himmel schubste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ihr in dem kleinen Häuschen, das immer ein wenig verwunschen wirkte, wohnten ihr Mann –„Onkel Karl“, nachdem ich damals meinen Lieblingsplüschtier benannt habe – und ihr Sohn Wolf, der einmal vor Jahren, als junger Kerl, im Übereifer das neue Auto meines Vaters gegen die Grundstücksmauer gesetzt hatte. Unterm Dach, in einer kleinen Wohnung, die ich vor allem als Farbe erinnere – „grün“ – wohnten Tante Ilses Eltern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden hätte ich als kleines Mädchen stundenlang beobachten können. Selten habe ich in meinem Leben noch einmal zwei Menschen gesehen, die so zärtlich, so liebevoll waren im Umgang miteinander. Mehr als ein halbes Jahrhundert Ehe hatte die Grenzen zwischen den beiden weggewaschen und sie waren Eins, in ihrer aufrichtigen Zuneigung füreinander. Die Liebe, die Ilse an die Welt verteilte, hatte sie federleicht gelernt von diesen beiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jahre später, als ich schon aufs Gymnasium ging, wurden die beiden fast gleichzeitig krank und schließlich bettlägerig. Wolf war damals längst ausgezogen und so wurde aus seinem früheren Kinderzimmer eine Krankenstation. Ich weiß noch, dass Ilse und Karl damals zwei echte Krankenhausbetten anschafften, in denen man aufrecht sitzen konnte, und an deren Rand sich ein Tablett befestigen ließ und über den Betten hin- und her bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bewunderte Ilse dafür, wie sie sich um ihre Eltern kümmerte, denn einen kranken Menschenrund um die Uhr zu versorgen zehrt mit der Zeit zwangsläufig an den Kräften, auch wenn man ihn noch so liebt. Doch da war nichts Leidendes an ihr, keine stumme Fügung, fast strahlte sie so etwas wie ein stilles Glück darüber aus, ihren Eltern nun von der Liebe, Geduld und Energie zurückgeben zu können, mit der sie selbst einst von ihnen beschenkt worden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab und an besuchte ich die beiden Alten nach der Schule oder am späteren Nachmittag, wenn alle Hausaufgaben erledigt waren. Dann saß ich zwischen ihren Betten und sie wollten alles ganz genau wissen, was in der Welt außerhalb ihres kleinen Zimmers geschah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Zeit ging es beiden immer schlechter und ich begriff langsam, dass dies hier kein vorübergehendes Tief war: sie würden sterben, beide. Der Gedanke traf mich kalt und unvermittelt – mit dem Tod war ich in meinem jungen Leben bisher noch nicht in Berührung bekommen, nun riss er sein fürchterliches Maul auf und der Gestank, der mir daraus entgegenschwappte, ängstigte und verstörte mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem meiner Besuche schlief Ilses Vater noch, als ich kam. Ich wollte mich bereits wieder aus dem Zimmer schleichen, um ihn nicht zu wecken, aber da winkte seine Frau mich zu sich und deutete mir an, ich solle mich neben sie setzen. Ihr Atem ging schwer und sie wusste längst nicht mehr, wie sie sich legen sollte, da ihr Körper voll wunder Druckstellen war. Aber ihre Augen waren immer noch so strahlend und wach wie vor all der Zeit, als ich sie als kleines Kindergartenmädchen kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sprach leise und flüsternd, setzte ihre Worte dabei genau – und ich spürte den Ernst, der sanft über der Situation lag, auch wenn ich ihn vielleicht damals noch nicht vollständig begreifen konnte. „Weißt du, was er heute gesagt hat?“, fragte sie mich, den Blick zärtlich ihrem schlafenden Mann zugewandt. Ich schüttelte stumm den Kopf. „Ich soll ihn nicht alleine lassen.“ Sie lächelte mich an mit einer Kraft, die den Raum erhellte. „Ich hab ihm versprochen, dass ich bleibe, bis er gegangen ist.“ Dabei hielt sie mich, mit ihren alten, faltigen Händen, die schon so viel Kummer hinweggetröstet und Liebe verteilt hatten – und aus denen immer noch tiefes, ehrliches Glück über dieses Leben zu mir übersprang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In derselben Nacht ist ihr Mann gestorben. Tante Ilse rief nachmittags bei uns an und sprach die Worte gefasst, „mein Vater ist jetzt tot“. „Wie geht’s deiner Mutti damit?“ fragte mein Paps und ich hörte Ilses Stimme aus dem Hörer rauschen, wie sie sagte, ihre Mutter sei sehr gefasst und, „ich denke, sie bleibt noch ein bisschen bei uns“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen wurde ich geweckt durch das Klingeln des Telefons. Alle außer mir schienen noch zu schlafen, doch ich konnte mich nicht überwinden aufzustehen und den Anruf entgegen zu nehmen. Ich wusste doch, wer es war – und warum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Schreit den Namen meiner Mutter, die mich hielt,&lt;br /&gt;schreit den Namen meines Vaters, der mich machte&lt;br /&gt;zu einem glühenden Verehrer der Sachen des Lichts.*&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;*Tomte - Schreit den Namen meiner Mutter&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-1114612818178619885?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/1114612818178619885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=1114612818178619885&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1114612818178619885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1114612818178619885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/11/willst-du-gehen-lass-mich-vor-dir.html' title='Willst du gehen, lass mich vor dir sterben'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv6f0UB11EI/AAAAAAAABgg/MGzmg18JyzI/s72-c/icon8.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-9191339842550968781</id><published>2009-11-14T12:53:00.002+01:00</published><updated>2010-03-15T09:14:51.030+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><title type='text'>Du musst hier nicht dazugehören…</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv6ZX3Jl7oI/AAAAAAAABgY/-sD65U6Rf6E/s1600-h/du+fehlst+in+jedem+lachen,+jeder+tr%C3%A4ne.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv6ZX3Jl7oI/AAAAAAAABgY/-sD65U6Rf6E/s400/du+fehlst+in+jedem+lachen,+jeder+tr%C3%A4ne.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;…aber such dir, was zu dir gehört.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Du musst nicht tanzen, aber beweg dein Herz.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wir sind Helden: The Geek (Shall inherit)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-9191339842550968781?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/9191339842550968781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=9191339842550968781&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/9191339842550968781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/9191339842550968781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/11/du-musst-hier-nicht-dazugehoren.html' title='Du musst hier nicht dazugehören…'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sv6ZX3Jl7oI/AAAAAAAABgY/-sD65U6Rf6E/s72-c/du+fehlst+in+jedem+lachen,+jeder+tr%C3%A4ne.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-1770651665216505468</id><published>2009-11-10T11:23:00.008+01:00</published><updated>2009-12-17T23:53:47.281+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filme werden auf dem Platz geschrieben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>„Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“</title><content type='html'>Als ich im September beim 3sat Zeltfesitval die ersten Songs von „Kettcar“ in Begleitung eines Streicherquartetts der &lt;a href="http://www.neuephilharmoniefrankfurt.de/"&gt;Neuen Philharmonie Frankfurt&lt;/a&gt; hören durfte, war ich absolut &lt;a href="http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/die-dazwischen-band.html"&gt;hingerissen&lt;/a&gt;. Insofern musste ich selbstverständlich in die Wiesbadener &lt;a href="http://www.ringkirche.de/"&gt;Ringkirche&lt;/a&gt;, wo die Hamburger Jungs einen von nur sechs Stopps auf ihrer Akustiktour mit besagtem Streicherquartett einlegten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="border: medium none;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Svk_eT_HSQI/AAAAAAAABgQ/D61sZvj7VOE/s1600-h/kettcar_8125825_jpg_8125832.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" sr="true" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Svk_eT_HSQI/AAAAAAAABgQ/D61sZvj7VOE/s200/kettcar_8125825_jpg_8125832.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Die Band hatte um Abendgaderobe gebeten – und an der Eingangstür der Ringkirche hing zudem der Hinweis, es solle keine Garderobe mit hinein genommen werden. Zum Glück habe ich nicht dem Impuls nachgegeben, meinen Mantel zurück ins Auto zu bringen, denn drinnen war es ziemlich kalt: Vor allem auf der Empore, wo unter anderem die Presse Platz nehmen durften. Aprospos: Hier geht es zum &lt;a href="http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/kultur/musik/7842538.htm"&gt;Konzertbericht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border: medium none;"&gt;Während &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_K._Samson"&gt;John K. Samson&lt;/a&gt;&amp;nbsp;von der Band „The Weakerthans“ den Abend eine gute Stunde nach Einlass eröffnet hat, habe ich mich schon gefragt, ob der Kanadier furchtbar nuschelt, oder nur die Akustik auf dem Oberdeck schrecklich schlecht ist. Als nach einer&amp;nbsp;Umbaupause gegen viertel nach zehn endlich die Jungs von Kettcar auftauchen, lässt sich die Antwort schnell ausmachen – die Akustik hier oben ist grauenvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ab nach unten, ins Kirchenschiff, wo es nicht nur&amp;nbsp;wärmer ist und die wundervolle Lichtgestaltung sich viel besser entfaltet – auch klanglich kein Vergleich zu oben. Tipp an die Konzertveranstalter der Ringkirche: Never, never ever Rezensenten auf den Rang schicken, da kommt garantiert nichts Gutes bei heraus…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Well, an dieser Stelle sei noch gesagt: das Konzert war natürlich sehr fein. Die Jungs können es, das wissen sie auch, die Fans lieben Kettcar und verzeihen ihnen im Zweifel auch einiges. Unruhe kommt trotzdem auf, als Wiebusch nach nur einer knappen Stunde bei „Nacht“ verkündet, es handle sich um den letzten Song des Abends. Denn anders, als er witzelt, gleichen die schicken Anzüge der Hamburger ein derart kurzes Set nicht aus…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Songs&amp;nbsp;spielt die Band als Zugabe und endet überraschend rockig mit „Graceland“. Die Fans zollen stehende Ovationen für das Zusammenspiel mit den Streichern und fordern die Jungs energisch zurück auf die Bühne. Die kommt dem Wunsch nach und Wiebusch erklärt, nun folge etwas, das habe er seit seinen Zeiten in der Schülerband nicht mehr getan: „Wir spielen doppelt!“ (&lt;a href="http://www.westropolis.de/nadine.albach/stories/58392/"&gt;Hier&lt;/a&gt; lässt sich nachlesen, wie kurz diese Zeiten zurückliegen – zwei Tage).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wahl fällt auf „Balkon gegenüber“ – nur konsequent, denn mit „Money left to burn“ und „Nacht“&amp;nbsp;komplettiert der Song die Top-Drei im Einklang mit&amp;nbsp;dem Streicherquartett.&amp;nbsp;Ungewohnt ist&amp;nbsp;es dennoch, so energisch aus dem Konzert zu gehen, statt&amp;nbsp;gewohnt zart; und so richtig&amp;nbsp;vermag das&amp;nbsp;kurze Set trotz der&amp;nbsp;versprochenen „&lt;a href="http://kettcar.net/kettcar-neuigkeiten.html"&gt;absurden Schönheit&lt;/a&gt;“ nicht zu erfüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein persönliches „Highlight“ des Abends spielte sich allerdings im Nachklapp zum Konzert ab, doch dieser tatsächlich absurden Geschichte widme ich später einen eigenen Eintrag…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-1770651665216505468?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/1770651665216505468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=1770651665216505468&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1770651665216505468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1770651665216505468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/11/das-gegenteil-von-gut-ist-gut-gemeint.html' title='„Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Svk_eT_HSQI/AAAAAAAABgQ/D61sZvj7VOE/s72-c/kettcar_8125825_jpg_8125832.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-124777307196529548</id><published>2009-10-24T21:31:00.001+02:00</published><updated>2009-10-24T21:31:00.291+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Moneybrother</title><content type='html'>&lt;object height="265" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/U7U03LP52Vc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/U7U03LP52Vc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Moneybrother scheint kein großer Anhänger von Youtube zu sein – bei den wenigen qualitativ guten Videos des Künstlers dort ist das Einbetten „auf Anfrage deaktiviert“ . Oh well. Als Tipp des Tages sollte ihn das nicht ausschließen, denn der Mann hat mir schon mehr als einen angenehmen Schauer den Rücken hoch und wieder runtergejagt mit seiner Stimme.&lt;br /&gt;Das erste Mal live gesehen habe ich ihn bei einem Konzert von „Wir sind Helden“ vor etlichen Jahren in Fulda – und dabei noch kein bisschen gewertschätzt, was die Band mir da gerade für eine nordische Perle vorgesetzt hat. Neugierig genug für den Kauf seiner ersten Platte war ich anschließend dennoch und kann rückblickend sagen, es war keine Liebe auf den ersten Ton, sondern eine, die sich langsam aber stetig entwickelt – und aktuell wieder gefüttert wird von seinem neuen Album „Real Control“.&lt;br /&gt;Live habe ich ihn inzwischen noch einmal ganz bewusst gesehen, in Frankfurt in der Batschkapp – sensationelles Konzert. Kaufbefehl für alle Platten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-124777307196529548?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/124777307196529548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=124777307196529548&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/124777307196529548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/124777307196529548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/10/listen-to-moneybrother.html' title='Listen to: Moneybrother'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-8395841201418000147</id><published>2009-10-21T18:23:00.002+02:00</published><updated>2009-11-15T02:37:55.081+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><title type='text'>Mainz: Eine Liebeserklärung</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Ssek7yt1HDI/AAAAAAAABf4/0DsJ50dukk4/s1600-h/icon7.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Ssek7yt1HDI/AAAAAAAABf4/0DsJ50dukk4/s200/icon7.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Heimat ist ein Ort, in den unser Herz geboren wurde und der, wohin es auszog das Leben zu lernen. Es ist die alte Verbundenheit zu einer Gegend, in der wir unsere wackeligen ersten Schritte setzten und die heftig proklamierte Liebe zu einer Stadt der ersten Freiheiten und durchzechten Nächte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimat ist der Ort, der wehtut wenn man ihn verlässt – und uns warm ins Herz leuchtet beim seligen Nachhausekommen, selbst dann noch, wenn kein Mensch außer dem Bahnhofswärter uns dort erwartet. Heimat ist so alt wie niemals neu – und so neu, als sei kein Tag je vergessen. Und bei aller Ähnlichkeit bleibt sie jedem ankommenden Herzen einmalig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste den Ort meiner Kindheit verlassen und mich aufmachen, eine Heimat überhaupt erst zu finden – weil das Gefühl sich dort nicht einstellen wollte, im Erwachsen werden. Was ich erinnere sind die Liebesschwüre meines Vaters, auf die Orte die uns umgaben, die Wiesen, über die wir mit Herbstdrachen rannten und die Plätze, auf denen ich mich darin übte, vom kleinen Mädchen zur Frau zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der Odenwald ist die schönste Gegend, in der man nur leben kann!“, beteuerte er und ich sah ihn, das Hauptstadtkind, verwundert an. Denn seine Liebe zu der ländlichen Gegend, zu jedem Stein und jedem Acker, sein Herz, so voll mit Heimatliebe – es wollte mir schlicht nicht einleuchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn aber die Sehnsucht in meinem Herzen brannte, dann niemals mit der Abenteuerlust eines nächtlichen Lagerfeuers, sondern der Verstörung lodernder Wälder. Weil meine Heimatlosigkeit mich ruhelos machte – und meine Seele verlangte nach einem Ort, der auch ihr endlich heimkehren bedeuten würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neunzig Kilometer von Tür zu Tür liegen zwischen dem Haus meiner Kindertage und der Stadt, in die es mich nach der Schule zog. Neunzig Kilometer – und darin eine ganze Welt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich von Erbach im Odenwald nach Mainz an den Rhein zog war es, als öffne sich mir das Tor zu einer unbekannten Welt, die so viel mehr bedeutete als eine neue Stadt – weil alles an Mainz mir ein ewiges Ankommen ist. Und die Stadt sich in mich fügte wie ein fehlendes Puzzleteil, das mein Herz erst vollständig machte und mich endlich atmen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mainz – &lt;br /&gt;fünf Buchstaben, und darin all die Zärtlichkeit eines wachgeküssten Herzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie soll man anfangen, über seine große Liebe zu reden? &lt;br /&gt;Hier leben Menschen von einem besonderen Schlag, der mich berührt seitdem ich die ersten von ihnen nach Wegen zu Universität oder Studentenwohnheim fragte. Gemächlich und besonnen durchwandern sie ihre Stadt, kaufen auf dem Wochenmarkt Gemüse, gehen ihren Berufen nach. Besichtigen mit Besuchern von anderen Orten den Dom, steigen flüchtend in Züge, wenn es ihnen hier zu eng wird – und kehren immer schneller zurück als geplant, weil ihnen weg von der Stadt das Herz vor Heimweh und Sehnsucht lichterloh brennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mainzer sind Stadtpatrioten. Sie lieben ihren Dom, den Fastnachtsbrunnen. Sie pilgern Wochenende für Wochenende zu den Nullfünfern ins Stadion. Sie können nicht leben, ohne regelmäßige Blicke über den Rhein und ersetzen, nicht immer, aber oft – ihr kühles Bier durch einen Rieslingschoppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl im Rhein-Main Gebiet gelegen und sicherlich nicht die Lufthoheit in Sachen frisch und sauber, weht scheinbar immer ein frisches Lüftchen durch die Stadt. Es ist ihr Mut zum Aufbruch und der Wunsch, sich immer wieder zu erneuern – und an der einen oder anderen Ecke gar neu zu erfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wird hier gebaut, rollen irgendwo Bagger an, zieht die Stadt große, „hier baut die Stadt Mainz für sie…“ Plakate vor eine vom Verfall bedrohte Wand. Etwas ist in Bewegung, selbst dann wenn alle schlafen – und seien es mal nur die vielen Züge, die nachts auf dem Rangierbahnhof nach dem rechten Gleis suchen. Beleuchtet von den Bodenstrahlern, in deren Schein sich Arbeiter an Reparaturen des Gleiswerks machen, damit schon im Morgengrauen wieder alles durchrollen kann, auf dem Weg von Magdeburg nach Madrid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Fußball hat diese Stadt so unglaublich geprägt. Alles war tage-, wochen- und monatelang wie elektrisiert, als der Verein in die 1. Liga aufstieg. Und die Faszination blieb auch nach dem sportlichen Rückschritt in die 2. Liga ungebrochen, flammte neu auf mit dem Wiederaufstieg und dieser erfrischten Begeisterung unter Thomas Tuchel. Obwohl im Stadion mittlerweile schon mal Unmut aufkommt, wenn bloß von den freundlichsten Fans der Liga gesprochen wird – und man sich nicht durch das geflügelte Wort „Karnevalsverein“ die Ernsthaftigkeit absprechen lassen will... Bei der glücklichen Selbstbetrachtung entlockt einem doch beides wieder ein zustimmendes Nicken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind anders als die anderen! Und auch gerne Karnevalsverein – nur, dass die meisten Außenstehenden nie begreifen werden, was wir damit aussagen. Was wiederum nicht stört, den dem Mainzer sind die Außenstehenden egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere gilt dies für die Außenstehenden auf der anderen Seite des Rheins. Weil doch das schönste an Wiesbaden der Blick auf die Stadtkulisse von Mainz ist. Sowie die Theodor-Heuss Brücke, die einen nicht nur rüberschauen, sondern auch herüberfahren lässt. Zurück, auf die richtige Seite, in die Herzheimat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dazwischen – der stolze Rhein. Vom Bachmädchen, das Nachmittage damit verbrachte, durch die seichten Randläufe der Mümling zu waten, wurde ich hier bald zur Flussfrau, die stundenlang am Rhein sitzen und den Schiffen nachschauen kann, ohne ihrer müde zu werden. Der Rhein ist die pulsierende Hauptschlagader dieser Stadt, die sie belebt und mit der Welt verbindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer durch die Stadt schlendert, gibt irgendwo zwischen dem dritten und dem achtzehnten Brezelstand den Widerstand gegen Laugengebäck auf. Und jeder Mainzer weiß, dass es doch eigentlich die Bewohner der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt waren, denen die Idee zu dem Gebäck kam – auch wenn sich weiter südlich im Lande gegen diese Wahrheit von jeher der Widerspruch regt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Mainz wird man schnell zum Straßenfreund. Denn die Stadt lebt auf ihren Gassen und Plätzen, sei es bei den zahlreichen Weinfesten im Sommer oder während der fünften Jahreszeit, wenn Tausende Narren zu Straßenfastnacht und Umzügen aus ihren Häusern quellen und Tage mehr im Freien als unter den eigenen Dächern verbringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil es Teil von Seele und Kultur meiner Stadt ist, mit dem Narrenspiegel in der Hand um den Dom zu tanzen während der fünften Jahreszeit. Zu Tönen, die den Lippen Thomas Negers entspringen: „Wir alle leben im Schatten des Doms, und Gott Jokus singt mit uns ein Halleluja. Wir halten uns’re Fahnen schwenkend hoch in den Wind. Und danken, dass wir Gast auf Erden sind.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo auch immer man in dieser Stadt den Bagger ansetzt wird es nicht lange dauernd, bis ein einstweiliger Baustopp nötig wird, weil abermals Spuren aus alten Tagen unter den Schaufeln ans Licht kommen. Da die Mainzer Straßen, Felder und Wiesen untergeben sind von Erinnerungsstücken an Zeiten vor der heutigen – nicht nur die „Römer“-Passage kündet davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Brücken umgeben die Stadt meines Herzens und mit jeder lässt sie sich gleichfalls verlassen und zurückerobern. Wann immer es mich fortträgt von hier, behalte ich den Geruch des Rheins im Herzen und das feierliche Gefühl, im Schatten des Domes ganz nah heranzurücken an die Seele meiner Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kehre ich bei Nacht zurück liegt sie ruhig schlafend im Dunkeln, so will es scheinen, in Wahrheit aber brennt immer noch irgendwo ein Licht, das mich empfängt. Bei meiner Heimkehr, und in mein Herz leuchtet, das glücklichst pulsiert in den Wellen des Ankommens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mainz ist meine Heimat – einzigartig. Und hat mir neben sich selbst gar noch ein zweites Herzgeschenk gemacht. Weil ich mich hier berühren ließ und von meiner Stadt das heimkehren lernen durfte, bleibt meine Seele nun auch nicht mehr taub und stumm, wenn sie den Odenwald im Unterholz flüstern hört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hat die neue Heimat zugleich meinen Blick geöffnet für eine alte. Und mich gleichsam von beiden Enden geheilt. Meine Heimat. Meine Liebe. Mein Mainz am Rhein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-8395841201418000147?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/8395841201418000147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=8395841201418000147&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8395841201418000147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8395841201418000147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/10/mainz-eine-liebeserklarung.html' title='Mainz: Eine Liebeserklärung'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Ssek7yt1HDI/AAAAAAAABf4/0DsJ50dukk4/s72-c/icon7.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5789948430069270530</id><published>2009-10-18T21:44:00.001+02:00</published><updated>2009-10-21T09:36:49.901+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstück'/><title type='text'>Keep the Cup</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass Umweltschutz nicht unbedingt das erste Thema war, das mir in den Sinn kam, als ich meine erste KeepCup gesehen habe. Sondern mein morgendlicher Kaffeegenuss – und der ist in der Regel getrübt durch ein unpassendes Behältnis.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sserxa3iwtI/AAAAAAAABgA/J5zAY_wtE3s/s1600-h/Bild+2.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sserxa3iwtI/AAAAAAAABgA/J5zAY_wtE3s/s200/Bild+2.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seit ich Mitte der 1990er ein Jahr in den USA verbracht habe, bin ich auf der Suche nach dem perfekten Coffee-to-go Behältnis: und das ist kein Witz. Die meisten Teile sind entweder von der Größer her nicht so, wie ich mir das vorstelle. Oder sie sind nicht gut zu transportieren, haben seltsame Griffe, ungeschickte Öffnungen, mit denen man mehr schlabbert als trinkt oder sich direkt den Kaffee in den Schoß kippt – oder, was am schlimmsten ist, beeinflussen den Geschmack des Getränks.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sser-RRdu6I/AAAAAAAABgI/tOegVAfhIqE/s1600-h/Bild+1.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sser-RRdu6I/AAAAAAAABgI/tOegVAfhIqE/s200/Bild+1.png" /&gt;&lt;/a&gt;Als ich letztens von Freunden aus die nächtliche Heimreise antreten musste, haben die beiden mir diese Unterwegs-Kaffeetasse ans Herz gelegt, um mich auf der Fahrt mit Koffein wachzuhalten – und ich finde sie großartig. Freundlicherweise haben die zwei mir inzwischen eine eigene zum Geburtstag geschenkt und der permanente Kaffeegenuss ist somit gewährleistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich mit der KeepCup beschäftigt findet heraus, dass sie aus Australien stammt und von Leuten designed wurde, die etwas tun wollten gegen die Vermüllung der Städte durch den Morgen-Kaffee außer Haus. Wenn das mal nicht noch zusätzlich für die schicke Tasse spricht. Infos auf der &lt;a href="http://www.keepcup.com.au/"&gt;Homepage&lt;/a&gt; der KeepCup, an die natürlich auch ein &lt;a href="http://www.keepcupstore.com/servlet/the-Small-Cup/Categories"&gt;Shop&lt;/a&gt; angeschlossen ist. Enjoy.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5789948430069270530?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5789948430069270530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5789948430069270530&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5789948430069270530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5789948430069270530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/10/keep-cup.html' title='Keep the Cup'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sserxa3iwtI/AAAAAAAABgA/J5zAY_wtE3s/s72-c/Bild+2.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6275159942249122811</id><published>2009-10-15T21:03:00.002+02:00</published><updated>2011-03-22T21:28:43.409+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschüttelt - nicht gerührt'/><title type='text'>zahlenspiel</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Ssc9z3AU89I/AAAAAAAABfw/mK4C8Qc4D_Y/s1600-h/icon4.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Ssc9z3AU89I/AAAAAAAABfw/mK4C8Qc4D_Y/s200/icon4.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;das jahr 7&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;varus wird statthalter in germanien&lt;br /&gt;die illyrer rebellieren gegen die römer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das jahr 0&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;beginn unserer zeitrechnung&lt;br /&gt;nicht die geburt christi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sieben ist die verhaltenserforschte lieblingszahl&lt;br /&gt;und die anzahl unserer wochentage&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sieben wie die weltwunder&lt;br /&gt;die leben einer katze&lt;br /&gt;so sagt man&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weltwunder hab ich noch keine gesehen&lt;br /&gt;meine katze ist ein kater&lt;br /&gt;und schon lange tot&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;null als begriff in der mathemathik&lt;br /&gt;das war ja mal ne null-nummer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;null als blutgruppe&lt;br /&gt;nicht aber null null&lt;br /&gt;dafür klostein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;meine blutgruppe kenn ich nicht&lt;br /&gt;der neue null null sieben heisst daniel craig&lt;br /&gt;und ist der ex von heike makatsch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die sieben klemmt zwischen der sechs und der acht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zum sex wollte mich diese woche auf dem heimweg&lt;br /&gt;ein taxifahrer bringen, der sah aus wie achtzig&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dem hätte ich gern eins auf die zwölf gegeben&lt;br /&gt;stattdessen musste ich fünf euro bezahlen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die null klemmt zwischen positiv und negativ&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;positiv bedeutet an sich immer nach oben&lt;br /&gt;wen interessiert da schon, was drunter steckt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;immer eine richtung kommt mir komisch vor&lt;br /&gt;und in der mitte gähnt maulige leere&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sieben steht für gnade, ruhe und frieden&lt;br /&gt;null steht für kälte, nicht-vorhanden-sein und leere&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schneewittchen wohnt hinter den sieben bergen&lt;br /&gt;und bei den sieben zwergen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gerbert von aurillac verbreitete die null in europa&lt;br /&gt;er war ein alter mönch aus spanien&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;null uhr meint mitternacht&lt;br /&gt;nicht zu verwechseln mit der stunde null&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sieben steht für leib und seele&lt;br /&gt;das siebeneck für die ewige ruhe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;deine ewige ruhe&lt;br /&gt;war eine stunde null&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sieben mit null&lt;br /&gt;ist siebzig&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hätte wäre wolltest: du&lt;br /&gt;zwei - null - null - sechs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;doch deine sieben leben&lt;br /&gt;waren vorher aufgebraucht&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6275159942249122811?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6275159942249122811/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6275159942249122811&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6275159942249122811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6275159942249122811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/10/zahlenspiel.html' title='zahlenspiel'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Ssc9z3AU89I/AAAAAAAABfw/mK4C8Qc4D_Y/s72-c/icon4.png' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-2867759018904324513</id><published>2009-10-09T19:26:00.000+02:00</published><updated>2009-10-09T19:26:00.212+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstück'/><title type='text'>The Futon Critic</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SsZVnL8CtEI/AAAAAAAABfY/uRcutN7NVQU/s1600-h/Bild+2.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SsZVnL8CtEI/AAAAAAAABfY/uRcutN7NVQU/s320/Bild+2.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Über ihre eigene Seite sagen die Macher: "The web's best television resource" – und obwohl ich sicher nicht sämtliche Alternativen kenne, ich gebe ihnen recht. Lange, lange habe ich im Internet nach einer Seite gesucht, die alle Informationen über Serien aufführt – die "&lt;a href="http://www.thefutoncritic.com/home.aspx"&gt;Futonisten&lt;/a&gt;" tun es unschlagbar detailliert: Ob Inhalte, Macher, Darsteller, Sender, Homepage, Sendetermine, verfügbare DVDs… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SsZVuYWcKkI/AAAAAAAABfg/yysutiNsJgU/s1600-h/Bild+3.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SsZVuYWcKkI/AAAAAAAABfg/yysutiNsJgU/s200/Bild+3.png" /&gt;&lt;/a&gt;Dazu regelmäßig Interviews mit den Machern, Peeks hinter die Kulissen, Vorschau auf die neue Saison, Zuschauerzahlen, Infos darüber, was verlängert und was abgesetzt wurde – und als mein besonderes Highlight die Rubrik "My Futon", unter der man unter anderem Lieblingsserien listen und sich aktuell mit Informationen versorgen lassen kann. Großartig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-2867759018904324513?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/2867759018904324513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=2867759018904324513&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2867759018904324513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2867759018904324513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/10/futon-critic.html' title='The Futon Critic'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SsZVnL8CtEI/AAAAAAAABfY/uRcutN7NVQU/s72-c/Bild+2.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6438340538788022541</id><published>2009-10-06T11:49:00.002+02:00</published><updated>2010-03-13T13:27:35.434+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Serien:muss'/><title type='text'>Nurse Jackie</title><content type='html'>&lt;object height="264" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ex8xqZr5bUw&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Ex8xqZr5bUw&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="264"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Sollte ich irgendwann doch mal in die USA auswandern (ein Jahr habe ich immerhin schon dort verbracht), dann dürfte unter anderem das Fernsehprogramm in Amerika ausschlaggebend sein. Seriously, wie ist es möglich, dass dort scheinbar am Fließband großartige Serien entstehen – während hier seit geschätzten 150 Jahren Marienhof und ähnliches aus der Kiste flimmert?&lt;br /&gt;Hier ist ein weiteres Beispiel von wirklich genialem Storytelling: &lt;b&gt;Nurse Jackie&lt;/b&gt; – großartige Charaktere, wunderbare Story, mit einer unglaublichen Edie Falco, die vor allem mit ihrer Rolle der Carmela in &lt;i&gt;The Sopranos&lt;/i&gt; bekannt wurde. Zur Website der Show geht es &lt;a href="http://www.sho.com/site/nursejackie/home.do"&gt;hier&lt;/a&gt;, die erste Staffel ist in den USA auf DVD erschienen und über die üblichen Internetportale zu kriegen. Eine zweite Staffel hat glücklicherweise bereits grünes Licht bekommen. Anschauen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6438340538788022541?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6438340538788022541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6438340538788022541&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6438340538788022541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6438340538788022541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/10/nurse-jackie.html' title='Nurse Jackie'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-1951030621165144707</id><published>2009-10-03T11:47:00.001+02:00</published><updated>2009-10-03T13:22:58.966+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>Meine Einheit: Splitter</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SsccrTAON3I/AAAAAAAABfo/Xc4VwTb8Grk/s1600-h/icon8.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SsccrTAON3I/AAAAAAAABfo/Xc4VwTb8Grk/s200/icon8.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Nachrichten schauen mit meinem Vater: „Papi, wann kommt wieder der Mann mit dem Ei auf dem Kopf?“ Und er, bei jedem Auftritt von Gorbatschow, lässt sich die geschlossene Faust auf den Vorderkopf plumpsen, öffnet sie langsam, macht dabei ulkige Geräusche und zieht sie in Richtung Stirn. Ich sitze auf einem unserer schwarzen Sofas und lache mich kringelig. In meiner Erinnerung ist es das hinten an der Wand, er sitzt links, mit dem Rücken zu mir, doch wenn er das Ei platzen lässt, dann dreht er sich in meine Richtung, lachend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Heiterkeit bei den Nachrichten ist neu. Mein Vater ist ein aufmerksamer, interessierter, inhaltlich engagierter Nachrichten-Schauer, der nicht gestört, nicht unterbrochen werden will, während die Neuigkeiten aus aller Welt in unserem Wohnzimmer landen. Bis dann, plötzlich, der Eier-Witz. Und mein Vater, der immer sagt, die Mauer werde fallen. Meine Mutter, die hinter uns durch die Wohnung wuselt und sagt: „So ein Quatsch.“ Das sagen die meisten Freunde und Bekannten, wenn es bei Einladungen meiner Eltern auf das Thema kommt: Die Mauer fällt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erklärstunden vor dem Fernseher: Was ist die DDR, wie kam die Mauer zwischen den Osten und den Westen. Mein Vater, der früh die Hoffnung hat, sein Berlin könne wieder Hauptstadt eines vereinigten Deutschlands sein. Ich erinnere meine Gänsehaut bei den Montags-Demos. „Wir sind das Volk!“ Ich erinnere Auftritte von Politikern, Kohl, Genscher – aber niemanden so intensiv wie Gorbatschow. Bilder aus den Kirchen, im Osten, ewige Debatten, irgendwann auch meine Mutter, mit auf der Couch – „ob die Mauer wohl fällt?“ Bilder vom Tag des Mauerfalls, von drängenden Menschenmassen, Reportern, die ihre Mikros in die Menge halten; Tränen in den Augen meiner Eltern. Und dieses absurde Gefühl, etwas geschafft zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In die Bilderkette reiht sich nahtlos David Hasselhoff, in dieser blitzenden und blinkenden Jacke, der „Looking for Freedom“ singt, umringt von begeisterten Menschen. Mein Bruder, der nach Berlin reist und mit Mauerstücken für alle zurückkommt. Mein Besuch bei der bislang unbekannten Brieffreundin in Eisenach, die Postkarte an meine Eltern: „Anja und ihre Familie sind sehr nett, aber hier riecht es so komisch!“ Ausflüge durch den Osten, der Wartburg, an dem beim heißen Ritt über die Landstraße eine Tür auffliegt. Das fremde Licht der Straßenlaternen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 3. Oktober schließlich, haben wir im Garten eine Linde gepflanzt. Irgendwie kitschig, ja – aber es schien dazuzugehören und fühlte sich richtig an. Was erinnert ihr?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-1951030621165144707?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/1951030621165144707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=1951030621165144707&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1951030621165144707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1951030621165144707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/10/meine-einheit-splitter.html' title='Meine Einheit: Splitter'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SsccrTAON3I/AAAAAAAABfo/Xc4VwTb8Grk/s72-c/icon8.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7074913806400939883</id><published>2009-10-02T13:45:00.004+02:00</published><updated>2011-03-17T00:03:58.290+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und andere Lichtgestalten'/><title type='text'>Als Herrn Meyer ein Engel vom Himmel fiel</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPnQOG9kXrI/AAAAAAAAADk/vEMMqU9l0-Q/s1600-h/icon3.png" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258462980737359538" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPnQOG9kXrI/AAAAAAAAADk/vEMMqU9l0-Q/s200/icon3.png" style="cursor: pointer; float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da war sie. Und die Frage, ob Engel Männer oder Frauen waren, oder gar geschlechtslos, für immer beantwortet. Engel waren weiblich und entsprachen allen Klischees, die er in seinem Leben je gehört hatte. Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, nein – denn es sind Frauen. Große Frauen mit goldenem Haar und wogenden Brüsten. Und sie können einem überall begegnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Meyer hatte keinen guten Tag gehabt, heute. Und auch nicht gestern oder vorgestern – eigentlich schon eine ganze Weile nicht mehr, wenn er sich recht besann. Nur, wann es angefangen hatte, daran vermochte er sich nicht mehr so recht zu entsinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht, als ihn seine Frau zum zweiten Mal betrogen hatte? Wobei das erste Mal irgendwie nicht zählte, denn das erfuhr er erst Jahre später… Aber nein, Herr Meyer schüttelte den Kopf bei dem Gedanken, in den vergangenen 17 Jahren nur schlechte Tage erlebt zu haben; immerhin war er in dieser Zeit regelmäßig und gerne seinem Job nachgekommen, hatte den Kontakt zu seinen beiden erwachsenen Söhnen gepflegt und einige Reisen unternommen, wenn auch zumeist alleine, wie es ihm unterwegs zur Regel geworden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihm fiel ein Stein von Herzen. Er hatte in den letzten 17 Jahren, bei Licht besehen, sogar  eine Menge guter Tage gehabt. Die Arbeit als Buchhalter machte ihm Spaß, mochten andere sie auch als langweilig empfinden, ihn faszinierte das Spiel mit den Zahlen, das Drehen an der Rechenmaschine, das Tackern auf dem Taschenrechner. Ja, an den Computer hatte er sich erst gewöhnen müssen, aber er war nicht unflexibel – zudem waren seine Jungs ganz fix mit diesem Zeug, die hatten ihm geholfen. Doch er hatte die Intelligenz des Rechners unterschätzt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Meyer wunderte sich ein wenig darüber, dass es „der“ Engel heißt – wo sie doch Frauen waren. Mochte sein, dass dies vor ihm keiner gewusst hatte, aber es war doch infam, einfach davon auszugehen, Engel kämen in männlicher Gestalt daher! Verstohlen warf er einen Seitenblick auf seine Engelsfrau. Sie war so nah, dass es ihm einen sanften Schauer den Rücken herabrieseln ließ. Vielleicht, wenn er die Hand ausstreckte und sich auch noch ein wenig herüber lehnte... Aber nein, das war völlig unmöglich, was sollte sie von ihm denken? Herr Meyer war ein wenig nervös, denn es war seine erste Begegnung mit einem Engel; sofern er sich erinnern konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch als seine Frau ihn zum dritten Mal betrog, ging für Herrn Meyer die Welt nicht unter. Er war traurig. Und schämte sich ein wenig, denn diesmal bekamen die Kinder es mit. Vom ersten Mal hatten sie nie erfahren, beim zweiten waren sie noch so jung gewesen; andererseits vielleicht bereits alt genug, dann aber glücklicherweise im Pfadfinderlager. Aber diesmal, diesmal waren sie bei ihm, als er seine Frau beim Ehebruch ertappte: Welcher Vater wünscht sich das schon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Engel, so dachte Herr Meyer, wandelten unerkannt unter den Menschen. Sie fielen den Erdenbürgern nicht auf, wie diese so durch ihre Tage hetzten. Wer nicht ab und an einen Moment inne hielt, zu sich kam und zur Ruhe, der mochte Zeit seines Lebens ungezählte Male an einer von ihnen vorbeilaufen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Dabei konnte ein einziger Moment mit diesen göttlichen Wesen, nur eine Begegnung, einen Menschen für immer verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrn Meyers Frau hieß Gabi. Sie war mit Ende vierzig sieben Jahre jünger als Herr Meyer selbst, doch er würde es nicht glauben, wenn er ihr heute zum ersten Mal gegenüberstünde. Ihre Haut war noch immer so sanft und rosig wie ein reifender Pfirsich, ihre Haare waren dicht und lang und braun und wunderschön. Sie rochen so aufregend wie an dem Tag, als er sie kennengelernt hatte, nach Mandeln und Honig und wilden Rosen. Ihre Brüste waren straff und reizvoll, ihr Schenkel drall und sie steckte voller Träume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Meyer liebte alles an seiner Frau. Und konnte es ihr nicht einmal verübeln, dass sie ihn betrog. An ihm waren die Jahre nicht so spurlos vorübergegangen; dann war er auch nie eine Schönheit gewesen. Seine Haare waren in der Mitte des Kopfes licht und vom vielen Sitzen und Buch halten hatte er einen kleinen Bauch bekommen, der quoll ihm in zwei Ringen über die Hose, wenn er saß. An schlechten Tagen konnte er den Ehering nicht vom Finger bewegen, aber das tat er ohnehin nur zum Röntgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang hatte Gabi ihn noch liebevoll wegen seiner beginnenden Platte geneckt und beim Sex spaßhaft in den beginnenden Bauchansatz gekniffen, doch irgendwann war ihr Lachen dünner geworden und der Sex seltener und dann hatte sie begonnen, nach anderen zu schauen. Herr Meyer hatte in den 32 Jahren seiner Ehe keine andere Frau gesehen, nicht einmal im Traum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun starrte er den Engel an. Sie hatte langes, goldenes Haar und ein weiches, rundes Gesicht. In ihren Augen lag ein strahlender Schimmer. Herr Meyer war sich sicher, alle Engel bekamen vom großen Vater einen Kuss auf die Stirn gehaucht, bevor man sie in ihren Dienst entließ. Davon, so glaubte er, strahlten ihre Augen. Und auch der Rest des Gesichts. Es war ihm leicht zugeneigt und Herr Meyer versuchte, einen Blick auf die Augen des Engels zu werfen. Doch diese, von prächtigen dichten Wimpern bedeckt, hatte sie niedergeschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Gott der Vater der Engel ist, so muss eine prächtige, stolze Walküre, eine tapfere Kriegerin, ihre Mutter sein, überlegte Herr Meyer. So vereinen die Engel in sich ein liebevolles, schwebendes, sanftes Wesen mit Intelligenz, Kraft und Mut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Klingeln des Handys riss Herrn Meyer aus seinen Gedanken. Er zögerte kurz, antwortete dann aber. Es war seine Sekretärin, also, ehemals, die sich nach seinem Befinden erkundigen wollte. Die Gute! Sein überstürzter Aufbruch hatte sie geschockt. Aber wer hatte damit auch rechnen können? Er hatte sich eben zu sicher gefühlt. Verfluchter Computer... Wenigstens würde ihm das Eingeständnis seiner Schuld den Prozess ersparen. Aber der Job war weg und das Geld ebenfalls. Anstatt Gabi ein besseres Leben zu bieten, würde er ihr nun Schulden hinterlassen. Der Gedanke betrübte ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Söhne hatten sich sehr loyal verhalten, nachdem sie in jener Nacht, als die Spätvorstellung im Kino ausfiel, weil außer ihnen niemand gekommen war, die Mutter bei ihren Spielereien erwischten: Zu beiden Eltern. Es machte ihn glücklich, denn so hatte er versucht sie zu erziehen. Sie verhielten sich ihm gegenüber extrem zärtlich und waren voller aufrichtiger Zuneigung, die Mutter verurteilten sie nicht – und irgendwann dann waren sie sowieso ausgezogen, die Treffen wurden seltener, auch wenn sie häufig telefonierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz plötzlich hob der Engel den Kopf und sah zu Herrn Meyer herüber. Beinahe hätte er den Augenblick verpasst, weil er so ihn Gedanken war. Es schien ihm, als hätte ein Strahl der Morgensonne sein Gesicht getroffen, als sie ihm so plötzlich unverwandt ins Gesicht sah. Die Sonne, so dachte er noch, muss wohl die Taufpatin der Engel sein, denn dass oben im Himmel ein Jeder getauft wird, dessen war er sich sicher. Der Engel strahlte und blickte doch eben so verwundert drein, wie Herr Meyer es in diesem Moment von sich selbst annahm. Vorsichtig hob er die Hand und winkte zu ihr hinüber. Und sie erwiderte seine Geste mit einem Lächeln. Wie ein Rausch überkam es ihn da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;~~~ &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Sie saß im vordersten Auto in der doppelreihigen Schlange. Die junge Frau am Steuer des roten Mitsubishis war selbst nicht auf den Mann aufmerksam geworden, der im Wagen rechts neben ihr an der zweispurigen Ampel auf grünes Licht wartete. Erst als ihr Sohn Max von der Rückbank krähte „schau mal wie der alte Mann guckt“, hatte sie ihre Aufmerksamkeit von der Einkaufsliste in ihrem Schoß auf das andere Auto gelenkt. Beinahe schien es ihr, als habe er darauf gewartet. Sein Blick, eben noch seltsam entrückt, bekam etwas Friedliches und er winkte zu ihr herüber. Voller Sympathie für den scheinbaren Kauz erwiderte sie seinen Gruß mit einem Lächeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;~~~ &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Und dann?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marie sah ihren Mann völlig fassungslos an und konnte zunächst nicht auf seine Frage antworten. Eben hatte sie Max, der ganz verwirrt war von den Ereignissen des Nachmittages und lange geweint hatte, endgültig in den Schlaf gesungen. „Dann ist er losgerast, geradaus in die T- Kreuzung. Und im nächsten Moment hat es auch schon einen riesigen Schlag getan. Minuten später waren Polizei und Sanitäter vor Ort. Der Arzt meinte hinterher, er sei sofort tot gewesen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Björn stand von seinem Stuhl auf, kam um den Tisch herum und nahm seine aufgeregte Frau in den Arm. Mit der Hand streichelte er ihr sanft übers Haar, das wie ein goldener Wasserfall über ihre Schultern glitt. „Jetzt beruhige dich erst einmal. Du wirst den komischen Alten bald vergessen haben. Ich bin ja bei dir, mein Engel.“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7074913806400939883?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7074913806400939883/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7074913806400939883&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7074913806400939883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7074913806400939883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2005/03/der-tag-als-herrn-meyer-ein-engel-vom.html' title='Als Herrn Meyer ein Engel vom Himmel fiel'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SPnQOG9kXrI/AAAAAAAAADk/vEMMqU9l0-Q/s72-c/icon3.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6985519768385660379</id><published>2009-09-29T20:12:00.007+02:00</published><updated>2009-09-29T20:12:00.554+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Element Of Crime</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/X1YUdee7C7Q&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/X1YUdee7C7Q&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwo zwischen Poesiealbum und Kulturkritik, lakonischem Abgesang und federleichtem Zauber bewegen sich die Texte dieser wundervollen Band, die seit fast einem viertel Jahrhundert gemeinsam Musik macht. Und neulich gab es endlich auch mal wieder ein Album: Jetzt reinhören. Und danach den zauberhaften Film "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" anschauen (ebenfalls mit Musik von EOC) – oder umgekehrt… So kann der Herbst kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GiHmsMhfESk&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/GiHmsMhfESk&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6985519768385660379?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6985519768385660379/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6985519768385660379&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6985519768385660379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6985519768385660379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/listen-to-element-of-crime.html' title='Listen to: Element Of Crime'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5673446077169259034</id><published>2009-09-26T22:15:00.006+02:00</published><updated>2009-12-17T23:54:22.221+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kino:Gänger'/><title type='text'>This has got to be wonderful!</title><content type='html'>&lt;object height="264" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Rhfywi5Y8TM&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Rhfywi5Y8TM&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="264"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wo die wilden Kerle wohnen" von Maurice Sendak habe ich als kleines Mädchen geliebt und als Große nie damit aufgehört. Max und einen der wilden Kerle habe ich seit Jahren bei mir in der Wohnung stehen und ihre Abenteuer viele Male selbst- und vorgelesen. Dass es diese wunderschöne Geschichte nun als Film gibt ist schon jetzt ein herbstliches Highlight: Ich freu mich drauf!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5673446077169259034?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5673446077169259034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5673446077169259034&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5673446077169259034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5673446077169259034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/this-has-got-to-be-wonderful.html' title='This has got to be wonderful!'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5815478682005128282</id><published>2009-09-25T11:36:00.012+02:00</published><updated>2009-09-25T11:36:00.272+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschüttelt - nicht gerührt'/><title type='text'>sehn-sucht</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SplndJTQWGI/AAAAAAAABbU/cNnNE4dg0OY/s1600-h/icon4.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SplndJTQWGI/AAAAAAAABbU/cNnNE4dg0OY/s200/icon4.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;im abschied zuckt ein leises sehnen&lt;br /&gt;nach dem, was längst vergangen war&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~~~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;doch blutet mir jetzt deine träne ins auge&lt;br /&gt;und trifft dort auf alle die ich nie geweint&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mag sein, der traum zerbirst vor uns im staube&lt;br /&gt;mein herz legt sich schlafen und deines verneint&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber nenn uns niemals königskinder&lt;br /&gt;sie konnten einander nicht finden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;uns hat dein spiegelbild verraten&lt;br /&gt;als es sich brach am stamm der linden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~~~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;denn was nutzt ein leben und was es ersehnt&lt;br /&gt;wenn erst tanzen mag wer verlorenes wähnt&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5815478682005128282?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5815478682005128282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5815478682005128282&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5815478682005128282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5815478682005128282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/sehn-sucht.html' title='sehn-sucht'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SplndJTQWGI/AAAAAAAABbU/cNnNE4dg0OY/s72-c/icon4.png' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-5645861142934541071</id><published>2009-09-22T09:03:00.001+02:00</published><updated>2009-09-22T09:03:00.259+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><title type='text'>Zuckerwatte und Elbkanal</title><content type='html'>&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="-moz-background-clip: border; -moz-background-inline-policy: continuous; -moz-background-origin: padding; background: transparent url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Wortpiratin/DieFreiheitImHerzen?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img height="160" src="http://lh4.ggpht.com/_ZLRP6PeIDNk/Spll51IkStE/AAAAAAAABbk/3F45ZNC15Mg/s160-c/DieFreiheitImHerzen.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Wortpiratin/DieFreiheitImHerzen?feat=embedwebsite" style="color: #4d4d4d; font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Die Freiheit im Herzen&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;"Ich liebe den Rummel, das war schon so, als ich noch ein kleines Mädchen war, mit Hoffnungen und Träumen so groß, dass sie nicht unter das weite Dach des Himmels passen wollten. Damals habe ich mir oft ausgemalt, wie mein Leben wohl geworden wäre, wenn es mich, statt mit der meinen, als elftes Kind einer achtzehnköpfigen Zirkusfamilie losgeschickt hätte, meinen Platz in dieser Welt zu suchen. Und diese Träume rochen nach Abenteuer und Sägespänen - und schmeckten nach Zuckerwatte und purem Glück." &lt;i&gt;…und Hamburg&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Picasa Webalbum 22: Die Freiheit im Herzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-5645861142934541071?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/5645861142934541071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=5645861142934541071&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5645861142934541071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/5645861142934541071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/zuckerwatte-und-elbkanal.html' title='Zuckerwatte und Elbkanal'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_ZLRP6PeIDNk/Spll51IkStE/AAAAAAAABbk/3F45ZNC15Mg/s72-c/DieFreiheitImHerzen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4977168328884181952</id><published>2009-09-19T08:59:00.002+02:00</published><updated>2009-09-19T12:15:23.127+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstück'/><title type='text'>TaschenBuchTaschen</title><content type='html'>In Mainz blüht die Landschaft der kleinen, aber feinen und ganz besonderen Verlage. In der &lt;a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/"&gt;Allgemeinen Zeitung&lt;/a&gt; gab es dazu kürzlich eine Serie, den &lt;a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/7176721.htm"&gt;Auftakt&lt;/a&gt; machte der gONZoverlag mit Verlegerin Miriam Spies. Das ist &lt;i&gt;die&lt;/i&gt; Miriam Spies, die in Mainz im Mai ein Literaturfestival auf die Beine gestellt hat, das sich mehr als sehen lassen konnte – und hoffentlich eine Wiederholung finden wird.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpkoSpEefFI/AAAAAAAABYE/9uITpGSzZAc/s1600-h/TaschenTasche.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpkoSpEefFI/AAAAAAAABYE/9uITpGSzZAc/s320/TaschenTasche.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Der gONZoverlag ist jetzt nicht nur mit einer neuen &lt;a href="http://gonzoverlag.wordpress.com/"&gt;Homepage&lt;/a&gt; an den Start gegangen, sondern hat auch die innigen Gebete aller Unterwegs-Leser erhört, die keine Lust mehr darauf haben, ihre Bücher voller Kekskrümel, Kaffee- oder Saftflecken und Eselsohren aus ihren überfüllten Handtaschen zu ziehen – und eine kleine Kollektionvon &lt;a href="http://gonzoverlag.wordpress.com/taschenbuchtaschen-2/"&gt;TaschenBuchTaschen&lt;/a&gt; herausgebracht. Also, tut etwas Gutes, gebt euren Büchern auch unterwegs ein Zuhause – kauft TaschenBuchTaschen. Machen garantiert glücklich – und zwar Buch und Leser!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4977168328884181952?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4977168328884181952/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4977168328884181952&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4977168328884181952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4977168328884181952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/taschenbuchtaschen.html' title='TaschenBuchTaschen'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpkoSpEefFI/AAAAAAAABYE/9uITpGSzZAc/s72-c/TaschenTasche.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-8445969914461395112</id><published>2009-09-16T19:10:00.002+02:00</published><updated>2009-09-16T19:10:00.183+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familienbande'/><title type='text'>Club der toten Väter</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SplhPYPjQCI/AAAAAAAABaU/5c04stESXQ8/s1600-h/icon5.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SplhPYPjQCI/AAAAAAAABaU/5c04stESXQ8/s200/icon5.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;„Es gibt da einen Club. Den Club der toten Väter. Und du kannst nicht Mitglied werden, bevor du nicht dazugehörst. Ich meine, natürlich kannst du versuchen, es zu verstehen. Du kannst mitfühlen. Aber - bevor du diesen Verlust nicht selbst erlebt hast… Es tut mir so leid, dass du jetzt dazugehören musst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich weiß einfach nicht, wie ich in einer Welt ohne meinen Paps existieren soll.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja, das ändert sich auch nie wirklich.“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Frei übersetzt aus Grey's Anatomy, 3. Staffel]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Herbst 2002 war ich mit meinem Freund, meiner Besten und einigen guten Bekannten im Sonnenurlaub in Spanien. Die Sonne verwöhnte uns, das Wetter war heiß und trocken, die Abende lang, lau und lustig. Wir tranken spanisches Bier aus kleinen, braunen Flaschen und spielten Karten, jeden Abend, als seien wir auf Klassenfahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem dieser Abende zeigte mein Handy eine neue SMS an. Sie war von einer guten Freundin, die, so glaubte ich, daheim ungeduldig auf meine Rückkehr wartete: bereits im letzten Jahr hatten wir beiden zusammen zwei Kurzfilme verwirklicht, nach meiner Rückkehr sollte der dritte folgen und wir tauschten täglich aufgeregte Nachrichten aus deswegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der SMS ließ meine Freundin mich wissen, dass sie leider, leider ausscheren müsse aus den Plänen, was sie sehr bedaure. So heftig betonte sie diesen Umstand, sich entschuldigen zu wollen für ihre Absage, dass ich einen langen Moment brauchte, um zu verstehen, was doch eigentlich nur zählte: Ihr Vater lag im Krankenhaus, bei ihm war überraschend Krebs festgestellt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er starb am Ende des folgenden Winters. Ich erinnere mich an die Ohnmacht, wenn ich nie die richtigen Worte fand, um sie hinter ihrem abwesenden Gesichtsausdruck zu erreichen. An die riesige Wut auf Gott und die Welt, wenn sie am Telefon immer nur neue Hiobsbotschaften zu verkünden hatte. Erinnere mich besonders an eine Feier bei mir Zuhause, das hilflose Gefühl, als sie leeren Blickes mitten im Trubel abwesend auf meinem alten Sofa saß – und wie sie darin zu versinken schien. Immer schmaler wurde. Und mein Herz warf eine große, traurige Falte, als er schließlich gehen musste. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die intensivste Erinnerung die ich habe aber ist, dass ich es nicht verstehen konnte. Wie das sein muss, seinen Vater zu verlieren. Ich konnte das nicht begreifen, es war zu groß für mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sommer des folgenden Jahres war ich mit einer Freundin auf der Autobahn unterwegs, als wir überraschend das Ausfahrtsschild Bad Nauheim passierten. Ich schreckte zusammen, so, wie man als Kind zusammenschreckt, wenn man gegen die Warnungen der Eltern an einen Zaun greift, der leicht unter Strom steht, um die Kühe auf der Weide zu halten . &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Alles o.k.?“, fragte jene Freundin in mein blasses Gesicht. „Ja. Ich wusste bloß nicht, dass – dieses Schild gerade. Das hat mich etwas erschreckt.“ „Bad Nauheim?“, hakte sie nach und fügte hinzu, „ja, das finde ich auch immer erschreckend.“ Sie lachte rau. „Wieso?“ war es nun an mir, nachzuhaken. „Mein Vater ist dort gestorben“, entgegnete sie leise und ihr Blick schweifte in eine weite Ferne, die mir vollkommen unbekannt war. Mein Vater war auch in Bad Nauheim gewesen, nach seinem Herzinfarkt; doch er hatte überlebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sommer 2004 bereiste ich mit meinem Freund die Südstaaten der USA. Es war der letzte, ernsthafte Versuch, unsere Beziehung noch zu retten – und ausgerechnet er, dessen Planeten sonst nur um seine eigene Sonne kreisten, hatte vorgeschlagen, dass wir mein Mississippi bereisen sollten, wo ich vor fast zehn Jahren die elfte Klasse besucht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Woche von vieren verbrachten wie bei einer lieben Freundin, mit der ich ein Jahrzehnt zuvor die Highschool gemeinsam durchlitten hatte. Und sie: hatte noch mehr gelitten, als ich schon längst wieder in der Heimat weilte. Schwanger mit zarten siebzehn Jahren, war sie durch eine Hölle aus Ablehnung und prüder Entrüstung gegangen – doch hatte überlebt. Und wohnte nun mit ihrem Lebensgefährten, dem Sohn und ihren beiden jüngeren Schwestern im Haus ihres Vaters. Allerdings – ohne den Vater, der kurz zuvor an Krebs gestorben war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich an unsere vielen Gespräche am Tisch in der großen Küche. Sehe die Muster des dunklen Holzes vor mir, auf das ich immer öfter herabstarrte, auf meiner verzweifelten Suche nach den richtigen Worten. An meine Tränen, die mit einem leisen Platschen auf das Holz klatschten, und wie töricht ich mir vorkam – wo doch sie es war, die den Vater verloren hatte. Doch wieder überstieg die Situation meine Vorstellungskraft. Ich wollte einfach nur helfen, irgendwie! – und hatte das Gefühl, dabei doch nie übers Stammeln hinauszukommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Guck doch mal“, wisperte ich meinem Freund zu, wenn wir vor den Familienfotos standen, „das war an Ostern. Und sechs Wochen später - zack - ist er tot. Wie soll man das verstehen, ohne wahnsinnig zu werden?“ Er zuckte mit traurigem Gesicht die Schultern – und da standen wir: Wortlos. Hilflos. Ahnungslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil es Dinge gibt, die man nicht begreifen kann, bis man sie nicht selbst durchgemacht hat. Und Situationen, in denen man auch dann immer hilflos bleiben wird, wenn man sie selbst schon erlebt hat. Weil es Erlebnisse gibt, in denen kein Wort je weiterhelfen kann. Sondern nur stumme Gesten gegen die lärmende Stille sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es gibt da einen Club. Den Club der toten Väter. Und du kannst nicht Mitglied werden, bevor du nicht dazugehörst. Ich meine, natürlich kannst du versuchen, es zu verstehen, du kannst mitfühlen. Aber – bevor du diesen Verlust nicht selbst erlebt hast…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem 30. Januar wurden meine Geschwister und ich Mitglied im Club der toten Väter. Überraschend. Über Nacht. Und, wie immer: viel zu früh. Ich weiß jetzt, wie sich das anfühlt. Aber – &lt;i&gt;„Ich weiß einfach nicht, wie ich in einer Welt ohne meinen Paps existieren soll.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja, das ändert sich auch nie wirklich.“&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-8445969914461395112?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/8445969914461395112/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=8445969914461395112&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8445969914461395112'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8445969914461395112'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/club-der-toten-vater.html' title='Club der toten Väter'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SplhPYPjQCI/AAAAAAAABaU/5c04stESXQ8/s72-c/icon5.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7177090929082766017</id><published>2009-09-14T07:55:00.027+02:00</published><updated>2009-09-14T19:29:16.352+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Get Well Soon</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mxIp0kgFJg4&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/mxIp0kgFJg4&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;"Man muss das natürlich abkönnen, die offenen Arme, das aufrichtige Pathos und wie hier alles in die Breite geht. Es ist aber nicht sehr schwer, weil das Album mit jedem Song ein anderes Kaninchen unter seinem Hut hervorzaubert.&lt;br /&gt;Das Bruder/Schwester-Duett &lt;i&gt;Your endless dream&lt;/i&gt; ist Tom Waits auf Tranquilizern, &lt;i&gt;Born slippy nuxx&lt;/i&gt; gräbt das ebenso betäubte Lied unter dem alten Techno-Schlager aus. &lt;i&gt;Witches! Witches! Rest now in the fire&lt;/i&gt; erhebt sich königlich über seine vereisten Goldfrapp-Geigen. (…) Gropper lädt viel Verantwortung auf seine Stimme ab, die als Link zwischen den vielen Puzzleteilen funktionieren muss. Das gelingt, weil er ein unglaublicher Sänger ist, der auch ganz unten noch kräftig bleibt, zwischen Nick Cave und Whiskytrinker wechselt und dann doch wieder erstaunlich hoch kommt, ohne wegzuknicken." &lt;a href="http://plattentests.de/rezi.php?show=5448"&gt;Quelle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Dazu bleibt zu sagen, dass Gropper und die anderen sechs auf der Bühne im Schlachthof wirklich unanständig gut aussehen. Dabei so ergreifend sympathisch wirken, dass man nach dem Konzert unbedingt ein Bier mit ihnen trinken will. Und eine fabelhafte &lt;a href="http://www.youwillgetwellsoon.com/"&gt;Homepage&lt;/a&gt; gibt es auch noch obendrauf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7177090929082766017?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7177090929082766017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7177090929082766017&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7177090929082766017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7177090929082766017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/listen-to-get-well-soon.html' title='Listen to: Get Well Soon'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-771823862120548579</id><published>2009-09-13T20:27:00.007+02:00</published><updated>2011-12-16T14:28:07.175+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filme werden auf dem Platz geschrieben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Die Dazwischen-Band</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sq05OdulqOI/AAAAAAAABeg/moYiwXs7AlE/s1600-h/Bild+1.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sq05OdulqOI/AAAAAAAABeg/moYiwXs7AlE/s200/Bild+1.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Im Grunde sollte Kettcar nur noch in der kurzen Phase des Jahres Konzerte geben, wenn der Sommer langsam in den Herbst übergeht. Die Strahlen der Sonne nach und nach an Wärme verlieren, aber noch ein goldenes Licht über der Landschaft ausschütten, das sich mit dem Bunt der ersten farbigen Laubblätter mischt. Nie sind Konzerte dieser Band passender, nie rufen sie beim Zuhörer ein intensiveres Echo hervor als in diesen Tagen, wenn die warme Jahreszeit sich langsam zurückzieht – und noch ein Hauch Wehmut über diesen Abschied in der Luft liegt; ein Gefühl, irgendwie zwischen den Dingen, den Zeiten zu schweben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn fruchtbarer könnte der Herzboden nicht sein, auf dem Marcus Wiebusch seine Texte wie kleine Samenkörner auswirft; wo sie aufgehen und im Wechsel kleine Lichter anzünden oder den Muskel erschrocken krampfen lassen. „Nur weil man sich so dran gewöhnt hat / ist es nicht normal / Nur weil man es nicht besser kennt / ist es nicht – noch lange nicht – egal“, schreibt Wiebusch ins Poesiealbum seiner Generation und die Fans unterm orange-roten Himmel des &lt;a href="http://www.3sat.de/kleinkunst/3satfestival/2009/00festival.html"&gt;3sat-Zelts&lt;/a&gt; summen und flüstern seine Weisheiten beinahe ehrfürchtig mit. Es sind diese Texte, die ein Kettcar-Konzert so perfekt machen für einen Abend zwischen den Jahreszeiten; weil sie vom „dazwischen-Sein“ handeln – zwischen zwei Beziehungen, zwischen gegensätzlichen Emotionen aber vor allem: zwischen der Erwartung, die man mit Mitte zwanzig an die eigene Zukunft hatte – und der Realität, in der man sich zehn Jahre später wiederfindet. Und so resümiert Wiebusch nur seine eigenen Songs, wenn er in Graceland erst beteuert: „Wir würden alle sofort von vorn anfangen“ – nur um dann zu gestehen: „Ich bin einer von ihnen / Es gibt ja auch ernsthaft keine Alternativen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Fans sind Kettcar-Konzerte beinahe Heilige Messen, textsicher und eingeschworen hängen sie an Wiebuschs Lippen und reagieren euphorisch auf jede Ansprache der Musiker. Die Stimmung erinnert an eine Familienfeier, freilich die einer idealen Familie, in der alle große Sympathie und jede Menge Hochachtung füreinander empfinden. „Ein Freund hat mal zu mir gesagt, in Städten mit Flüssen haben die Menschen noch Hoffnung“, textet Wiebusch „Landungsbrücken raus“ an – und erntet überraschte Proteste dafür, den Song bereits so früh zu spielen. Auf seine Prophezeiung, „Und all die guten, guten Geschichten passieren immer auch nur denen / Die sie erzählen können“ (Nullnummernspiel) folgt die Feststellung, „irgendwie schon besser im Taxi zu weinen, als im HVV-Bus“ – doch verhindern lassen die Tränen sich nicht, an Abenden mit „Selbstmitleid für alle. Und jeder bringt sich selbst allein nach Haus’“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Teil des Konzerts endet mit dem fabelhaften „Am Tisch“, einem nämlich, an dem unterschiedliche Lebensläufe nebeneinander nicht standhalten können, weil niemand bis ins Detail überzeugt ist vom eigenen – und nicht ausschließen zu können, dass man doch den falschen Weg gewählt hat, lässt die Wellen der Frustration hochschwappen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es folgt eine kurze Umbauphase, aus der Kettcar mit einem Streich-Quartett der &lt;a href="http://www.neuephilharmoniefrankfurt.de/"&gt;Neuen Philharmonie Frankfurt&lt;/a&gt; zurückkehrt. Auf der eigenen Homepage sprechen Kettcar bezüglich der Streicher-Auftritte von „absurder Schönheit“ – und besser könnte man es kaum beschreiben. Während die Instrumente sich bei „48 Stunden“ noch wenig bemerkbar machen, entfalten sie bereits beim zweiten Stück, „Money left to burn“, beeindruckend ihre Kraft im kleinen Zelt. Fast hypnotisch schließlich der Schulterschluss zwischen Band und Streichern beim als letzten Song angekündigten „Nacht“: Sanft schwellen die Instrumente an, übernehmen zwischendurch fast ganz, als Wiebusch mehr neben- als ins Mikrofon wispert und verbünden sich schließlich mit seiner Stimme zu einem wehmütigen Ausklang. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fans aber wollen sich nicht zufrieden geben, sondern fordern vehement „&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=D2aKvt-ja0Q"&gt;Balu&lt;/a&gt;“ ein, die traurigschöne Liebesballade, in der Wiebusch sich erst noch fragt: „Wie die Dinge sich wohl anfühlen / Wenn sie denn noch ganz wären / Ein Lebenslauf gebastelt, / Mit den Händen eines Tanzbären“, nur um später lakonisch festzustellen: „Vergiss Romeo und Julia / Wann gibt's Abendbrot? / Willst du wirklich tauschen / Am Ende waren sie tot.“ Sicher, &lt;a href="http://wortpiratin.blogspot.com/2009/07/listen-to-kettcar.html"&gt;Euphorie geht irgendwie anders&lt;/a&gt;, und doch liegt eine Ruhe über der Szenerie, die Hoffnung atmet, keine Resignation. Denn wie gesagt – Kettcar-Fans sind textsicher, wissen also, Wiebusch wird sie mit Zuversicht aus dem Abend zurück in ihren Alltag schicken, getragen von den einfachen doch beruhigenden Worten: „Ich werd immer für dich da sein, / Bist du dabei? / In dem Gefühl wir wären zwei.“&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Das Konzert wird am 7. Dezember um 23.10 Uhr auf &lt;a href="http://www.3sat.de/"&gt;3sat&lt;/a&gt; ausgestrahlt. Weitere Konzerttermine von Kettcar mit&amp;nbsp; Streichquartett auf der offiziellen Band-&lt;a href="http://www.kettcar.net/"&gt;Homepage&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-771823862120548579?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/771823862120548579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=771823862120548579&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/771823862120548579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/771823862120548579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/die-dazwischen-band.html' title='Die Dazwischen-Band'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Sq05OdulqOI/AAAAAAAABeg/moYiwXs7AlE/s72-c/Bild+1.png' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-9123223121688746972</id><published>2009-09-12T10:58:00.003+02:00</published><updated>2009-09-13T22:58:07.667+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag:erzählt'/><title type='text'>Freitag + Ikea + Tchibo = Singlefrust³</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpmXElPC3bI/AAAAAAAABbo/TMwUWA0ss5I/s1600-h/Blaubeermuffin.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpmXElPC3bI/AAAAAAAABbo/TMwUWA0ss5I/s200/Blaubeermuffin.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Als Single durchläuft man verschiedene Phasen. Mal findet man diese Lebenssituation mehr, mal weniger toll. Manchmal drängen sich die Vorteile geradezu auf, dann wiederum lassen sich die Nachteile nicht übersehen. Sich nach niemandem richten zu müssen kann unheimlich entspannend sein –&amp;nbsp;beizeiten würde man aber seinen ganzen Stundenplan auf einen anderen Menschen einstellen, nur um sonntags nicht alleine zu sein. Wohl dieselben Schwankungen, die man in einer Beziehung auch durchmacht – nur von der anderen Seite betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Frust ist trotzdem ein anderer. In einer Beziehung hat man diesen nämlich auch mit etwas, das einen stört, ärgert, verletzt oder nervt – und womit man in irgendeiner Form umgehen muss, damit die eigene Seele, das eigene Leben wieder Gleichgewicht kriegt. Der Frust beim Single hat hingegen mehr mit Mangelverwaltung zu tun, damit, dass etwas fehlt – und bekommt so manchmal etwas Hektisches: Wer sich alleine fühlt, kann keinen Menschen aus dem Ärmel schütteln, dasselbe gilt für Nähe und Zweisamkeit. Entweder stopft man also die Lücke mit etwas, wovon man weiß, es passt nicht, ist nur Ersatz(handlung) – oder aber, man arrangiert sich irgendwie mit dem tauben Gefühl, dass da etwas fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich gerade in der „Leben-mit-Lücke“-Phase befindet, sollte eines auf jeden Fall meiden – und das sind Ikea-Warenhäuser, speziell an einem Freitagabend. Für die Solo-Dame ist ein Ikea-Besuch ohnehin schon grenzwertig, zumindest, wenn sie nicht mit außerordentlichem handwerklichen Geschick gesegnet ist. Ich für meinen Teil kann in der Wohnung ziemlich viel alleine regeln, aber spätestens wenn Strom ins Spiel kommt muss ich passen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich sehe ich beim Bummel durch die Katalogwohnungen in aller Regel Lampen, die wundervoll in meine Wohnung passen würde – aber bestenfalls direkt eine neue Leitung bräuchten; wenigstens eine Kabelkürzung. Oder große, sperrige, schwere Sachen, die ich alleine nicht einmal zum Auto bekäme. Wieso die Jungs bei Ikea nicht für ein paar Euro Tüten- und Kistenträger anbieten, ist mir ein Rätsel; was erstmal im Kundenkofferraum verschwindet, ist doch verkauft – und wie das Zeug dann in die heimischen Wohnungen kommt, darüber müssen die Schweden sich ja keine Gedanken mehr machen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun also, Ikea. Und Hotdogs, das alleine ist schon ein Grund; und es hat Ausflugscharakter, das blaue Gebäude mit den gelben Buchstaben zu betreten. Wie früher, als Kind, nur dass ich mir heute Dinge kaufen kann, statt darum bitten zu müssen. Dafür muss ich sie natürlich auch selbst bezahlen. Und außerdem, außerdem war ich als Kind auch niemals alleine hier, so wie heute, mutterseelenallein, noch nichtmal ein Hotdog – die Schlange war zu lang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schatz, guck mal, die Kissen würden doch super ins Wohnzimmer passen, oder?“ Na klar, direkt neben mir positioniert sich ein Pärchen, offenbar kurz nach Bezug der gemeinsamen Wohnung. Noch ein bisschen High und mit viel Zucker in der Stimme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er: „Hmmh.“&lt;br /&gt;Sie: „Guck mal, das lindgrün, ganz toll zu der roten Wand.“&lt;br /&gt;Er: „Joah.“ (nimmt ein Kissen, guckt skeptisch)&lt;br /&gt;Sie: „Gefällt dir nicht, Bärchen?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bärchen? Also ehrlich! Lindgrüne Kissen? Ach komm! Rote Wände? Nicht euer Ernst…&amp;nbsp;Kommt, jetzt mault euch mal ein bisschen an, damit ich auch was davon habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er (betrübt): „Ich finde die halt nicht so schön.“&lt;br /&gt;Sie (tröstend): „Das macht doch nix, du. Dann nehmen wir andere.“&lt;br /&gt;Heftiges, von ihr initiiertes Knutschen.&lt;br /&gt;Sie: „Alles okay, mein Bär?“&lt;br /&gt;Er (lächelnd): „Mhm!“&lt;br /&gt;Greift die lindgrünen Kissen, packt sie in den Wagen.&lt;br /&gt;Sie: „Aber was machst du denn?“&lt;br /&gt;Er: „Wenn sie dir doch gefallen, Puppe.“&lt;br /&gt;Erneut heftiges Knutschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist ein bisschen übel. Ich will keine lindgrünen Kissen und keine rote Wand. Ich will bei Gott keinen Typen, der sich Bärchen nennen lässt und ich bin auch ziemlich weit entfernt von der Vorstellung einer Bärchen, äh: Pärchenwohnung. Aber dieses eeeklige Glitzern, was die beiden gerade in den Augen hatten… Seufz. Und dann natürlich: knutschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen tröpfle ich an die Kasse, wo ich genau die zwei Teile zahle, die auf meinem Einkaufszettel standen –&amp;nbsp;alleine das ist ein Zeichen dafür, dass ich es am Ende eilig damit hatte, aus dem Laden zu kommen. Nicht einmal einen Hotdog habe ich mir noch geholt, das will wirklich etwas heißen. Stattdessen, so beschließe ich, gibt es einen Blaubeermuffin von Tchibo: Niemand backt Blaubeermuffins wie Tchibo, zumindest niemand, der sie hinterher zum Verkauf in der Mainzer Innenstadt anbietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem kleinen Laden rückt mir bei der Betrachtung der Wochenangebote die Verkäuferin auf die Pelle und ich fange unmerklich an mit den Zähnen zu knirschen. Ich habe mal gelesen, in solchen Situationen solle es hilfreich sein, sich Goethes Zauberlehrling vorzusagen: Walle, walle undsoweiter –&amp;nbsp;aber den habe ich leider niemals auswendig gelernt. Also: Flucht. Aber nicht ohne mein Blaubeermuffin_&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„War es das bei ihnen?“&lt;br /&gt;„Nein, ich hätte gerne noch ein Blaubeermuffin.“&lt;br /&gt;„Da gibt es heute zwei zum Preis von einem.“&lt;br /&gt;„Danke, aber einer reicht mir.“&lt;br /&gt;„Aber Sie müssen nur einen zahlen und bekommen zwei.“&lt;br /&gt;„Das habe ich schon verstanden.“&lt;br /&gt;„Also zwei?“ &lt;br /&gt;„Nein, danke.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verkäuferin mustert mich, als sei sie sich immer noch nicht sicher, ob ich ihr Angebot begriffen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es macht keinen Unterschied. Ich berechne Ihnen jetzt einen – und sie können dafür zwei mitnehmen.“&lt;br /&gt;„Das ist sehr freundlich, aber ich kann eh nur einen essen.“&lt;br /&gt;„Dann verschenken Sie doch den zweiten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe das Gefühl, aus den Augenwinkeln sehen zu können, wie meine Pulsader arbeitet. Entweder drücke ich mich verdammt unverständlich aus, oder die Verkäuferinnen werden hier ordentlich darauf gebrieft, ihre Sonderangebote zu bewerben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich möchte bitte nur einen Muffin. Sie können ja einen verschenken.“&lt;br /&gt;„Ich versuche ja gerade, Ihnen einen zu schenken.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann, zielsicher:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wieso bringen Sie ihn nicht Zuhause jemandem mit, der sich darüber freut?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In solchen Momenten setzt die Realität für einen kurzen Moment aus und dafür ein kleiner Film ein. Darin springe ich über die Theke, schüttle die Verkäuferin an ihrer steifgebügelten Bluse und brülle: „Sagen Sie mal, sind Sie vollkommen bescheuert, oder was? Wie oft soll ich denn noch sagen, dass ich den dämlichen Muffin nicht will? Und schon gar nicht, um ihn Zuhause jemandem mitzubringen, sie Schnalle! Da ist nämlich niemand, kapiert? Ich wohne allein, ich bin allein und niemand, niemand interessiert sich wenn ich gleich heimkomme für meinen zweiten Blaubeermuffin, du aufdringliche, doofe Grinsebacke!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen lächle ich. &lt;br /&gt;Und nicke kurz. &lt;br /&gt;Und verlasse den Laden mit zwei Muffins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von wegen Mangelverwaltung…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-9123223121688746972?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/9123223121688746972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=9123223121688746972&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/9123223121688746972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/9123223121688746972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/freitag-ikea-tchibo-singlefrust.html' title='Freitag + Ikea + Tchibo = Singlefrust³'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpmXElPC3bI/AAAAAAAABbo/TMwUWA0ss5I/s72-c/Blaubeermuffin.png' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-268553090186046448</id><published>2009-09-09T14:29:00.003+02:00</published><updated>2009-10-09T17:57:21.721+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstück'/><title type='text'>The Uniform Project</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spp2kbb1AgI/AAAAAAAABb4/8FABCJLCA7Y/s1600-h/sheena+1.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spp2kbb1AgI/AAAAAAAABb4/8FABCJLCA7Y/s200/sheena+1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ein Jahr lang wird Sheena Matheiken aus Brooklyn, New York, dasselbe Kleid tragen – zumindest fast. Eigentlich sind es sieben identische schwarze Kleider, die seit Mai in ihrem Kleiderschrank baumeln – entworfen von Eliza Starbuck, Designerin und zugleich Freundin Matheikens. Die beiden haben eine Weile am perfekten Stück Stoff gebastelt: Immerhin sollte es doch in sich schon ein wenig variabel sein (so kann man das kluge Stück links- und rechtsherum tragen – oder offen, als Tunika), außerdem muss es im Sommer wie im Winter tragbar sein: also keinen allzuschweren Stoff haben und zugleich Platz lassen für einen vielfältigen Lagenlook. Nun ist täglich Matheikens Kreativität gefragt, wenn es darum geht, mit ein und demselben Kleid 365 Looks zu kreieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spp5MNPyquI/AAAAAAAABcQ/S_Zo3iwedtc/s1600-h/sheena+3.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spp5MNPyquI/AAAAAAAABcQ/S_Zo3iwedtc/s200/sheena+3.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Mit dem "Uniform-Project: 1 Dress 365 Days" erinnert die Wahl-New-Yorkerin zum einen an ihre Schulzeit in Indien – damals waren Uniformen Pflicht, aber die Heranwachsenden fanden, wie Matheiken sagt, immer "a way to bend the rules and flaunt a little personality. (...) I now want to put the same rules to test again". Neben der modischen Herausforderung geht es der zierlichen jungen Frau ums Fundraising: Auf ihrer &lt;a href="http://theuniformproject.com/"&gt;Homepage&lt;/a&gt; können nicht nur Accesoires gespendet werden, mit denen Matheiken stylisch durch die 365 Tage kommt, sondern auch Geld – und das kommt der &lt;a href="http://www.akanksha.org/"&gt;Akanksha Foundation&lt;/a&gt; zugute, die sich in Indien für den Schulbesuch von Sulumkindern einsetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spp2-NtDKjI/AAAAAAAABcI/msCwOLrVB30/s1600-h/sheena+2.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spp2-NtDKjI/AAAAAAAABcI/msCwOLrVB30/s320/sheena+2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Auf die Frage, wieso sie die Verbindung zwischen Mode und Fundraising wählt, sagt Matheiken: "Fashion is such a visual and subjective medium, it offered an intrinsic draw. I consider style very much a part of self-expression and I wanted to take the daily act of dressing up – a routine everyone relates to – and make it part of something bigger, something more consequential. The repetitive model of a 365 day project makes it addictive and brings viewers back on a regular basis, which made it a great platform for fund-raising." Der Plan scheint aufzugehen, immerhin knapp 12.000 Dollar sind bereit zusammengekommen, eigenen Angaben zufolge kann die Seite bislang schon über eine halbe Millionen Klicks verzeichnen, davon etwa 60 Prozent Neu-Besucher. Im Mai ist das Projekt an den Start gegangen, über ihr tägliches Outfit, den Stand der Spendenuhr und alles, was es rund um "The Uniform Project" noch zu wissen gibt informiert Matheiken natürlich mit Fotos auf ihrer Seite, auch &lt;a href="http://twitter.com/uniformproject"&gt;gezwitschert&lt;/a&gt; wird fleißig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-268553090186046448?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/268553090186046448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=268553090186046448&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/268553090186046448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/268553090186046448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/uniform-project.html' title='The Uniform Project'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spp2kbb1AgI/AAAAAAAABb4/8FABCJLCA7Y/s72-c/sheena+1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-3071232400541750959</id><published>2009-09-07T18:42:00.001+02:00</published><updated>2009-09-07T22:59:06.296+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><title type='text'>I hold your hand till you fall apart</title><content type='html'>&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="-moz-background-clip: border; -moz-background-inline-policy: continuous; -moz-background-origin: padding; background: transparent url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Wortpiratin/Industrieromantik?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img height="160" src="http://lh3.ggpht.com/_ZLRP6PeIDNk/SplF7tdQaTE/AAAAAAAABaQ/9pggaxUwXLc/s160-c/Industrieromantik.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Wortpiratin/Industrieromantik?feat=embedwebsite" style="color: #4d4d4d; font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Industrieromantik&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div id="whatisA"&gt;"Das Weltkulturerbe Zollverein – ehemals die 'schönste Zeche der Welt' – heute das bekannteste Industriedenkmal und Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet. &lt;a href="javascript:;" id="whatisTriggerA" style="display: none;"&gt;mehr »&lt;/a&gt;100 Hektar im Essener Norden, Schacht XII, Schacht 1/2/8 und Kokerei Zollverein. 1847 wurde der erste Schacht abgeteuft, 1986 die letzte Kohle gefördert, 1993 die Kokerei stillgelegt. Gebäude und Anlagen stehen seit 2000 offiziell unter Denkmalschutz. 2001 folgte die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO. Erhalt durch Umnutzung ist die Losung. Vielfalt bestimmt das Angebot. Geschichte, Kultur, Kreativität, Veranstaltungen, Gastronomie, Freizeit, all das bietet Zollverein seinen Besuchern." &lt;a href="http://www.zollverein.de/"&gt;Quelle&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Picasa Webalbum 21:Industrieromantik.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-3071232400541750959?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/3071232400541750959/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=3071232400541750959&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3071232400541750959'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/3071232400541750959'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/i-hold-your-hand-till-you-fall-apart.html' title='I hold your hand till you fall apart'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_ZLRP6PeIDNk/SplF7tdQaTE/AAAAAAAABaQ/9pggaxUwXLc/s72-c/Industrieromantik.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-2285520308019161548</id><published>2009-09-05T17:21:00.000+02:00</published><updated>2009-09-05T17:21:37.483+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hausmitteilung'/><title type='text'>Lesung im Flaschenladen</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SqKB3X9TrtI/AAAAAAAABeY/9qaW_e2sAD8/s1600-h/herbstprogramm.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SqKB3X9TrtI/AAAAAAAABeY/9qaW_e2sAD8/s200/herbstprogramm.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Am kommenden Donnerstag, 10. September, liest die Mainzer Autorengruppe im Flaschenladen in der Neustadt. Thema des Abends ist, "Aber morgen fang ich an…" – neben mir liest beispielsweise auch diese kriminalistische &lt;a href="http://twitter.com/chgeldmacher"&gt;Schreibkollegin&lt;/a&gt; – und das ist natürlich noch längst nicht alles. Kommt alle!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-2285520308019161548?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/2285520308019161548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=2285520308019161548&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2285520308019161548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2285520308019161548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/lesung-im-flaschenladen.html' title='Lesung im Flaschenladen'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SqKB3X9TrtI/AAAAAAAABeY/9qaW_e2sAD8/s72-c/herbstprogramm.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7865996444009019967</id><published>2009-09-03T08:19:00.002+02:00</published><updated>2010-04-03T13:46:28.529+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Serien:muss'/><title type='text'>Gib dem Affen Zucker!</title><content type='html'>&lt;object height="264" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kBCO9VIfqrs&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/kBCO9VIfqrs&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="264"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Seriously, ABC – who is that Interview-doing-guy? He is awful in the truest sense of the word… Aber davon mal ab: Noch gibt es zwar keinen offiziellen Trailer für die nächste Staffel von Private Practive (US-Start 1. Oktober 2009, &lt;a href="http://abc.go.com/primetime/privatepractice/index?pn=index"&gt;abc&lt;/a&gt;) – aber immerhin mal dieses 5-Fragen-Video. Jeder, der das Finale der zweiten Staffel gesehen hat, wird sich davon schon etwas beruhigen lassen. Ich fand es unpassend, aus einem recht simplen Grund: Jede Serie hat ihr eigenes Zielpublikum. Und das "durchschnittliche PP-Zielpublikum" dürfte davon auf sehr negative Art und Weise überrumpelt worden sein. Wer mit einem solchen Cliffhanger aus einer Staffel verabschiedet will, der schaut sich andere Serien an. Mir selbst war auch ordentlich übel – weil ich sowas in der Serie nicht erwartet hätte. Und man kann es in Sachen Überraschungsmoment auch übertreiben…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7865996444009019967?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7865996444009019967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7865996444009019967&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7865996444009019967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7865996444009019967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/09/gib-dem-affen-zucker.html' title='Gib dem Affen Zucker!'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-724809032815886364</id><published>2009-08-31T07:50:00.009+02:00</published><updated>2011-09-06T01:05:15.571+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Pan'/><title type='text'>My personal Diana</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpmYgiXk7HI/AAAAAAAABbw/JB0howNSNyo/s1600-h/icon8.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpmYgiXk7HI/AAAAAAAABbw/JB0howNSNyo/s200/icon8.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Am 31. August 1997 starb, in einer sternenklaren Nacht, auf dem Weg von Erbach im Odenwald ins niederländische Edam die Prinzessin von Wales. Ich hatte damals den ersten ernstzunehmenden Liebeskummer meines Lebens und war noch einige Jahre entfernt von der Erkenntnis, dass durchfeierte Nächte Probleme nur kurzzeitig verschwimmen lassen, nicht etwa lösen. Auch, dass der Konsum von rund dreißig Zigaretten am Tag nicht meine Stimme sexy werden, sondern mein Krebsrisiko ansteigen ließ, ignorierte ich erfolgreich. Zumal der schmerzlich vermisste Ex die kleinen Klimmstängel hasste – und sie deswegen umso besser in meine Spätteenagerlogik passten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Schwester war mit unserem Paps verreist in dem Sommer, die Mutter zur Kur. Ich nutze meine ungewohnte Freiheit auf alle erdenklichen Weisen. Tage verschlafen, Nächte durchfeiern, Frühstück im Bett, Liebeskummerheulkrämpfe in jeder Ecke der Wohnung. Fernseher auf dem Zimmer, Papis Zigaretten im Kirschbaum und Dauertelefonate im Liegestuhl auf der Terrasse. Außerdem lud ich permanent alle Menschen ein, die ich kannte, dazu etliche, die ich nicht kannte, versaute meinen Eltern zwanzig Jahre Nachbarschaftspflege binnen weniger Nachtstunden – und gab das Geld aus meinen Ferienjobs für billiges Bier und Tiefkühlpizzen aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich an einem dieser Partyabende mit meinen Mädels hinterm Haus in der Wiese lag und Sternschnuppen zählte, kam uns die Idee zu verreisen. Einfach abhauen, das klang so unglaublich verwegen, dass wir uns in den Plan verliebten, noch bevor er zu Ende geschmiedet war. Am nächsten Abend, einem Samstag, wollten wir los. „Holland“, schlug ich vor. Und nannte, weil ich das auf seine Weise romantisch fand, einen kleinen Zeltplatz, von dem ich wusste, der vermisste Ex hatte ihn kürzlich erst bereist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wussten natürlich auch meine Mädels, doch weil dieses Alter seine eigene Logik hat, in der wir uns alle einig waren, erhob niemand Protest oder machte einen Gegenvorschlag. Am nächsten Abend packten wir meinen blauen Golf voll mit Zelten, Taschen und Bier und hinterließen unseren Eltern Zettel an den Kühlschränken, die verkündeten: „Wir sind dann mal in Holland.“ Nach fünfzehn Kilometern sammelten wir eine weitere Freundin von einer Party ein, die auf der Rückbank sofort tequilaseliger Schlaf übermannte – und los ging das Abenteuer. Es war der 30. August 1997.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mach mal lauter!“, erklang es plötzlich vom Rücksitz. Ich kann mich an den Streckenabschnitt erinnern, auf dem wir gerade unterwegs waren. Ich sehe die Bäume am Wegrand neben uns vorbeiziehen in der sternenklaren Nacht, die viel zu hell war. Julia erwachte aus ihrem Schnapskoma, Sanne drehte am Radio und Nadine schob ihren Kopf in die Lücke zwischen Fahrer- und Beifahrersitz und erklärte: „Irgendwas hat der gesagt mit Lady Di.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das, was der Sprecher im Radio gesagt hatte, war, dass Lady Diana, Princess of Wales, und ihr Lebensgefährte, Dodi al Fayed, in einem Tunnel in Paris verunglückt waren. Genauere Einzelheiten waren noch nicht bekannt, lediglich von überhöhter Geschwindigkeit und einem eintreffenden Krankenwagen war, nach meiner Erinnerung, von Anfang an die Rede.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Auto hing atemlose Stille. Von uns vier Mädchen hatten drei Mütter oder Omas mit starkem Hang zur Klatschpresse, wir waren mit den Bildern der Prinzessin aufgewachsen. Als sie 1981 den englischen Thronfolger geheiratet hatte, war meine Schwester geboren worden, als im darauf folgenden Jahr ihr erster Sohn auf die Welt kam, hatte meine Mutter mir die Bilder gezeigt. Beim zweiten Kind konnte die erste von uns schon die Bildunterschriften lesen. Es gab keine öffentliche Person, von der wir uns über die Jahre eingebildet hatten mehr zu wissen, und keine, über der wir die Illusionen, in der wir uns treiben ließen, annähernd so genossen wie Lady Di. Sie war bereits länger das Gesicht des englischen Königshauses als Kohl deutscher Kanzler – daran hatte auch die Scheidung nichts geändert. Wir &lt;i&gt;kannten&lt;/i&gt; die Prinzessin. Jede von uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten Stunden klebten wir am Radio. Alle dreißig Minuten verkündete uns der Sprecher Neuigkeiten über den Zustand der Unfallbeteiligten. So erfuhren wir sehr schnell, dass Dodi den Unfall nicht überlebt hatte und es flossen die ersten Tränen, um die traurige Prinzessin, deren Schicksal ihr das Glück dieser neuen Liebe nicht gönnte. Diana war indes ins Krankenhaus gebracht worden und wurde operiert. Wir dachten an die kleinen Prinzen, an den untreuen Ehegatten, seine böse Geliebte – und fieberten mit, als säßen wir vorm Operationssaal. Der Diana-Glorifizierungsmodus hatte uns bereits ergriffen, als die Prinzessin noch zwischen Leben und Tod schwebte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Zustand hielt mehrere Stunden, bis sie schließlich, kurz vor der niederländischen Grenze, ihren Verletzungen erlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir saßen bizarr berührt miteinander vor dem Radio, draußen flog die Landschaft vorbei und die ersten Hände fielen in Handtaschen und fingerten im Dunkel nervös nach Zigaretten, die wir auf den Schock rauchen mussten. Die Tatsache, dass wir, zwar nicht vor Ort, aber dennoch irgendwie live dabei gewesen waren, irritierte uns: Es war, als hätten wir gegenüber dem Rest der Welt einen Wissensvorsprung – einen, der uns quälte. „Krass“, sagte Julia nach einer gefühlten Ewigkeit und ihr Schnapsatem entleerte sich mit einem Rülpsen, bevor sie wieder einschlief. Nadine fing an zu heulen, ich stellte mir die ganze Zeit vor, wie Charles mit hängendem Kopf ins Schlafzimmer seiner Söhne schlich und musste trocken schlucken, beim Gedanken an die fremden Jungs. „Ich frag mich ja bloß, wer jetzt auf die Titelseiten von diesen ganzen Zeitschriften soll?“, wunderte sich Sanne und Nadine schluchzte noch lauter. Wir fühlten uns, als hätten wir einen guten Freund verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~~~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwölf Jahre später ist der Hype um die Prinzessin kleiner geworden, doch regelmäßig zu ihrem Todestag taucht das vertraute, junggebliebene Gesicht in den Medien auf. Ich feiere wider besseres Wissen immer noch die eine oder andere Nacht durch und Charles hat seine Camilla geheiratet. Das Rauchen habe ich bereits dreimal aufgegeben, zuletzt vor drei Jahren – und bin guter Hoffnung, diesmal wird es halten. Aus den kleinen Prinzen sind erwachsene junge Männer geworden. Mein Herz hat andere Männer geliebt, verstoßen oder vermisst und die Mädels, neben denen ich heute im Sommer in der Wiese liege und Sternschnuppen zähle, sind andere geworden – ebenso wie die Gesichter auf den Magazincovern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Ereignis wie der Tod der unglücklichen Prinzessin bleibt uns nicht selbständig im Gedächtnis, sondern gekoppelt an die Situation, in der wir zu dem Zeitpunkt steckten. Das Gesellschaftsgeschehen verbindet sich mit der individuellen Vita, schon allein das ist Grund dafür, warum eine den Prinzessinentod im Gedächtnis behält, ein anderer eher den Absturz einer Boeing, zwei Tage vor dem eigenen achtzehnten Geburtstag. „Das war die WM als ich mit Jochen zusammen war!“, oder: „Bei der Beerdigung hat Bine mich begleitet!“ – so strukturieren wir Erinnerungen. Das kollektive Gedächtnis hält Stützpfeiler für das persönliche, emotionale bereit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sommer, als Lady Di starb, war unser letzter Schul- und Jugendsommer, bevor wir uns aufmachten, überall hin in die Welt. Er war der Sommer meiner ersten Liebesversuche und der, den wir gefühlt zu 67 Prozent in meinem blauen Golf verbrachten. Der Sommer, in dem Julias Schwester nach England zog, wir Sanne ein um Monate verspätetes Geburtstagsgeschenk machten – und Nadine zum ersten Mal das Meer sah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war der Sommer, in dem wir noch einmal intensive Zeit miteinander verbrachten, bevor uns im darauffolgenden Jahr das Abitur im Hier und Jetzt verschluckte, und an ganz unterschiedlichen Enden der Welt wieder auftauchen ließ. Und auch dafür steht der Tod Dianas in unserer Erinnerung, wie ein Symbol für das Ende der gemeinsamen Stunden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-724809032815886364?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/724809032815886364/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=724809032815886364&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/724809032815886364'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/724809032815886364'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/my-personal-diana.html' title='My personal Diana'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpmYgiXk7HI/AAAAAAAABbw/JB0howNSNyo/s72-c/icon8.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-611174694471197576</id><published>2009-08-30T14:28:00.003+02:00</published><updated>2009-09-12T22:35:40.138+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Stars For The Banned</title><content type='html'>&lt;object height="264" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/slNCyYmjoLU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/slNCyYmjoLU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="264"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; &lt;br /&gt;Ehrlich gesagt finde ich ja, wenn der kleine Robi sich auf der Bühne bewegt, dann sieht das aus, als würde er sich gerade in die Hose pieseln. Aber die Töne und Klänge, die er aus seinem Technik-Supply schüttelt, sind auch nicht gerade bewegungsfreundlich. Wenn der Österreicher dann aber anfängt zu singen, ist das, als würde jemand eine Faust langsam um das eigene, nackte Herz zudrücken. Alle Fluchtwege versperrt. Alle Poren offen. Warten, bis der Schmerz nachlässt. Und der Mann sein erstes Album veröffentlicht. Bis dahin bleibt immerhin die &lt;a href="http://www.starsforthebanned.com/"&gt;Homepage&lt;/a&gt; zu seinem Musikprojekt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-611174694471197576?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/611174694471197576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=611174694471197576&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/611174694471197576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/611174694471197576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/listen-to-stars-for-banned.html' title='Listen to: Stars For The Banned'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-54581094690478540</id><published>2009-08-29T14:55:00.002+02:00</published><updated>2009-08-29T18:03:05.526+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag:erzählt'/><title type='text'>MfG, Marcus Wiebusch</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spkk9fzATcI/AAAAAAAABX8/3Vkb-gfmkT4/s1600-h/Barmbek-Astra.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spkk9fzATcI/AAAAAAAABX8/3Vkb-gfmkT4/s200/Barmbek-Astra.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Eine Freundin von mir wohnt seit einiger Zeit in Hamburg. Vor Kurzem kam sie mich in Mainz besuchen und weil ich ein großer Fan von &lt;a href="http://www.astra-bier.de/"&gt;ASTRA&lt;/a&gt; bin, erstens, und sie und ich zweitens vor einer Weile ein sehr schönes Wochenende gemeinsam in Barmbek verbracht haben, wollte sie mir unbedingt ein Astra frisch aus Hamburg mitbringen. Und zwar nicht irgendeines, sondern die Flasche mit den Barmbeker Geburtstagsgrüßen zu &lt;a href="http://www.100jahreastra.de/wp/"&gt;100 Jahren Astra&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sie nun aber des nächtens irgendwo in einer hanseatischen Bierbude ins Regal griff, stand da nur noch ein einziges Barmbek-Astra – nach dem allerdings neben ihrer eigenen Hand auch eine zweite griff: Und zwar die von Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch. Der wollte zwar auch furchtbar gerne das kleine, drollige Astra mitnehmen (es war insgesamt das letzte verfügbare), ließ sich aber mit der Geschichte von der Mainzer Freundin, die unbedingt damit beglückt werden muss, weichklopfen – und verzichtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, herzlichen Dank dafür – und: das Bier ist angekommen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-54581094690478540?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/54581094690478540/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=54581094690478540&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/54581094690478540'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/54581094690478540'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/mfg-marcus-wiebusch.html' title='MfG, Marcus Wiebusch'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/Spkk9fzATcI/AAAAAAAABX8/3Vkb-gfmkT4/s72-c/Barmbek-Astra.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-8804072619927683445</id><published>2009-08-28T11:51:00.009+02:00</published><updated>2009-08-29T18:04:03.255+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hausmitteilung'/><title type='text'>Vom Suchen und Finden</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpkdTnc3trI/AAAAAAAABX0/GP-dn6kG7oM/s1600-h/Bild+1.png" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpkdTnc3trI/AAAAAAAABX0/GP-dn6kG7oM/s200/Bild+1.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Für alle, die sich mit einer eigenen Plattform im Internet herumtreiben, empfehle ich den &lt;a href="http://www.blogcounter.de/"&gt;&lt;b&gt;BLOG&lt;/b&gt;COUNTER&lt;/a&gt; – zumindest bei Interesse darüber, wer so täglich auf der eigenen Seite landet: und vor allem &lt;i&gt;wie&lt;/i&gt;. Ich habe meinen letztes Jahr Ende November eingebunden und mich seither schon häufiger über die Suchbegriffe amüsiert (teilweise allerdings auch ein wenig gegruselt…) die in meine Wortwelten führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na klar, das ist einerseits eine direkte Suche nach "Wortpiratin" oder meinem Namen. Auch über die Musiktipps landet der eine oder andere bei mir und ein sehr häufiger Treffer ist "Fritz Riemann", da ich über dessen "Grundformen der Angst" vor Jahren eine &lt;a href="http://wortpiratin.blogspot.com/2009/03/fritz-riemann-grundformen-der-angst.html"&gt;Rezension&lt;/a&gt; geschrieben habe. Manchmal sind es Begriffe, bei denen ich mir die Anbindung an meinen Blog auch mit viel Grübelei nicht erklären kann, wie zum Beispiel "Nivea Wasserball" oder "American Dream come true". Die "Zauberhafte(n) Mädchen" haben Suchbegriffe wie "Die Brüste meiner Mutter" oder ähnliches möglich gemacht… Allerdings glaube ich, hinter denen verbarg sich kein Interesse an meiner Seite. Ab und zu sind es tatsächlich die vollständigen Titel meiner Kurzgeschichten und dann und wann ist es auch spannend zu sehen, wo die eigene Seite überall verlinkt ist –&amp;nbsp;zum Beispiel &lt;a href="http://www.liebeserklaerungen.info/nachher/lisa-sagt-7/"&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.e-script.de/?i=blogroll"&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://just4ikarus.wordpress.com/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch etwas ganz Simples beweist die Statistik, nämlich wie rapide hier die Klicks absinken, wenn nicht (viel) passiert – deswegen wird jetzt brav in die Tasten gehauen! Um es mit Markus Kavka zu sagen: "Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!" Gestern, heute – und in Zukunft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-8804072619927683445?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/8804072619927683445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=8804072619927683445&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8804072619927683445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/8804072619927683445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/vom-suchen-und-finden.html' title='Vom Suchen und Finden'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SpkdTnc3trI/AAAAAAAABX0/GP-dn6kG7oM/s72-c/Bild+1.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4461328443028929279</id><published>2009-08-22T11:18:00.003+02:00</published><updated>2009-08-22T11:18:00.371+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><title type='text'>Du hast den Farbfilm vergessen…</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Wortpiratin/SchwarzWeiIstDasBessereBunt?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_ZLRP6PeIDNk/SmschjcK_-E/AAAAAAAABXY/h5HhqYJSBvE/s160-c/SchwarzWeiIstDasBessereBunt.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Wortpiratin/SchwarzWeiIstDasBessereBunt?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Schwarz/Weiß ist das bessere Bunt&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre Quatsch zu behaupten, Bilder wirken in schwarz/weiß zwangsläufig besser. Aber manchmal ist Farbe in Fotos einfach fehl am Platz. Das weiß auch das Kamerasternchen – deswegen hat es sie in diesen weggelassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Picasa Webalbum 21: Schwarz/Weiß ist das bessere Bunt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4461328443028929279?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4461328443028929279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4461328443028929279&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4461328443028929279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4461328443028929279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/du-hast-den-farbfilm-vergessen.html' title='Du hast den Farbfilm vergessen…'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_ZLRP6PeIDNk/SmschjcK_-E/AAAAAAAABXY/h5HhqYJSBvE/s72-c/SchwarzWeiIstDasBessereBunt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-7085324918167644492</id><published>2009-08-18T12:22:00.001+02:00</published><updated>2009-08-18T12:22:00.308+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engel und andere Lichtgestalten'/><title type='text'>Spinat mit Ketchup</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsVPNHJ4FI/AAAAAAAABVM/6d_IEMcppQ8/s1600-h/icon3.png"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 176px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsVPNHJ4FI/AAAAAAAABVM/6d_IEMcppQ8/s200/icon3.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362403132276596818" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Sie spielen unser Lied!“ „Ich weiß.“ Keiner sah den anderen an, während sie sprachen. Annas Worte hatten die Stille für einen Moment durchbrochen, doch nun war sie wieder da, ‚hello silence‘, voller Trost, schuf die Distanz, die er brauchte. Wenn er nur wenigstens kalt wäre, eindeutig. Wenn er sie von sich stoßen würde, mit aller Macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er liebte sie noch immer, das wusste Anna. Deswegen war sie bisher bei ihm geblieben. Und deswegen würde sie auch jetzt nicht von seiner Seite weichen. Sie tastete im Dunkeln nach seiner Hand; kalt. Er löste sich wortlos von ihr und verschwand in die Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es gibt Spinat.“ &lt;br /&gt;„Könnte ich das Ketchup bekommen?“&lt;br /&gt;„Spinat mit Ketchup?“&lt;br /&gt;„Warum nicht?“ &lt;br /&gt;„Weil das Ketchup den Geschmack des Spinats übertönt.“&lt;br /&gt;„Vielleicht gerade darum.“&lt;br /&gt;„Du hast mir nie gesagt, dass du keinen Spinat magst.“&lt;br /&gt;„Ich habe kein Problem mit Spinat.“&lt;br /&gt;„Dann brauchst du auch kein Ketchup.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Enge des Zimmers erdrückte ihn. Früher war es ihm vorgekommen, als habe er mehr Platz, obgleich ihm einleuchtete, es konnte nicht sein. Er überlegte sich, ob er das zweite Bett raus stellen sollte. Er könnte es auch zu einer Art Couch umfunktionieren. Oder mit seinem zusammenschieben, vielleicht eine neue Matratze kaufen, eine große. Dann hätten Anna und er mehr Platz, wenn sie bei ihm übernachtete. Andererseits schliefen sie ja doch meistens bei ihr und ohnehin wusste er, er würde es nie tun. Er würde es nicht anrühren. Es sollte genau da stehen bleiben, wo es war; und am Liebsten wäre ihm, niemand würde sich je darauf setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hallo Anna.“&lt;br /&gt;„Hallo Ben.“&lt;br /&gt;„ ... “&lt;br /&gt;„Wirst du auch etwas sagen, oder werden wir uns nur wieder stundenlang am Hörer festhalten, die Leitung blockieren, einander atmen hören und nicht in der Lage sein, irgendetwas zu ändern?“&lt;br /&gt;„Es ist heute acht Wochen her, Anna.“&lt;br /&gt;„Das weiß ich, Ben.“&lt;br /&gt;„Auf den Tag genau.“&lt;br /&gt;„Ich weiß doch....“&lt;br /&gt;„Tut mir Leid wegen gestern.“&lt;br /&gt;„Schon o.k.!“&lt;br /&gt;„Und wegen heute auch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Draußen schien die Sonne, aber er hatte die Rollläden heruntergelassen, so konnte er das Licht ignorieren. Heute Morgen, als er aufgewacht war, hatte sich sein Herz leicht, fast unbeschwert angefühlt. Doch nachdem er sich auf das tote Gesicht konzentriert hatte, war seine Schwermut zurückgekehrt. Er musste leiden, es war seine verdammte Pflicht. Beim Frühstück, das sie entgegen ihrer Gewohnheiten gemeinsam eingenommen hatten, war seiner kleinen Schwester ein lustiger Traum in den Sinn gekommen, den sie gleich zum Besten gegeben hatte. Um den Mund seiner Mutter hatte sich der Anflug eines Lächelns abgebildet, sein Vater hatte gar gekichert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hatte Ben stumm nach einem spitzen Messer gegriffen, und sich mit einer geschickten Bewegung das oberste Glied seines linken Ringfingers abgetrennt. Das Blut war aus den Gesichtern seiner Eltern gewichen, so schnell wie es aus seinem Finger quoll und spritzte. Seine Schwester schrie, das Blut floss. Ben verspürte Erleichterung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Warum haben sie das getan?“&lt;br /&gt;„Ich brauche es nicht mehr.“&lt;br /&gt;„Nun, ich brauche meine Nase auch nicht. Ich kann schon seit Jahren keine Gerüche mehr erkennen. Trotzdem schneide ich sie mir nicht ab, sie verstehen, wie ich meine?!&lt;br /&gt;„Nein.“&lt;br /&gt;„Gibt es noch mehr Körperteile, von denen sie in nächster Zeit vorhaben sich zu trennen?“&lt;br /&gt;„Ich denke nicht, aber das entscheide ich spontan.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Rücken fest in die Matratze gepresst und dem Gesicht zur Wand erlebte Ben die Wirkung der Droge. Die lachsfarbene Tapete bekam rötliche Flecken, die sich schnell, doch zittrig ausbreiteten, aus der Wand hinaus liefen und über ihn hinweg. Die Farbe floss ihm in die Ohren und in den Mund, durchzog schlierenartig sein Gehirn und hinterließ auf seiner Zunge den süßlichen Geschmack frischer Fäule. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der verstümmelte Finger füllte sich mit immer mehr Blut, schwoll an und wurde lang und dick wie ein aufgeblasenes Kondom. Die Augen der Katze, die ihn aus der Dunkelheit anstarrten, wirkten bedrohlich. Ihr Atem stank nach frischem Fisch und erinnerte Ben an Anna, manchmal. Er stach der Katze die Augen aus und ihre Tränenflüssigkeit mischte sich mit seiner Kotze und dem rot aus seinem erneut blutenden Finger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich kann dich nicht aufhalten, habe ich recht?“&lt;br /&gt;„Ja.“&lt;br /&gt;„Wirst du mich mitnehmen?“&lt;br /&gt;„Nein.“&lt;br /&gt;„Es war nicht deine Schuld, weißt du?“&lt;br /&gt;„Anna...“&lt;br /&gt;„Als wir glücklich waren, hast Du mich da geliebt?“&lt;br /&gt;„Manchmal.“&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Er ging und sie wusste, es war für immer. Sie würde es seinen Eltern sagen müssen. Aber noch nicht heute und auch nicht morgen. Es hatte Zeit, sie hatte... Und vor Freitag würden sie ihn ohnehin nicht vermissen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du bist lange nicht mehr hier gewesen.“&lt;br /&gt;„Und nach heute, werde ich nie mehr kommen.“&lt;br /&gt;„Er lebte in der Vergangenheit, Anna. Niemand konnte ihn da raus holen. Er hat bis zum Schluss das Bett keinen Millimeter von der Stelle bewegt. Auch Timos Spielsachen liegen bis heute darauf.“&lt;br /&gt;„ ... “&lt;br /&gt;„Wusstest Du, dass er Spinat mit Ketchup mochte?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anna trat aus dem Haus, das ihr vorgekommen war wie ein Krematorium; nur, dass seine Toten noch lebten und seine Lebenden längst tot waren.  Die Strahlen der untergehenden Sonne tauchten die Vorgärten der biederen Häusersiedlung in ein Licht, das einen falschen Frieden vorgaukeln wollte. Vielleicht gab es dort Frieden, wo Ben jetzt war. Und vielleicht gab es auch dort Frieden, wohin sie unterwegs war, auch wenn sie nicht wusste, was ihr Ziel sein würde. Ihm folgen auf seiner Flucht vor der Vergangenheit würde sie nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wollte der Zukunft begegnen, und sei es auch nur, um ihr ins Gesicht zu spucken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-7085324918167644492?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/7085324918167644492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=7085324918167644492&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7085324918167644492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/7085324918167644492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/spinat-mit-ketchup.html' title='Spinat mit Ketchup'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsVPNHJ4FI/AAAAAAAABVM/6d_IEMcppQ8/s72-c/icon3.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-1003175713834007281</id><published>2009-08-14T17:00:00.003+02:00</published><updated>2009-08-14T17:00:01.587+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: Jarvis Cocker</title><content type='html'>&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/c1oMtwmTaNQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/c1oMtwmTaNQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Typ ist einfach der Knaller – und das Video erst. Dieser Song ist auf seinem Solo-Debut "Jarvis", mittlerweile gibt es auch eine (bei den Kritikern teils heftig durchgefallene) zweite Platte "Further Complications". Mir gefallen beide ausgesprochen gut – and that is why I preach: Listen to! &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Die Einsamkeit, die Jarvis Cocker auf seinen neuen Songs beschreibt, hört sich anders an als auf den alten Alben. Es ist wohl die nun fehlende Distanz, die seine Geschichten früher zur Person des Komponisten aufbauten. Auf "Jarvis" geht es nicht mehr um die Beschreibung einer Generation oder die seiner Umwelt. Hier geht es nur um ihn."&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/c/cocker_jarvis/jarvis/index.htm"&gt;Quelle.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-1003175713834007281?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/1003175713834007281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=1003175713834007281&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1003175713834007281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/1003175713834007281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/listen-to-jarvis-cocker.html' title='Listen to: Jarvis Cocker'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-6705394372538045217</id><published>2009-08-10T17:07:00.002+02:00</published><updated>2009-08-10T17:07:00.297+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehungswaisen'/><title type='text'>Anbaggern für Vollidioten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsiK_SYTSI/AAAAAAAABXM/RZoRZI9x6oU/s1600-h/icon6.png"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 137px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsiK_SYTSI/AAAAAAAABXM/RZoRZI9x6oU/s200/icon6.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362417353497267490" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Flirten ist auch nicht mehr das, was es mal war. Nämlich anständiger Spaß, der ein bisschen Mut erfordert und Kribbeln im Bauch bringt. Aber wir werden ja alle immer komplizierter. Deswegen ist es auch so schwer geworden, einfach mal jemanden anzusprechen, der einem beispielsweise im Biergarten aufgefallen ist. Könnte ja peinlich werden – und peinlich, das geht gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Macht aber alles nix: es gibt ja noch das Internet. Unendliche Flirt-Weiten. Und jede Menge Singles, die genau wissen, was sie wollen. Also – zumindest so in etwa. Den da mal abchecken. Die da mal kennen lernen. Bisschen mailen und so. Herrlich ist das, muss man gar nicht mehr die Wohnung für verlassen, kann man direkt daheim unglaublich viele neue Leute kennen lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sind das in Wahrheit zwar totale Spinner, Langweiler oder Axtmörder. Aber macht auch nix. Denn die meisten bekommt man doch eh nie zu Gesicht. Und weil das so ist, muss unser Flirt am anderen Ende der Standleitung auch gar nicht wirklich zu uns passen. Nö. Aus den Informationen, die wir kriegen, basteln wir uns einfach, wonach wir suchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Internetflirtern, die es nun komplett verlernt haben, auf der Straße einfach mal so jemanden anzuquatschen, hat die Bekleidungsindustrie eine Hilfe zur Hand gegeben: die herrlich kecken Mottoshirts. Gar nicht lange rumlabern, einfach alles, was einem wichtig ist, direkt vorne drauf auf die Brustbekleidung. Funktioniert prima.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe ich gerade am Wochenende wieder gesehen. Da kam mir ein Mädel mit einer ziemlich beeindruckenden Oberweite entgegen, auf der prangte der Spruch „Die beiden haben heute Ausgang.“ Ich wusste jetzt nicht so genau, ob das eine Aufforderung zum Tanz war oder der Versuch, dem Gegenüber Angst zu machen – aber andererseits war das ja sicher auch nicht an mich gerichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann schon eher der coole Typ mit den zurückgegelten Haaren, von dessen in schwarze Baumwolle gehüllter Brust es mich in neon-pink anschrie: „Baby get back to work and do your Blowjob“. Zum Glück hatte ich meine Sonnenbrille auf, so dass ich seinem Versuch eines Blickkontaktes aus dem Weg gehen konnte. Wer fühlt sich von so was angesprochen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls sehr nett: „Single für eine Nacht“ – das freut sicher auch den Freund, wenn er am nächsten Tag in die Stadt zurückkehrt und dieses Shirt seiner Liebsten in der Tonne mit der Dreckwäsche ganz obenauf findet. Daneben vielleicht noch zerknüllt ihr heißester Schlüpfer – aber wer wird sich denn da gleich Gedanken machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich war das längst nicht alles. Neben den sehr bemühten Versuchen eines Brust-Satzbaus begegnen mir auch einige Menschen, die sich offenbar gerne mit einem einzigen Wort beschreiben lassen – und zwar aussagekräftig: „Miststück“, „Schlampe“, „Fickgott“ und „Geilomat“ sind unter anderem bei mir hängen geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht direkt genug? Aber bitte sehr. Es geht natürlich noch schärfer. „Suck my dick“, fordert stumm die Brust eines Typen in meinem Alter, der ohne das Shirt vielleicht sogar einen netten Eindruck gemacht hätte. Mit finde ich ihn allerdings einfach nur dämlich. Aber vielleicht sollte er sich mit der kleinen Rothaarigen zusammen tun, die uns entgegen gelaufen kommt  und deren Shirt die Worte „Horny Bitch“ zieren. Ich bin sicher, die beiden hätten ihren Spaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder aber auch nicht. Denn ewig lässt sich eine solch stumme Verständigung ja doch nicht fortsetzen. Und spätestens wenn die zwei schließlich alleine sind, kommt doch irgendwann der Punkt, an dem sie sich unterhalten müssen – sei es vielleicht auch erst, nachdem sie sich im Bett stumm, aber rhythmisch miteinander beschäftigt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sie dann also so völlig nackt nebeneinander zwischen den zerknüllten Laken liegen, ohne den Schutz ihrer Brustbuchstaben, werden sie da vielleicht tatsächlich ein paar Worte wechseln? Oder müssen sie dafür erst wieder zurück an den heimischen Rechner, um sich gegenseitig zu googeln – und dann online miteinander zu chatten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht bleiben sie ja aber doch einfach stumm, während sie sich gegenseitig mit dem Shirt für den Morgen danach vor der Nase herumwedeln…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-6705394372538045217?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/6705394372538045217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=6705394372538045217&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6705394372538045217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/6705394372538045217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/anbaggern-fur-vollidioten.html' title='Anbaggern für Vollidioten'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsiK_SYTSI/AAAAAAAABXM/RZoRZI9x6oU/s72-c/icon6.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-9166477480165737194</id><published>2009-08-06T10:49:00.001+02:00</published><updated>2009-08-06T10:49:00.946+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marieke Stern'/><title type='text'>Sommerwind</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Wortpiratin/Augustbreeze?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsZ7hPFgBE/AAAAAAAABWc/rMZfX08bePQ/s160-c/Augustbreeze.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Wortpiratin/Augustbreeze?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Augustbreeze&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nie fühlt Wind sich so angenehm an wie im Sommer. Wenn die Luft aufgestaut ist mit Hitze, klare Augen in brennenden Gesichtern leuchten. Wenn es langsam Abend wird und das wohlige Lüftchen bereits den Geruch des Herbstes in sich trägt. Aber auch die Gewissheit des nächsten Sommers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Picasa Webalbum 20: Augustbreeze&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-9166477480165737194?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/9166477480165737194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=9166477480165737194&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/9166477480165737194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/9166477480165737194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/sommerwind.html' title='Sommerwind'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsZ7hPFgBE/AAAAAAAABWc/rMZfX08bePQ/s72-c/Augustbreeze.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-2120530769505516454</id><published>2009-08-02T16:17:00.002+02:00</published><updated>2009-08-02T16:17:00.623+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jeder Mensch ist eine Insel'/><title type='text'>Ampelträume</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsUNv7xx3I/AAAAAAAABVE/oeThnxV2iHI/s1600-h/icon7.png"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 186px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsUNv7xx3I/AAAAAAAABVE/oeThnxV2iHI/s200/icon7.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362402007752755058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sie hasste den Gleichmut, der sie anders machte als all die anderen – zumindest einen großen Teil der anonymen Masse, die sie umgab. Oder war Gleichmut ein weit verbreitetes Laster, wie Alkoholismus, Nikotinsucht? Der Gedanke, ihn unter den Lastern einzusortieren, gefiel ihr. Es gab ihr den Anschein, man könne ihn abschaffen, so, wie sie sich seit Jahren redlich darum bemühte, das Rauchen aufzugeben. Vielleicht würde der Gleichmut einfacher aus ihren Tagen zu fegen sein, wenn sie es sich nur wirklich als feste Aufgabe vornahm…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein seltsames Gefühl, das sie da beschlichen hatte, diese Mischung aus nervöser Anspannung und leise zischendem Egal. Das Wetter fügte sich ins Bild – die Sonne hatte sich hinter dicken Wolken zu einer weiteren Runde ihres Schönheitsschlafes zurückgezogen und die Wolken losgeschickt, auf dass sie ein letztes Mal in diesem nicht enden wollenden Winter ihr Gewand vom feinen Schneestaub freiklopften; dieser legte sich lähmend und unglaublich nüchtern über eine Welt, die nur zu gern aus der Starre der Kälte ausgebrochen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie war mit dem Auto unterwegs, hatte sich eingereiht in eine lange Schlange von schneebedeckten Blechhaufen, die mit knurrendem, knatterndem Motor durch die Stadt schlichen. Sie schienen dabei nirgendwo anzuhalten als an roten Ampeln, wirkten ziellos. Als ob die Menschen in ihnen auf halbem Weg zu einem eben noch klaren Ziel beschlössen, unverrichteter Dinge den Heimweg anzutreten, um bei diesem grauen Wetter nicht aus ihren schützenden Karossen in die Kälte hinaus gespuckt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch sie hatte ihr Ziel aus den Gedanken verloren. Die fünfte Grünphase der Ampel brachte sie bis ganz nach vorne, nicht jedoch hinweg über die Kreuzung, auf die andere Seite. Am Fußgängerüberweg stand ein junges Paar mit seiner kleinen Tochter. Meret hatte weder die Frau noch den Mann je gesehen, trotzdem hatte sie das Gefühl, sie seit Jahren zu kennen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frau hatte lange, schwarze Haare, die geheimnisvoll ihr zartes Gesicht umrahmten. Unter ihren Augen hatten sich tiefe Furchen eingegraben, sicher in den langen Nächten, die sie mit dem Baby wach geblieben war. Eine Traurigkeit umspielte ihre Züge, die Meret ein wenig irritierte, doch vermutlich waren die Zeiten, die sie hatte erleben müssen, bevor sie in dieser zauberhaften Ehe ihren Hafen gefunden hatte, nicht einfach gewesen – und ihre Seele hatte sie noch nicht vergessen. Sie war wunderschön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher hatte sie einen Beruf, der viel mit Menschen zu tun hatte. Vielleicht war sie Krankenschwester. Und je länger Meret überlegte, desto sicherer war sie sich, dass sie bald ein Geschwisterchen für den kleinen Knopf an ihrer Hand bekommen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Kind war entzückend, musste Meret sich eingestehen, obwohl sie im Normalfall mehr mit Haustieren anfangen konnte als mit Menschen in Miniaturformat. Kinder erschienen ihr anstrengend und es wollte ihr nicht in den Sinn, warum die kleinen Plagegeister nicht im Grundschulalter zur Welt kommen konnten, reif, einen Platz in der Gesellschaft einzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dieser kleine Knabe galt ihr für den Moment als Ausnahme. Er konnte kaum drei Jahre alt sein und stand auf wackligen Beinchen neben seiner Mutter, die kleine dicke Hand fest in ihrer vergraben. Seine Augen leuchteten wie er so da stand und die Autos beobachtete, er schien ein sehr besonnener kleiner Mann zu sein und es wollte Meret so scheinen, als habe er viel von seinem Vater; zu dem blickte er immer wieder verstohlen herüber. Auch der Vater beobachtete das Kind fast heimlich, dann aber scherzte er mit ihm und schnitt ihm Grimassen, ohne das die Mutter es mitbekam, was den Kleinen furchtbar zu amüsieren schien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war Musiker. Sein Gesicht war weich, seine Hände die eines Künstlers, man konnte es durch die dicken Handschuhe hindurch erahnen. Er hatte klare, ehrliche Augen. Und er war erfüllt von der Liebe zu seiner schönen Frau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meret erwachte durch die Hupe wie aus einem Traum. Die Ampel war auf grün gesprungen und sie musste den Blick von dem Paar nehmen. Jedoch, das Glück der beiden hatte eine Ecke ihres stumpfen Herzens erleuchtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die Fußgängerampel schließlich grün wurde, schrak die junge Witwe auf, weil ihr kleiner Sohn sie ansprach: „Mama, wir können!“ Mit ihren Gedanken war sie bei den Erlebnissen des Vormittages hängen geblieben. Die Abtreibung erschien ihr wie ein fruchtbarer Albtraum, aber sie hatte keinen Ausweg gesehen, denn ein weiteres Kind war in ihrer Situation einfach undenkbar gewesen. Trotzdem kam es ihr vor, als habe sie die Liebe ihres Mannes verraten, doch hatte nicht auch er sie verraten, als er sich so feige aus dem Leben schlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann neben ihr winkte noch einmal scheu und heimlich zu dem Kleinen hinunter, bevor er mit großen Schritten davon spurtete. Wenn er zu spät zu dem Vorstellungsgespräch kam, konnte er sich den Job gleich abschminken – und um die Mutter des Jungen anzusprechen, hätte ihm ohnehin der Mut gefehlt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-2120530769505516454?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/2120530769505516454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=2120530769505516454&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2120530769505516454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/2120530769505516454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/08/ampeltraume.html' title='Ampelträume'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SmsUNv7xx3I/AAAAAAAABVE/oeThnxV2iHI/s72-c/icon7.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7244716719607184906.post-4775062095678988492</id><published>2009-07-30T09:55:00.002+02:00</published><updated>2009-07-30T09:55:00.200+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Listen to: A Fine Frenzy</title><content type='html'>&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ADpEt6_ez6w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/ADpEt6_ez6w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unglaublich schöne Musik, anrührige Lyriks und Miss Frenzy (oder eher Miss Sudol, denn getauft wurde sie auf den Namen Alison Sudol) ist doch einfach zauberhaft, oder? Unplugged hat das Lied noch mehr Kraft als auf der Platte, auch die ist aber jederzeit empfehlenswert. Und das neue Album kommt im September: Hurra. &lt;a href="http://www.afinefrenzy.com/"&gt;Hier&lt;/a&gt; geht's zur Website.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7244716719607184906-4775062095678988492?l=wortpiratin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wortpiratin.blogspot.com/feeds/4775062095678988492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7244716719607184906&amp;postID=4775062095678988492&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4775062095678988492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7244716719607184906/posts/default/4775062095678988492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wortpiratin.blogspot.com/2009/07/listen-to-fine-frenzy.html' title='Listen to: A Fine Frenzy'/><author><name>Mara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12950904683031827396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_ZLRP6PeIDNk/SJqjL8N6WwI/AAAAAAAAAAU/Ek2p9fAIWVo/s1600-R/kapuzenm%25C3%25A4dchen%2BKopie.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
