„Auch nach 15 Jahren gibt es viele Leute, die uns als ‚Band eines Schauspielers’ wahrnehmen. Das Stigma sind wir noch nicht ganz los“, sagt Michael Bacon. „Schuld“ daran ist jedoch nicht der 61- Jährige, der im Hauptberuf Musik für Film und Fernsehen komponiert, sondern Bruder Kevin Bacon, Schauspieler – und nebenher Teil der gemeinsamen Band „Bacon Brothers“ (weiter).
In den USA ist „New Years Day“ das sechste Album, das die „Bacon Brothers“ veröffentlicht haben – und zwar bereits im Herbst 2008. Es ist zugleich die erste Platte, die nun auch außerhalb der USA erscheint; in Deutschland ist sie seit dem 7. Mai erhältlich.
Ihren Stil beschreiben die Bacons als „FoRoSoCo“, soll heißen, dieser setzt sich aus Folk, Rock, Soul und Country zusammen. Neben der musikalischen Bandbreite können auch die Texte der Brüder überzeugen; vor allem aber spürt man die Leidenschaft, mit der sie bei der Sache sind und diese Begeisterung überträgt sich federleicht – ich bin deshalb gespannt auf die Konzerte der beiden.
…about being a Musican
„I don’t believe that anyone is living in a state of bliss. I think it’s part of the human condition to have some level of pain and suffering. It’s just a question if as an artist you’re able to tap into that.“ [Kevin Bacon]
…about their father, Edmund Bacon
„People loved him. It’s funny because when Kevin and my father walked down the Streets of Philadelphia, sometimes people’d say more to my father than Kevin – that’s probably the only place where that happened. He was a wonderful guy and he made a very big impression on shaping american cities, not just Philadelphia.“
[Michael Bacon]
[Michael Bacon]
